Die Niederlage gegen Mexiko war ein ernüchternder WM-Auftakt für die deutsche Mannschaft. Die Elf von Bundestrainer Joachim Löw ging als amtierender Weltmeister als klarer Favorit in die Partie. Davon aber war vor allem in den ersten 60 Minuten nichts zu sehen. Alles in allem hatte die deutsche Mannschaft zu keiner Zeit eine Antwort auf das Konterspiel der Südamerikaner und profitierte nur davon, dass diese ihm letzten Drittel zu inkonsequent blieben.

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"CHAMPIONES OF The 2014 FIFA World | 1407" (CC BY-SA 2.0) by jikatu

 

Ähnlich desaströse Auftakt-Vorstellungen lieferten vor Deutschland aber auch schon andere Titelverteidiger bei zurückliegenden Weltmeisterschaften ab. Argentinien musste sich 1990 bei der WM in Italien im ersten Gruppenspiel Kamerun mit 0:1 geschlagen geben. Frankreich verlor 2002 in Südkorea mit 0:1 gar gegen den krassen Außenseiter Senegal. Italien wurde 1986 sowie 2010 jeweils als Titelverteidiger vorgeführt, während Spanien zuletzt in Brasilien ein 1:5 gegen die Niederlande kassierte. So kurios es auch klingen mag, es scheint einen Weltmeisterfluch zu geben, der darin begründet liegt, ein Team von Weltmeistern zusammenhalten zu wollen. Löw schickte gegen Mexiko die älteste Startelf ins Rennen, seit er als Co-Trainer von Jürgen Klinsmann beim DFB anheuerte. Sieben der zu Beginn eingesetzten Spieler hatten mindestens 60 Länderspiele auf dem Buckel. Auf den ersten Blick mag diese Erfahrung Vorteile mit sich bringen, doch ein Team kann darunter auch leiden.

Gegen Mexiko hatte Deutschland so seine Probleme mit dem schnellen Umschaltspiel des Gegners. Immer wieder nutzten die Mexikaner die freien Räume, die durch das weite Aufrücken von Joshua Kimmich auf Deutschlands rechter Seite frei wurden. Die alternden Beine von Sami Khedira, der wohl dazu angewiesen worden war, die Räume zu schließen, wenn der Rechtsverteidiger seine Offensiv-Ausflüge machte, stellten die Südamerikaner vor keinerlei Probleme. Khedira machte auch bei eigenem Ballbesitz keine gute Figur. Während Spielmacher Toni Kroos zumeist gedoppelt wurde, konnte der Juventus-Star die dadurch für ihn freigewordenen Räume nicht nutzen. Innenverteidiger Mats Hummels kritisierte seine Vorderleute im Anschluss an die Partie: „Wenn sieben oder acht Spieler angreifen, dann ist es klar, dass die defensive Stabilität darunter leidet. Das ist auch, was ich oft intern anspreche.“ Doch auch Hummels enttäuschte. In den Laufduellen machte dem Bayern-Spieler seine fehlende Schnelligkeit zu schaffen und auch sein Stellungsspiel war fehleranfällig.

 

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Dem Team hätte eine kleinere Verjüngungskur sicherlich gutgetan. Hier muss sich Löw auch die Nicht-Nominierung von Leroy Sane ankreiden lassen. Der Flügelspieler von Manchester City hätte der DFB-Elf zweifelsfrei zu mehr Durchsetzungsvermögen in der Offensive verholfen. Doch es gibt auch andere Lösungen. Julian Brandt ist hier zu nennen. Der 22-Jährige hätte nach seiner Einwechslung beinahe den Ausgleich erzielt, scheiterte aber am Außenpfosten. Das ist genau die Energie, die benötigt wird. Und auch Leon Goretzka, der in diesem Sommer vom FC Schalke zu Bayern München wechselt, könnte helfen, die WM Quote betfair auf die Titelverteidigung wieder nach oben zu korrigieren. Löw hat nach wie vor die Möglichkeit, einzugreifen und seiner Mannschaft mehr Frische zu verleihen.

Es ist nun weniger eine Frage der Taktik, vielmehr ist Löw nun gefragt, die Spieler an ihre Stärken zu erinnern. Mit der einen oder anderen personellen Veränderung kann er für den erforderlichen neuen Schwung sorgen.

 

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Der Drang nach mehr. Nur noch einmal, dieses eine Mal. Soziale Kontakte brechen ab, man denkt an nichts anderes mehr… bis zum totalen Zusammenbruch. Egal ob Alkohol, Drogen oder Glücksspiel, wenn wir die Kontrolle verlieren, wird aus Vergnügen schnell bitterer Ernst. Auch zahlreiche Promis mussten mit den Auswirkungen ihrer Sucht auf soziales Umfeld, Job und Gesundheit kämpfen – heute haben sie ihre Sucht erfolgreich besiegt. In diesem Artikel finden sich praktische Hinweise und Tipps, wie man Anzeichen von Abhängigkeit entgegenwirken kann, bevor es zu spät ist.

Alkoholsucht

9.5 Millionen konsumieren ihn in gesundheitsschädlicher Form, 1.3 Millionen sind abhängig – Alkohol ist die Droge Nummer Eins in Deutschland. Man möchte aus der Realität flüchten, Probleme bewältigen und es „schmeckt“. Ein Gläschen noch. Dann noch eines. Der Körper gewöhnt sich an die übermäßige Menge, braucht immer mehr. Alkohol wird das alles Bestimmende, familiäre, soziale und berufliche Verpflichtungen sind nachrangig. Entzugserscheinungen wie Zittern oder erhöhte Gereiztheit werden durch noch größeren Alkoholmengen kaschiert, bis es zum sozialen Abstieg kommt. Zahlreiche Stars machten diese schmerzliche Erfahrung, etwa Lindsey Lohan, ein einst gefeierter Kinderstar. Mit zahlreichen Therapien schaffte sie schlussendlich vor kurzem ihr Comeback.

Wo genau jedoch die Grenze zwischen Genuss und Sucht liegt, ist nicht klar definiert. Vieles hängt von unterschiedlichen Faktoren ab, wie zum Beispiel die Art- und Dauer des Konsums und das soziale Umfeld. Wenn es immer schwerer fällt, nicht zur Flasche zu greifen, wenn bei gänzlichem Verzicht auf Alkohol leichte Entzugserscheinungen auftreten oder Freunde und Bekannte Trinkgewohnheiten besorgt kommentieren, lohnt es sich, professionelle Hilfe und Rat zu suchen, um dem Entzug als letzte Option vorzubeugen.

Drogensucht

Ein Viertel der deutschen Bevölkerung hat mindestens einmal illegale Drogen ausprobiert. Während Cannabis das beliebteste Rauschmittel ist, sorgt Heroin für die meisten rauschgiftbezogenen Todesfälle. Wie bei vielen anderen Suchtmitteln äußert sich Abhängigkeit erst nach einiger Zeit. Meist beginnt alles mit dem gelegentlichen Konsum, etwa, um dem Alltag zu entkommen. Je regelmäßiger das Rauschgift dem Körper zugeführt wird, desto schneller passt sich das Nervensystem an die Menge an, bis immer mehr und mehr von der Substanz konsumiert werden muss, um die immer extremeren Entzugserscheinungen in Schach zu halten. Alles dreht sich um die Drogen, es folgt der Verfall von familiären Beziehungen und Gesundheit, soziale sowie berufliche Verpflichtungen sind dann nicht mehr wichtig.

Stars wie Robert Downey Jr. oder auch Robbie Williams machten mit ihren Drogeneskapaden Schlagzeilen, ehe sie sich zur Behandlung einweisen ließen. Seitdem haben beide in ihrer Karriere einen Höhenflug erlebt. Im Gegensatz zu anderen Suchtmitteln ist Vorbeugung bei Drogen jedoch nur in begrenztem Ausmaß möglich. Am effizientesten ist es daher, beim ersten Auftreten von Symptomen sofort einen Arzt oder eine Beratungsstelle aufzusuchen.

Medikamentensucht

Besonders Schmerzmittel werden in Deutschland häufig konsumiert, inklusive rezeptpflichtiger Medikamente mit hohem Suchtpotenzial. Es beginnt ganz unschuldig: man möchte seine Schmerzen lindern, einmal wirklich gut schlafen, die Depression überkommen. Die euphorisierende Wirkung von Kodein & Co. sorgen für ein Laune-High. Man gewöhnt sich an dieses herrliche Gefühl der Unbeschwertheit, man will mehr, will wieder genau so glücklich sein. Plötzlich kann man nicht mehr ohne, man vertuscht seine Probleme, ist machtlos gegen den Zwang. Auch Beschaffungskriminalität ist eine gängige Erscheinung, nur, um noch einmal dieses herrliche Gefühl zu spüren. Winona Ryders Tablettensucht etwa erreichte ein solches Ausmaß, dass Sie für genau dieses Delikt im Gefängnis landete. Doch auch sie hat es geschafft, ihre Sucht zu überwinden.

Auch hier ist die effektivste Präventionsmaßnahme, sich beim Auftreten von Abhängigkeitssymptomen bewusst mit dem Problem auseinanderzusetzen und Arzt oder Beratungsstelle aufzusuchen.

Glücksspiel

In Deutschland spielt jeder zweite Erwachsene regelmäßig. Ein Teil davon entwickelt dabei ein riskantes Spielverhalten, besonders junge Männer zwischen 18 und 25 Jahren. Die beliebteste Art von Glücksspiel sind Casino-Spiele im Internet, deshalb stellen zahlreiche Anbieter wie 888casino verantwortungsbewusstes Spielen in den Vordergrund, z.B. durch das Verhindern von zwanghaftem Glücksspiel sowie mit Vorrichtungen, die Kunden die Möglichkeit zu Selbstausschluss und dem Setzen eigener Grenzen geben.

Obwohl Spielsucht keine stoffgebundene Sucht ist, zeigen sich ähnliche Symptome. Krankhaftes, dauerhaftes Spielen und es wird aggressiv auf den Versuch reagiert, den Konsum einzuschränken. Entzugserscheinungen machen sich bemerkbar, soziale Kontakte werden vernachlässigt – es droht der totale Verlust der Kontrolle. Hollywoods Problemkind Charlie Sheen kam wegen seiner Spielsucht in Geldnöte, bevor er seine Karriere wieder erfolgreich in die richtigen Bahnen lenken konnte.

Mit den entsprechenden Maßnahmen kann jedoch das Abrutschen in die Abhängigkeit rechtzeitig verhindert werden. Wichtig ist es, sich selbst einzugestehen, dass man süchtig ist und das offene Gespräch mit Verwandten, Freunden und der Familie zu suchen. Auch Selbsthilfegruppen sind ein guter Weg, um Hilfe zu finden und der Spielsucht ein Ende zu setzen.

Internet- und Handysucht

84% der 12- bis 13-Jährigen besitzen Smartphones. Bei ihnen ist es vor allem die Angst, nicht Teil des Austausches zwischen Freunden und Bekannten zu sein, die sie süchtig nach dem Vernetzt sein macht. Andere Bereiche wie Schule, Sport, Hobbys rücken so in den Hintergrund, es ist fast unmöglich, sich eine Sekunde vom Handy zu trennen. Auch extremer Internetkonsum, ob Online-Spiele oder soziale Netzwerke, birgt Abhängigkeitspotenzial.

Hier kann es schon helfen, mit sich selbst ehrlich zu sein: Ist das, was ich tue, gut für mich? Kann ich jederzeit aufhören? Das beste Mittel gegen Handy- und Internetsucht ist das Einschränken des Konsums, eventuell mithilfe von Dritten, die das Einhalten von Regeln kontrollieren. Auch das Fokussieren auf andere Dinge, die Freude machen und Ablenkung bieten, ist ein effektiver Weg ans Ziel.

Ob Glücksspiel, Alkohol, Drogen oder Internetsucht, sie alle ziehen nicht nur Körper und Psyche in Mitleidenschaft, sondern haben auch langfristige negative Auswirkungen auf zahlreiche Lebensbereiche. Doch mit präventiven Maßnahmen, etwa das Aufsuchen von Beratungsstellen und Ärzten, das Eingestehen der Probleme, die Kommunikation mit Freunden und Familie und konsequente Einschränkung des Konsums, können Suchterscheinungen schon im Vorhinein erfolgreich bekämpft werden.

Elektronische Kommunikation löst althergebrachte Verständigungsmethoden immer mehr ab. So ersetzen E-Mails Telefongespräche und Briefe zunehmend, sowohl im privaten als auch im professionellen Kontext. Das macht vieles einfacher, birgt aber auch Gefahren. Worauf sollte man also achten, welche Fallstricke lauern?

Spam, Viren, Ransomware

Jeder, der E-Mails versendet und empfängt, hat sicherlich schon einmal eine Spam-Nachricht erhalten. Das sind Mails, die oftmals unerwünschte und gefälschte Produkt- oder Jobangebote beinhalten – oder angeblich todsichere Methoden, ganz ohne oder mit nur wenig Arbeit schnell unglaublich viel Geld zu verdienen. Nicht alle dieser Spam-Mails sind dabei so leicht zu identifizieren wie einer der Spam-Klassiker schlechthin, nämlich jene Nachricht rund um den angeblichen nigerianischen Astronauten in der Zwickmühle. Oft sind Spam-Mails als auf den ersten Blick echt erscheinende Rechnungen oder Mahnungen getarnt. Sie sind dann meist mit einem Anhang im Zip- oder PDF-Format versehen. Öffnet man diesen, gelangen Schadprogramme auf den Rechner, die eventuell sensible Daten ausspähen oder sogar den Nutzer aus dem System aussperren und dieses erst nach Zahlung eines „Lösegelds“ wieder freigeben. Solche sogenannte Ransomware kann ganze Unternehmen lahmlegen, wie es aktuell der Fall des der „WannaCry“-Schädlings eindrucksvoll beweist.

Die virtuelle Unterschrift

Es gibt also mehr als genügend Gründe zur Vorsicht beim Umgang mit E-Mails, selbst wenn sie von einem vertrauenswürdigen Absender zu stammen scheinen. Das bedeutet: E-Mail-Anhänge sollte man nur öffnen, wenn man sich sicher ist, dass der Versender wirklich derjenige ist, als der er sich ausgibt. Möchte man nicht riskieren, dass eine selbst versendete Mail vom Empfänger als Spam klassifiziert wird, bietet das Anfügen einer digitalen Signatur eine verlässliche Möglichkeit der einwandfreien Identifikation. Zwar ist eine digitale Signatur mit etwas Aufwand verbunden und setzt voraus, dass Sender und Empfänger dieselbe Signierungs-Software nutzen, die Mühe lohnt sich aber auf jeden Fall – gerade im geschäftlichen Kontext ist Vertrauenswürdigkeit unbezahlbar.

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