Es ist so schön praktisch: Ware ausgesucht, in den virtuellen Warenkorb gelegt, schnell bezahlt – und schon wird der Einkauf nach Hause geliefert. Insbesondere in den letzten Jahren hat das Einkaufen im Internet stark zugenommen. Es gibt schließlich kaum etwas, das man nicht auch online bekäme. Doch während die Anzahl der Bestellungen im Netz zunimmt, nehmen offenbar auch die Fehlkäufe zu. Was nicht gefällt oder passt, wird einfach zurückgeschickt – zum Leidwesen vieler Online-Händler.

Online-Shopping – Alles zu jeder Zeit

Rund 1.280 Euro ließen sich die Deutschen im vergangenen Jahr ihre digitalen Einkaufstouren im Internet kosten. Dem Digitalverband Bitkom zufolge erledigen inzwischen fünf Prozent der Verbraucher ihren täglichen Einkauf über das Internet. Große Zeitersparnis, weniger Stress bei der Suche sowie unschlagbare Angebote überzeugen immer mehr Menschen, weswegen sie das Online-Shopping dem klassischen Einzelhandel vorziehen. Hinzu kommt, dass im Internet bestimmte Produkte deutlich schneller und einfacher zu finden sind. Wer beispielsweise auf der Suche nach großen Größen ist, wird nicht überall im Kreis Düren ein entsprechendes Geschäft in seiner Nähe finden. In verschiedenen Online-Shops dagegen bekommt jede Frau in ihrer Größe die Wunschgarderobe, ohne erst lange danach suchen oder weit fahren zu müssen.

Der teure Käse kommt jetzt aus dem Online-Supermarkt

Mittlerweile werden selbst Lebensmittel vermehrt im Internet bestellt. Laut einer Umfrage, die Bitkom zum Thema "Online-Shopping von Lebensmitteln" in Auftrag gegeben hat, haben 2016 bereits 28 Prozent aller Online-Shopper Lebensmittel oder Getränke online bestellt. Insbesondere für Menschen, die nur wenig Zeit zum Einkaufen haben oder die auf der Suche nach ganz speziellen Produkten sind, scheint das die Alternative schlechthin zum Einkauf im Supermarkt zu sein. Eingekauft wird inzwischen überall – ob in der U-Bahn, im Wartezimmer beim Arzt oder an der Bushaltestelle. Der virtuelle Einkauf erfolgt zunehmend über Smartphone und Tablets.

Online-Fehlkäufe nehmen zu

Doch offenbar sind nicht alle Einkäufe, die online erfolgen, immer gut durchdacht. Einer weiteren repräsentativen Umfrage von Bitkom zufolge wird hierzulande im Durchschnitt jede zehnte Bestellung zurückgeschickt. Besonders häufig kommt ein Fehl- oder Testkauf unter den 14- bis 29-Jährigen vor. Sie schicken rund 14 Prozent ihrer Online-Einkäufe wieder an den Händler zurück. Während ein Fehlkauf natürlich niemals auszuschließen ist, planen viele Verbraucher eine Retoure ganz bewusst von vornherein ein. So gibt in der Umfrage rund die Hälfte der virtuellen Einkäufer an, bewusst Waren zu bestellen, um sie dann wieder zurückzuschicken. Besonders häufig passiert das mit Kleidung: Um auf Nummer sicher zu gehen, werden einfach mehrere Größen bestellt und das, was nicht passt, wird wieder an den Online-Händler zurückgeschickt.

Retoure: Guter Service für den Kunden, Herausforderung für den Händler

Für die Händler ist dieses zum Teil wahllose Bestellen bisher zwar kein Massenphänomen, aber dennoch inzwischen zu einer Herausforderung geworden. Das Prüfen und gegebenenfalls Rückführen der Retoure in den Lagerbestand ist für den Händler mit Zeit, Aufwand und somit meist auch Kosten verbunden. Und gleichzeitig entgeht ihm auch noch der Umsatz. Diesen Umstand kann man sich selbst ja mal vergegenwärtigen, wenn man das nächste Mal mit einem virtuellen Korb voller Waren zur virtuellen Kasse geht.

 

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Letztes Jahr war mal wieder ein gutes für Smartphones. Pokémon Go hat sich in der ganzen Welt in Windeseile verbreitet, bessere Hardware kam auf den Markt, VR wurde für alle zugänglich, und auch viele andere spannende Dinge sind passiert. Auch für das Jahr 2017 gibt es bereits viele interessante Trends, die man beobachten sollte. Hier stellen wir ein paar der besten vor.

 

USB-C

USB-C wird für Android-Smartphones der Standardanschluss und verändert so die Art, wie wir unsere Mobilgeräte nutzen. Eine ausgezeichnete Funktion von USB-C ist die schnelle Ladung, durch die man mehrere Stunden Akkuleistung erhält, auch wenn man das Gerät nur fünfzehn Minuten geladen hat. USB-C ermöglicht ebenso einen schnelleren Datentransfer und eine bessere Kopplung mit Smart-TVs. Nutzer können Ihr Gerät direkt an den Fernseher anschließen und Videos sowie Musik streamen oder mühelos Fotos anschauen. USB-C hat bereits jetzt einen großen Einfluss auf die Nutzung unserer Smartphones, und das wird sich dieses Jahr nur noch verstärken.

 

Bessere Spiele

Smartphone-Hersteller haben schon immer versucht, die Qualität von Konsolenspielen zu erreichen. Und einige Spiele, wie zum Beispiel Infinty Blade, kommen diesem Standard in Sachen Grafik schon ziemlich nahe; aber die gleiche Schärfe zu erlangen, ist fast unmöglich. Das liegt an den Einschränkungen der Hardware. Dennoch wird auch diese natürlich stetig verbessert, wodurch man immer mehr komplexe Spiele auch über den App Store oder Google Play runterladen kann. Egal, ob Sie nun ein Fan von Konsolenspielen oder PC-Spielen sind - die Smartphone-Angebote werden immer besser. Glücksspiele wie die im Lucky Nugget Casino sind ein gutes Beispiel dafür, dass sich die Qualität auf Smartphone und Computer nicht mehr allzu stark voneinander unterscheidet. Die Anzahl der Spiele, die sowohl für den PC als auch für das Mobilgerät erhältlich sind, wird auch weiterhin wachsen, und Angebote wie Humble Android & PC Game Bundle werden immer häufiger werden. Obwohl uns noch ein langer Weg bevorsteht, bis man auf dem Smartphone die gleiche Qualität wie auf einem großen Bildschirm mit Konsolen wie der PlayStation 4 erreichen kann, wird uns das Jahr 2017 näher an dieses Ziel bringen als jemals zuvor.

 

Ortsgebundene Dienste

Auch ortsgebundene Dienste werden immer häufiger. Smartphones nutzen die integrierte GPS-Funktion, um dem Nutzer an den Standort angepasste Informationen zu liefern. So verwendet man zum Beispiel die Vorschläge von Google Maps, um die besten Restaurants und Geschäfte ausfindig zu machen, die man noch nicht kennt. 2017 wird ein weiteres spannendes Jahr in Sachen Mobiltechnologie werden.

 

Weihnachten steht vor der Tür: Anstatt sich durch dichtgedrängte Shopping-Malls zu zwängen, bevorzugen immer mehr Menschen das bequeme Onlineshopping vom heimischen Rechner aus. Doch in Zeiten des zunehmenden Internetbetrugs sollte man einige grundsätzliche Sicherheitsvorkehrungen treffen – schließlich gibt man sehr sensible Daten in fremde Hände. Wie man vertrauenswürdige Shops erkennt, welche Bezahlmethoden am sichersten sind und warum eine Antivirus-Software so wichtig ist, erklärt unser folgender Ratgeber.

Vertrauenswürdige Shops erkennen

Viele Onlineshops sind ebenso seriös wie die bekannten Einzelhändler in der Fußgängerzone. Neben den großen Versandhäusern gibt es noch unzählige kleine Onlineshops für spezielle Warengruppen oder sogar selbsthergestellte Produkte. Manche Anbieter betreiben sogar parallel einen Webshop und ein Ladengeschäft. Doch es gibt auch schwarze Schafe: Betrüger machen sich das Vertrauen der Konsumenten zunutze und eröffnen gefälschte Shops bekannter Marken. Die einzige Funktion dieser Shops ist das Stehlen sensibler Daten, Zahlungen ohne Gegenleistung zu erhalten oder minderwertige Ware zu verkaufen. Allein 2015 zählte das Bundeskriminalamt 74.421 Fälle von Internet-Warenbetrug. Verbraucher sollten daher unbedingt auf eine gesicherte Verbindung achten, bevor sie Daten eingeben – diese lässt sich anhand des "https" statt eines "http" in der Adresszeile des Browsers erkennen. Zudem gibt es Gütesiegel, wie etwa von Trusted Shops, anhand derer sich seriöse Webshops erkennen lassen.

Sichere Bezahlmethoden wählen

Wer im Internet per Vorkasse bezahlt und auf einen Betrüger hereinfällt, hat wenige Chancen sein Geld wiederzusehen. So warnt auch Christian Aldenhoff von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen: "Meist ist die Chance dann sehr gering sein Geld zurückzubekommen". Per Lastschrift kann man einen Auftrag im Gegensatz dazu innerhalb von acht Wochen noch zurückziehen. Auch bei Kreditkartenzahlungen gibt es ähnliche Fristen. Zudem bieten einige Online-Bezahlservices wie PayPal einen umfangreichen Käuferschutz an. Darüber hinaus gibt es zu PayPal noch zahlreiche Alternativen – wie beispielsweise Amazon Payments oder Paydirekt. Ebenfalls sehr sicher sind der Kauf auf Rechnung, der aber nur von wenigen Shops angeboten wird, und das Bezahlen per Nachnahme. Letzteres ist allerdings zugleich die teuerste Variante.

Computer schützen

Grundsätzlich sollte man auf seinem Rechner ein Antivirenprogramm und eine Firewall installiert und eingeschaltet haben. Befindet sich beispielsweise ein sogenannter Keylogger, ein spezieller Trojaner zum Ausspionieren von Tastatureingaben, auf dem Computer, können Internetkriminelle die eigegebenen Kreditkartendaten auslesen. Eine Antivirensoftware erkennt jedoch den Zugriff solcher Schadprogramme (Malware) und entfernt sie. Zumindest sofern die Software aktuell ist: Die Bedrohungen durch Schadsoftware im Netz verändert sich laufend, Schutzprogramme können daher immer nur zeitversetzt reagieren. Umso wichtiger ist es, stets auf die Aktualität der installierten Software zu achten. Die Auswahl reicht von kostenlosen Programmen bis zu teuren Sicherheitspaketen, die sich für ganze Firmennetzwerke eignen. Ein Test von 34 Programmen des unabhängigen Instituts "AV-Test" hat aber ergeben, dass auch kostenlose Software guten Schutz bieten.

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Der Black Friday ist in den USA seit Jahrzehnten der umsatzstärkste Tag des Jahres. Er findet jedes Jahr einen Tag nach Thanksgiving statt, lockt mit einmaligen Rabatten und Sonderangeboten und gilt als der offizielle Startschuss für das Weihnachtsgeschäft. Mittlerweile verbreitet er sich auch immer mehr in anderen Ländern, Deutschland eingeschlossen.

Das Kundeninteresse wächst

Seine Bedeutung hat hierzulande vor allem im Online-Bereich signifikant zugenommen. Das zeigt sich auch in den Suchanfragen bei Google, wo jedes Jahr mehr Leute nach Black Friday-Angeboten suchen. Das Interesse hat laut Google Trends von 2014 zu 2015 um ganze 122% zugenommen. Zum Vergleich: Das Wachstum von 2013 gegenüber 2014 betrug „nur“ 60%.

 

Grafik: Google Trends „Black Friday“

google

 

Dazu kommt: In diesem Jahr konnte bereits im September ein deutlicher Anstieg des Suchvolumens im Vergleich zum Vorjahr festgestellt werden. Fast 84% mehr Suchanfragen waren im September 2016 auf Google zu verzeichnen.

 

Diese Zahlen lassen erahnen, dass auch in diesem November rund um den Black Friday ein weiterer Anstieg zu erwarten ist. Im Vergleich zum Vorjahr sollte das Interesse um weitere 90% zunehmen.

Mit dem gestiegenen Interesse der Kunden und dem erwartbaren großen Umsatz, wird es für Shoppingportale immer attraktiver, spezielle Black Friday-Angebote und Rabattaktionen anzubieten. Am 25. November 2016 wird es nicht nur Mode-Schnäppchen wie bei LadenZeile oder Elektronikartikel wie z.B. bei Cyperport, sondern auch Urlaubsschnäppchen (bei Urlaubspiraten) im Angebot geben. Dieser Tag sollte sich also definitiv für die Kunden lohnen.

 

Wenn der Trend anhält, könnte der Black Friday auch bald bei uns das Weihnachtsgeschäft einläuten und einer der umsatzstärksten Tage des Jahres werden.

VEXCASH Black Friday und Cyber Monday

Im E-Commerce ist Vertrauen besonders wichtig – schließlich stehen sich Kunde und Verkäufer nicht persönlich gegenüber und der Käufer kann erst nach Erhalt der Ware selbige auf Vollständigkeit und Qualität prüfen. Dieser fehlende persönliche Kontakt kann schnell ängstlich machen oder sogar ganz abschrecken. Wer einen Webshop betreibt, sollte daher auf Sicherheit setzen, um Vertrauen aufzubauen und erfolgreich zu bleiben. Mit diesen Mitteln können aus misstrauischen Interessenten treue Stammkunden werden. Obwohl die Anzahl der Online-Käufer laut Statistiken stetig zunimmt, sehen manche Konsumenten das Einkaufen über das Internet nach wie vor mit Skepsis. Daher gilt es, die Anonymität in der digitalen Welt mit entsprechenden Maßnahmen zu überwinden.

Datenschutz gewährleisten

"Damit meine Kunden mir beim Online-Shopping vertrauen, nutze ich SSL-Zertifikate. So kann ich meinen Besuchern zeigen, dass sie durch die verschlüsselte Datenübertragung auf meiner Webseite sicher sind und nichts befürchten müssen." Mit diesem Statement macht Stephanie Steppich, Geschäftsführerin von WARE FREUDE, einem Online-Shop, der handgemachte Fair-Trade-Produkte verkauft, etwas Grundsätzliches deutlich: Die Angst vor dem Missbrauch persönlicher Daten ist groß. Mithilfe von SSL-Zertifikaten wird die Geheimhaltung trotz der Öffentlichkeit des Internets gewahrt. Wer sich unsicher ist, ob die URL, unter der der Onlineshop im Internet zu finden ist, ein korrekt installiertes und funktionierendes SSL-Zertifikat besitzt, kann dies mit einem einfachen und sicheren Test überprüfen.

Wichtige Informationen auf den ersten Klick

Eine übersichtliche Webseite dient nicht nur der Nutzerfreundlichkeit. Noch bevor der Kunde auf den Bestellbutton klickt, sollten die Versandkosten und Lieferzeiten klar ersichtlich sein. Bleiben Fragen offen, wird er ansonsten eher einen anderen Anbieter wählen. Zudem müssen Informationen zu Rücksendemöglichkeiten, Widerrufsfristen und Zahlungsmöglichkeiten bereitgestellt werden – und nicht erst, wenn der Kunde sich mühsam durch ein Registrierungsformular gekämpft hat. Denn die Zeit, die ein Mensch im Internet verbringt, ist kostbar: Während Kunden langsame Verkäufer oder Wartezeiten im Geschäft vor Ort vielleicht noch in Kauf nehmen, weil der nächste Laden zu weit weg ist, ist die Konkurrenz im Netz nur einen Klick entfernt. Falls möglich, sollte dem Kunden auch die Wahl gelassen werden, ob er ein Kundenprofil mit Benutzernamen und Kennwort anlegen oder lieber als Gast bestellen möchte.

Selbstauskunft und Impressum

Sind Angaben zum Verkäufer nur schwer oder gar nicht auffindbar, werden viele Kunden zu Recht misstrauisch. Im Impressum muss der Betreiber des Shops, den Firmensitz, den Namen des Geschäftsführers sowie die Handelsregisternummer angeben. Auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen sollten auf der Seite leicht zugänglich sein. Besonders gut macht sich eine Unterseite, auf der Bilder, Namen und Position von den wichtigsten Mitarbeitern zu sehen sind. Zudem verleihen Gütesiegel wie "Trusted Shops" und authentische, positive Kundenbewertungen Seriosität, die sich im wahrsten Sinne des Wortes bezahlt macht. Denn im besten Fall erhöht sich nicht nur die Kaufwahrscheinlichkeit, sondern auch die Chance, dass der Kunde zufrieden ist und erneut bestellt. Die wichtigste Regel bleibt somit immer: Wie im echten Leben funktioniert auch im Internet keine Beziehung ohne Vertrauen.

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Im August 2014 trat die Digitale Agenda der Bundesregierung in Kraft – bis August 2017 wird das Reformpaket weitergeführt. Ziel der Agenda ist es, die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft zu unterstützen und in sozialverträgliche Bahnen zu lenken. Dadurch soll Deutschland zu einem Wachstumsland für digitale Dienstleistungen und Technologien werden. Laut Internetverband ECO ist die Digitale Agenda bisher ein voller Erfolg. So konnte der Netzausbau in Deutschland vorangetrieben, der digitale Datenschutz erhöht und die Rechtssicherheit im Netz modernisiert sowie an die heutigen Erfordernisse angepasst werden.

Solide Infrastruktur

Besonders die digitale Infrastruktur konnte innerhalb der letzten zwei Jahre enorm verbessert werden. Alleine in diesem Jahr gibt der Bund 4 Milliarden Euro für den Ausbau der Netze aus und versucht bis 2018 ein flächendeckendes Netz mit einer Downloadgeschwindigkeit von mindestens 50 Mbit/s zu erschaffen. Im letzten Jahr betrug die Investitionssumme noch 2,7 Milliarden Euro. Diese Investitionen haben ihren Grund, denn ein leistungsstarkes Breitbandnetz zählt zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren der Digitalisierung. Aufgrund der Bedeutung für die Digitalisierung investiert auch die Privatwirtschaft in den Ausbau des Netzes und die Erhöhung der Rechenkapazitäten in Deutschland. So investieren beispielsweise Anbieter wie 1&1 in ihre Server- und Rechenzentren. Die darin enthaltenen virtuellen, Cloud- und Dedicated Server liefern die Rechenleistung, die Unternehmen für den Sprung in das digitale Zeitalter benötigen – erst dadurch werden Cloud-Speicher, Web-Hosting oder Cloud-Software möglich.

Nachholbedarf in der Rechtsprechung

Verlangsamt wird die Digitalisierung in Deutschland immer noch durch Bedenken über die Sicherheit der Daten. Diese Bedenken bestehen nicht ohne Grund, dazu reicht bereits ein Blick auf die Hackerangriffe der vergangenen Jahre. Der Angriff auf das Netzwerk des Bundestages oder der Datendiebstahl von 30 Millionen Nutzerprofilen des Fremdgehportals Ashley Madison beweist, dass sensible Daten gestohlen werden können – ungeachtet der Sicherheitsvorkehrungen. Um diesem Problem zu begegnen, ist laut ECO die Politik gefragt. Sie muss mit einer Reform der digitalen Rechtsprechung reagieren. Dadurch sollen Rahmenbedingungen geschaffen werden, um gegen Cyberkriminelle einfacher vorgehen zu können. Zu den größten Forderungen der Wirtschaft zählt hierbei der Abbau von Bürokratie, damit der Gesetzgeber schnell und innovativ auf die wandlungsfähige digitale Welt reagieren kann. Denn häufig hinkt das Recht den Entwicklungen hinterher – dadurch entstehen rechtliche Grauzonen, die von Kriminellen ausgenutzt werden können.

 

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Was hat die moderne Hirnforschung mit dem Konsumverhalten zu tun?
Entscheidungen und insbesondere Kaufentscheidungen werden selten rational, sondern vielmehr emotional getroffen. Dies wird immer häufiger auch im E-Commerce genutzt. Dazu kommen Strategien aus dem Neuromarketing zum Einsatz.
Was ist Neuromarketing, welche verschiedenen Gehirnbereiche spielen bei der Kaufentscheidung eine Rolle und welche Beispiele gibt es dafür im E-Commerce?


Was genau ist Neuromarketing?


Im Neuromarketing werden die neuesten Forschungserkenntnisse aus der Hirnforschung mit der Marketingpsychologie verknüpft. In Dr. Hans-Georg Häusel's Buch "Neuromarketing",
welches von Haufe verlegt wird, wird Neuromarketing folgendermaßen definiert: Neuromarketing wird "mit dem Einsatz von apparativen Verfahren der Hirnforschung zu Marktforschungszwecken gleichgesetzt". Dazu werden Gehirnreaktionen beim Sehen von Produkten, Logos oder Marken mithilfe von Hirnscannern gemessen. Kernspintomographen zeichnen auf, welche Bereiche des Gehirns wann aktiv sind, und auf die gesehenen Informationen reagieren. Besonders interessant für das Neuromarketing ist das sogenannte Belohnungszentrum im Gehirn. Wenn dieser Bereich aktiviert wird, wird der Kaufimpuls gesteigert und ein positives Gefühl beim Kunden ausgelöst.


Einsatzbereiche des Neuromarketing im E-Commerce


Die Neuromarketing Forschung hat beim Test mit Probanden ermittelt, dass Rabattschilder dafür sorgen,
dass ein Kontrollbereich des Gehirns nicht mehr so gut durchblutet wird. Dadurch ist dieser Bereich weniger aktiv, und der Kaufimpuls wird verstärkt. Diesen Tatbestand können sich Website Besitzer zunutze machen, indem sie Rabattbanner oder andere Preisnachlässe auffällig platzieren.


Eine weitere Erkenntnis, die im Bereich des E-Commerce genutzt werden kann ist folgendes: Menschen reagieren emotionaler auf Gesichter als auf Logos. Ein Paradebeispiel für die emotionale Gestaltung nach Neuromarketing Gesichtspunkten ist der Onlineshop shopshoeguru.com. In diesem Online Schuhgeschäft wird jeder Schuh exklusiv präsentiert. Dabei wird auf jegliche Navigations- und Menüelemente verzichtet und allein der einzelne Schuh steht im Mittelpunkt. Eine Web Arts Studie stellt mithilfe der Magnetresonanztomographie fest, dass dadurch besonders das Belohnungssystem des menschlichen Gehirns stärker durchblutet wird, und damit aktiver ist. Großflächige Bilder sind auch sehr gut dazu geeignet, die Emotionen der Besucher anzusprechen.


Zusammenfassend trifft es die Aussage von Prof. Joachim Bauer perfekt:
Nur wenn ein Verkäufer die genauen Erwartungen und Wünsche seines Kunden weiß, dann erreicht er diesen. Wenn der Kunde glücklich ist, dann wird er auch einkaufen.

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Während E-Sports vor einigen Jahren eher eine Randerscheinung waren und nur die so genannten „Nerds“ wussten, was dies bedeutet, sind sie heute für die Meisten ein Begriff. Die Anzahl der Zuschauer und aktiver Spieler wächst rasant. Auch verschiedene Sportmedien berichten immer häufiger von den aktuellen Geschehnissen in der Szene und den großen E-Sports-Events. Das gestiegene Interesse der Öffentlichkeit ist natürlich sehr wichtig und sie fördern ihrerseits die Wichtigkeit der E-Sports-Meisterschaften mit sehr hohen Preisgeldern.

Was ist E-Sport überhaupt?

E-Sport steht für „elektronischer Sport“. Es handelt sich um einen Wettkampf zwischen zwei Menschen oder zwei Teams aus mehreren Leuten, der mit Hilfe von Computerspielen ausgetragen wird. Der E-Sport wird auf Personal Computern oder auch auf Konsolen ausgetragen. Es kann bequem über das Internet vom heimischen Sofa aus gegeneinander gespielt werden. Die wichtigen Meisterschaften der besten Teams und Spieler werden inzwischen vor großen Zuschauermengen in verschiedenen Hallen und Arenen ausgetragen.

Die meist sehr professionellen Gamer sind inzwischen richtige Stars und können vom Gaming sehr gut leben. Um erfolgreicher Spieler zu werden, ist nicht nur das Beherrschen des eigentlichen Spiels wichtig, sondern auch eine sehr gute Hand-Augen-Koordination, Reaktionsgeschwindigkeit und Durchhaltevermögen.

Wetten auf E-Sports

Da nun E-Sports und vor allem dessen große Meisterschaften mehr und mehr in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses rücken, entdeckte auch die Wettindustrie diese großen Events für sich. Mit der Möglichkeit, auf E-Sports zu wetten, sprechen die Wettanbieter eine ganz neue Zielgruppe an. Es sind nun nicht mehr die normalen Sportbegeisterten, sondern auch die Computerspiel-Verrückten, die in zunehmendem Maß Wetten abgeben. Dies führte zu einem deutlichen Anstieg der Gesamtwetten, wobei vor allem der E-Sportssektor den größten Anstieg erlebte. Laut Statistik wurden in den ersten 3 Monaten 2016 doppelt so viele Einzelwetten abgegeben als im zweiten Halbjahr 2015. Vor allem in Deutschland boomt das Wetten auf E-Sports-Wettkämpfe. Laut dieser Studie gehen mit über 41 Prozent die meisten Einsätze auf E-Sports-Wetten aus Deutschland ein.

Die Zukunft der E-Sports

Seit Jahren wird diskutiert, ob es sich beim E-Sport um eine wirkliche Sportart handle oder nicht. Nur wenige Länder und deren Verbände, wie zum Beispiel Brasilien, China und Frankreich, erkennen ihn als offizielle Sportart an. Der Deutsche Olympische Sportbund dagegen lehnt seine Anerkennung ab, da die motorische Leistung, die in den Statuten des DOSBs als Grundvoraussetzung einer Sportart gilt, beim E-Sport nur sehr eingeschränkt vorhanden sei.

Ob nun offizielle Sportart oder nicht, das Interesse am elektronischen Sport wird weiter zunehmen. Der rasante Anstieg an Spielern und Fans wird wohl vorerst anhalten und dafür sorgen, dass die einzelnen Wettbewerbe und Spiele, die von den Gamern ausgetragen werden, immer mehr Publizität erhalten. Zur Folge dessen wird die Anzahl der Wetten expandieren, denn die Vergangenheit zeigt: wo ein Wettkampf mit offiziellen Regeln veranstaltet wird, wird auch gewettet.

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Das Spiel um Geld erfährt durch das Internet einen Boom. Die Frage nach der Versteuerung hat deswegen an Bedeutung gewonnen. Immerhin: Für den Löwenanteil der Spieler ist das Finanzamt kein Thema.

Online Casinos sorgen für Marktwachstum

Die Online Casinos haben den realen Spielbanken längst den Rang abgelaufen. Zahlreiche Traditionshäuser mussten bereits schließen, andere verzeichnen rote Zahlen und es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, wie lange die Pforten noch geöffnet bleiben. Im Gegensatz dazu registrieren Online Casinos weiterhin steigende Nutzerzahlen. Die Vorteile liegen auf der Hand: rund um die Uhr geöffnet, kein Dresscode, keine Wartezeiten – und das volle Angebot an Spielen. Weitere Anreize wie Willkommensboni kommen noch dazu und machen den Einstieg so einfach wie möglich.

Doch angesichts dieses Booms ist auch das Finanzamt aufmerksam geworden. Schließlich wird ein Großteil aller Glücksspielerträge nicht versteuert, und je größer die Gewinne sind, umso interessanter wird dieses Thema für den Fiskus.

Wichtig: die Definition von Glücksspiel

Im Mittelpunkt steht dabei die Unterscheidung zwischen den verschiedenen Glücksspielarten. Dort kristallisieren sich zwei Kategorien heraus:

  1. Reines Glücksspiel: Jene Spiele, die ausschließlich vom Glück, also von den Wahrscheinlichkeiten, beeinflusst werden.
  2. Spiele, bei denen Glück nur ein Faktor ist, aber nicht ausschließlich, da es nicht nur um Wahrscheinlichkeiten geht.

Bekannte Vertreter der ersten Kategorie sind Roulette oder Slot Games. Bei diesen macht das Können des Spielers kaum einen Unterschied: Von Runde zu Runde hat man lediglich die Wahl, für welche Wahrscheinlichkeit man sich entscheidet. Reine Glücksspiele sind steuerlich unantastbar, weil sie eben „nur“ auf Glück basieren. Und ohnehin sind dort dauerhafte Gewinne nur selten möglich, da der Bankvorteil immer bei über 50 Prozent liegt – und diese mathematische Tatsache setzt sich auf lange Sicht durch.

Das beste (und wichtigste) Beispiel für Spiele der zweiten Kategorie ist Poker. Beim Poker spielen Spieler schließlich nicht gegen die Bank, sondern gegeneinander. Das Können wird damit zum maßgeblichen Faktor und regelmäßigen Spielern kann eine klare Gewinnabsicht unterstellt werden. Poker-Profis müssen ihre Gewinne also versteuern. Gelegenheitsspieler dagegen nicht, da ihre vereinzelten Gewinne dem Glück zugeordnet werden.

Fazit: Auf das Spiel kommt es an – und auf die Bilanz

Entscheidend für die Versteuerung von Glücksspielgewinnen sind also die Art des Spiels sowie die Regelmäßigkeit. Der größte Teil aller Spieler, ob online oder offline, braucht sich um die Steuer keine Gedanken zu machen. Serien-Sieger im Poker sollten sich allerdings früh mit dem Finanzamt absprechen, um Ärger zu vermeiden. Dasselbe gilt übrigens auch für professionelle Gamer, von denen es in Zukunft noch viel mehr geben wird.

Nicht nur in der Mode oder Musik werden vergangene Trends aufgewärmt, sondern auch im Webdesign. Ein aktuelles Beispiel dafür ist der sogenannte Web-Brutalismus. Web-Brutalismus orientiert sich am Homepage-Design der frühen 90er Jahre, das durch grelle Farben, absichtliche Unordnung und Animationen definiert wurde. Nun kommen einige Designideen aus dieser Pionierzeit des Internets wieder. Ins Leben gerufen wurde dieses Revival von Pascal Deville, dem Kreativdirektor einer Schweizer Werbeagentur. Aus heutiger Sicht erscheint das Webdesign der 90er Jahre überladen, unübersichtlich, chaotisch oder sogar hässlich. Webseiten folgten damals noch keinen allgemeingültigen Konventionen. Die Ersteller hatten freie Hand und konnten ihre Seiten völlig frei gestalten – zum Leidwesen so mancher Nutzer.

Aus heutiger Sicht

Im Laufe der Jahre hat sich das Webdesign jedoch verändert. Die grellen Farben und beweglichen Inhalte der 90er sind einem überwiegend dezenten Designstil gewichen. Übersichtliche Menüführung, blasse Farben und gut lesbare Schrifttypen sind nur einige Aspekte moderner Webdesign-Philosophie. Zur Anwendung kommt diese beispielsweise in Homepage-Baukästen wie 1&1 MyWebsite, bei denen man aus verschiedenen Vorlagen auswählen und Webseiten mit klarem und übersichtlichem Design erstellen kann. Homepage-Experimente, wie sie in den 90er Jahren noch üblich waren, sind dadurch längst passé. Das Design hat einen großen Einfluss auf den Erfolg einer Internetseite. Farben, Layout und Schriftoptik sind die stärksten Mittel eines Webdesigners, um die Emotionen von Nutzern zu beeinflussen und ein gutes Gefühl zu erzeugen. Ein cleveres Design verführt Nutzer nicht nur dazu, auf der jeweiligen Seite zu verweilen, sondern auch bestimmte Bereiche anzuklicken. Webseiten wirken daher heute sauber und übersichtlich, haben dadurch allerdings auch ein Stück ihrer Individualität verloren.

Brutal modern

Diese Individualität vermisst der Homepage-Nostalgiker Deville und sammelt auf Brutalistwebsites.com seit einiger Zeit moderne Ableger der alten Designphilosophie. Brutalistische Webseiten folgen keinen Vorgaben an ihr Aussehen. Einzig wichtig: Der Webauftritt muss absichtlich so gestaltet worden sein, Unfälle oder mangelnde Fähigkeiten bei der Erstellung gelten als Ausschlusskriterium. Web-Brutalismus stellt laut Deville eine Protestkultur von Webdesignern dar. Protestiert wird gegen den allgegenwärtigen langweiligen, ultra-übersichtlichen Look zahlloser Webseiten, die sich kaum noch voneinander unterscheiden. Viele Beispiele des Web-Brutalism stammen daher von professionellen Designern, die Ideen und Konzepte umgesetzt haben, die sie in ihrem Beruf nicht mehr verwenden dürfen.

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Deutsche Telekom

Im so genannten Darknet sollen aktuell Kundendaten von mehr als einem Dutzend Unternehmen angeboten werden – unter anderem auch von Kunden der Telekom. Eine Stichprobe von rund 90 Datensätzen hat ergeben, dass die Daten der Telekom-Kunden zumindest teilweise echt und aktuell sind.

Wo alle das iPhone 7 erwartet haben, kam am Ende das iPhone SE heraus. Und es kam sehr gut an: Apples neueste Kreation, die letztlich Komponenten von iPhone 6 und 6s in einem Gerät vereint, ist auch knapp eineinhalb Monate nach Veröffentlichung so begehrt, dass einige Kunden trotz Vorbestellung noch zwei bis drei Wochen auf ihr Gerät warten müssen. Dabei haben nicht nur Dritthändler Probleme damit, die Kunden schnellstmöglich mit den neuen Geräten zu versorgen, auch Apple selbst hat dem Anschein nach nicht mit so einer hohen Nachfrage gerechnet. Alle acht Modellvarianten des iPhone SE sind auf der Onlinepräsenz von Apple restlos vergriffen. Laut Apple selbst muss man auf neue Lieferungen für das 489 Euro (16 GB Variante) beziehungsweise 589 Euro (64 GB Variante) teure Edel-Smartphone mehrere Wochen warten. Mehr Glück haben Interessenten in lokalen Apple Stores. Dort kommen in unregelmäßigen Abständen neue Lieferungen der SE-Variante an. Doch wer eins der raren Smartphones sein Eigen nennen will, der sollte sich ranhalten. Auch in den Stores sind die Nachlieferungen meist innerhalb weniger Tage wieder vergriffen. Ob ein Gerät in der Wunschfarbe derzeit in einem Store in der Nähe verfügbar ist, kann man über die offizielle Apple-Seite unter dem Bereich "Bereit zur Abholung" einsehen.

Kompaktes Design und frische Farben

Das Smartphone kombiniert das griffige Design vom iPhone 5S mit der modernen Technik des iPhone 6s und bringt mit Roségold und Gold frische Farbe in die Produktpalette. Derzeit sind besonders Modelle in diesen Farbtönen beliebt, da es die einzige Möglichkeit ist, sich von den älteren Modellen optisch abzugrenzen – und für viele Apple-User war es schon immer wichtig, durch den Besitzt des neuesten Gerätes Individualität und Aktualität zu zeigen. Wer es noch etwas ausgefallener haben möchte, kann auf selbstgestaltete Handyhüllen zurückgreifen. Anbieter wie cewe.de haben sich mit gestaltbaren Hüllen auf die Individualisierung der Smartphones spezialisiert. Gut zu wissen: Die Hüllen vom iPhone 5S passen auch für die aktuellen SE-Geräte. Nach Angaben von Apple hat sich die 4-Zoll-Variante des iPhones im vergangenen Jahr weltweit über 30 Millionen Mal verkauft. Dabei handelt es sich zumeist um das iPhone 5S, aber auch um ältere Modelle. Das iPhone 6 und 6S hingegen sollen sich laut dem japanischen Wirtschaftsportal Nikkei Asian im vergangenen Jahr eher schleppend verkauft haben. Aus dem Grund hat sich Apple dazu entschieden, die Produktion für die beiden 6er Modelle für das erste Quartal 2016 zurückzufahren.

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"Sie zeigt die Zeit an", sagen wohl Puristen und Pragmatiker. Doch eine Armbanduhr kann noch mehr sein als einfach nur ein Zeitmesser: Wertanlange, modisches Accessoire, universelles Messgerät, Statussymbol und neuerdings sogar digitaler Alleskönner. Wer eine Armbanduhr trägt, ist somit nicht nur um Pünktlichkeit bemüht, sondern kann auch modische Statements setzen oder auf eine Wertsteigerung des kostbaren Stückes bauen. Was es beim Uhrenkauf zu beachten gibt, verrät der folgende Ratgeber.

Was sie können soll

Erschlagen von der Vielfalt und einer Preisspanne von zehn bis zu mehreren hunderttausend Euro, können angehende Uhrenkäufern schnell den Überblick verlieren. Daher sollte man sich zuerst fragen, was das gute Stück können soll. Steht die Funktionalität oder die Leidenschaft im Vordergrund? Von dieser Frage ausgehend, beschreibt auch dieser Artikel den weiteren Weg von der Idee bis zum Kauf. Wer auf Funktionalität setzen möchte, kauft beispielsweise Chronographen, die Zusatzfunktionen wie eine Stoppuhr aufweisen. Flieger- oder Taucheruhren bieten weitere Extras, sodass sich die Zeitmesser im Einsatz beispielsweise durch besondere Unterdruckfestigkeit auszeichnen. Ein schnörkelloses Design sorgt auch in Aktion für eine gute Ablesbarkeit. Besonders teure Stücke verfügen darüber hinaus über technische Raffinessen: Beispielsweise können Uhren mit einem ewigen Kalender teilweise bis zu rekordverdächtigen 1058 Jahre die richtigen Konstellationen von Sonne, Mond und Erde anzeigen. Dafür ist eine extrem aufwendige Mechanik vonnöten, die ihren Preis kostet. Wer in Zeiten des Smartphones auch bei Uhren keine Kompromisse in Sachen Multifunktionalität eingehen und nicht auf Apps und Internet verzichten möchte, ist mit einer aktuellen Smartwatch besser beraten. Man muss aber damit rechnen, dass die Investition sich langfristig weniger auszahlt. Die Geräte werden im Gegensatz zu hochwertigen mechanischen oder Quarz-Uhren schneller von neuen Modellen abgelöst – eine Wertsteigerung ist eher unwahrscheinlich.

Als Wertanlage oder Statussymbol?

Im Gegensatz dazu überdauern die Klassiker zahlreicher Luxushersteller in Sachen Wertbeständigkeit wohl unzählige Smartwatch-Generationen. Dafür kosten sie schon in der Anschaffung weit mehr als ihre vernetzten Kollegen. Sie eignen sich in vielen Fällen gleichermaßen als Wertanalage und Statussymbol. Zu beachten gibt es aber auch hier modische Aspekte. Zu offiziellen Anlässen eignet sich beispielsweise eine elegante Uhr eher als eine sportliche. Für den alltäglichen Gebrauch empfiehlt dieser Ratgeber eine Uhr, die sich leicht mit verschiedenen Outfits kombinieren lässt. Zugleich sollte sie im Falle eines häufigen Gebrauchs möglichst robust sein. Man bedenke: Gebrauchsspuren mindern auch bei kostspieligen Luxusuhren deutlich den Wert.

Fazit

Neben dem individuellen Geschmack gibt es beim Uhrenkauf also so einiges zu beachten: vom Einsatzzweck über die modische Kombinierbarkeit bis zu finanziellen Aspekten. Wichtig ist, dass man sich mit einer Uhr wohlfühlt und sich auf die Genauigkeit des Zeitmessers verlassen kann. Das scheint jedenfalls in den meisten Fällen zu gelingen: Nur 2 Prozent der Uhrenträger gaben in einer YouGov-Studie an, öfters zu spät zu kommen.

 

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Die Gaming-Branche ist eine der am stärksten wachsenden Zweige im Bereich Medien und Kultur. Analysen zeigen, dass sich der Markt in den letzten Jahren gewandelt hat. Damit Deutschland seine internationale Bedeutung auf dem Spielegebiet verbessern kann, sind neue Ideen und mehr Förderungen gefragt. Nordrhein-Westfahlen ist einer der Vorreiter auf diesem Gebiet.

Die Deutschen lieben Simulationen

In den vergangenen zwei Jahrzehnten boomte der Markt onlinebasierter Spiele. Millionen von Menschen spielen Browsergames täglich im Netz. Die Deutschen stürzen sich vor allem auf Simulationsspiele. Momentan sehr gefragt sind Pony-Reitabenteuer wie Star Stable, hier auf Browsergames zu finden, oder Landwirtschafts-Simulator. Die Deutschen lieben präzise Simulationen, wollen Tiere hüten, Dinge aufbauen und siedeln. Das ist aus Entwicklersicht jedoch zu wenig, denn der internationale Markt darf nicht außer Acht gelassen werden. Andere Nationen bevorzugen andere Spiele. Wer international bedeutsam sein will, muss sich auch in diesen Bereichen etwas einfallen lassen. Mit Simulationsspielen lässt sich im internationalen Raum nur noch wenig Geld verdienen.

Der internationale Markt

Bisher haben sich die deutschen Entwickler eher auf den nationalen Markt konzentriert. Das funktionierte sehr erfolgreich, denn in Deutschland wird bis heute sehr viel gespielt. Allerdings hat sich der Markt in den letzten Jahren in Richtung aufwändig produzierte Rollenspiele und Apps entwickelt. Der internationale Austausch ist rasant gestiegen, die Konkurrenz und das Niveau ebenfalls. Das ist nicht zuletzt durch die Verbreitung des Internets und die Einführung des mobilen Gamings stark vorangetrieben worden. Länder wie Frankreich warten mit Blockbustern wie "Assassin's Creed" auf, aus Polen stammt die Erfolgsserie "The Witcher". Damit Deutschland auf dem internationalen Markt nicht an Bedeutung verliert, braucht man eigene Blockbuster. Deshalb fordert die Branche mehr Subventionen. Die einzige gezielte Förderung, die in Deutschland momentan existiert, ist der Deutsche Computerspielpreis, der mit 275.000 Euro Preisgeld dotiert ist. Alle weiteren Maßnahmen kommen von den Bundesländern. Aber auch hier sind es nur einige, die die Branche unterstützen.

NRW auf hohem Niveau

Nordrhein-Westfalen ist einer der umsatzstärksten Standorte im Bereich Gaming. Darüber hinaus bewährt sich NRW durch hier angesiedelte Zweigstellen der großen Entwicklerstudios, darunter sind die Blue Byte Studios von Ubisoft. Laut Medien Cluster NRW arbeitet in jeder vierte deutsche Entwickler in Nordrhein-Westfalen. Damit das so bleibt, wird in Ideen und neue Jobmöglichkeiten investiert. So fördert beispielsweise die Film und Medien Stiftung NRW seit 2011 auch digitale Inhalte mit bis zu 100.000 Euro pro Projekt. Auch die gamescom, die einmal im Jahr in Köln stattfindet, erfährt ausreichend Unterstützung. Die Spielemesse ist heute die wichtigste in Europa und durchaus mit der Tokyo Game Show und der Electronic Entertainment Expo (E3) in Los Angeles vergleichbar.

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