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Blüten bis in den Herbst bei allen Sommerblumen sind der Traum eines jeden Hobbygärtners. Wicken, Dahlien, Rosen und viele Stauden setzen nach dem Verblühen Samen an. Dies verlangt von den Pflanzen eine besondere Kraftanstrengung, neue Blüten kommen nur sehr spärlich. Ein kleiner Trick hilft nach Angaben der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, ein reiches Nachblühen zu erreichen. Die Pflanzen dürfen gar nicht dazu kommen, Samen anzusetzen, das heißt, die welken Blüten müssen sofort abgeschnitten werden. Bei vielen Sommerblumen und Stauden vermeidet der Gärtner dadurch auch das unerwünschte wilde Aussamen.

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Die Hecken in Hausgärten sollten jetzt in Form gebracht werden. Damit Laub abwerfende Hecken ihre Form behalten, benötigen sie nun ihren ersten Schnitt, auch Johannis-Schnitt genannt, teilt die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen mit.

Dass Wasser eine enorme Bedeutung für den Menschen hat, ist unstrittig. Wenn man nur wenige Tage lang keine Flüssigkeit zu sich nimmt, dann verdurstet man, und schon einige Stunden ohne Wasserzufuhr können einen Menschen stark schwächen. Daher ist es sehr wichtig, dass man stets die Möglichkeit hat, sich Trinkwasser zu beschaffen. In Deutschland ist dies kein Problem, schließlich ist das Versorgungsnetz hierzulande sehr gut ausgebaut. Zwar gab es zuletzt Meldungen, dass Trinkwasser in den vergangenen Jahren viel teurer geworden ist. Seine Qualität ist allerdings entsprechend vorbildlich.

Die Wasserqualität in Deutschland

Kein Lebensmittel wird in Deutschland so ausführlich und regelmäßig kontrolliert wie das Leitungswasser. Dieser Umstand sollte eigentlich die Zweifler zum Verstummen bringen, die der Meinung sind, dass das Wasser hierzulande bedenklich für die Gesundheit ist. Von Keimen und Legionellen ist da die Rede, von Medikamenten- und Bleirückständen. Weil das Wasser, das in Deutschland in das Netz eingespeist wird, zuvor aufwendig aufbereitet wird, kommt es aber im Normalfall sauber aus dem Wasserhahn. Die einzige Quelle, die eine Verschmutzung verursachen kann, sind die Rohre innerhalb des Hauses. Wurden diese seit langem nicht ausgetauscht, dann kann es passieren, dass sie Blei an das Wasser abgeben. Sollte man den Verdacht haben, dass im eigenen Haus die Rohre für eine Verunreinigung des Wassers sorgen, kann man sich an den örtlichen Wasserversorger wenden. Dieser stellt Sets zur Verfügung, mit denen man die Qualität des Wassers ganz einfach überprüfen kann.

Qualität hat ihren Preis

Die Fraktion der Grünen im Bundestag hat zuletzt die Entwicklung der Wasserpreise in Deutschland in den Jahren zwischen 2005 und 2016 analysiert. Dabei zeigte sich, dass der Liter Wasser in diesem Zeitraum durchschnittlich um 25 Prozent teurer geworden ist. Allerdings gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern. In Thüringen, Sachsen, Brandenburg und Berlin gingen die Preise im untersuchten Zeitraum nämlich nach unten, wohingegen sie in Bundesländern wie Bayern und dem Saarland um mehr als 40 Prozent anstiegen. Der Grund für diesen teilweise starken Anstieg ist nicht etwa darin zu suchen, dass das Wasser in Deutschland ein knappes Gut sei. Dies ist nämlich nicht der Fall, Deutschland ist sehr gut mit Wasser versorgt. Vielmehr verursacht die hohe Belastung des Grundwassers mit Nitrit die höheren Preise. Dabei handelt es sich um eine Zwischenstufe des Nitrats, das zunehmend als Dünger in der Landwirtschaft verwendet wird. Nitrit ist krebserregend und muss daher unbedingt aus dem Wasser entfernt werden, bevor dieses in die Netze eingespeist wird.

Trinkwasser in anderen Ländern

Nicht nur die Entwicklung der Wasserpreise in Deutschland in den vergangenen Jahren zeigt nach oben. Auch im internationalen Vergleich sin die Kosten, die die Deutschen für ihr Trinkwasser tragen müssen, verhältnismäßig hoch. So kostet ein Kubikmeter Wasser in Deutschland durchschnittlich 1,91 Euro (wozu dann auch noch die Mehrwertsteuer kommt). In den USA dagegen muss man für die gleiche Menge an Wasser umgerechnet lediglich 47 Cent bezahlen. In europäischen Ländern sind die Preise zwar nicht so niedrig wie in den Vereinigten Staaten, aber trotzdem noch geringer als in Deutschland. So kostet ein Kubikmeter Wasser in Belgien 1,85 Euro, in Frankreich ist es 1,27 Euro. Allerdings sollte man sehr auf die Qualität achten, die das Wasser im Ausland hat. Denn die ist selten mit der in Deutschland zu vergleichen. So schätzt die Weltgesundheitsorganisation WHO, dass etwa 80 Prozent aller Krankheiten, unter denen Urlauber leiden, auf verunreinigtes Wasser zurückzuführen sind. In Ländern wie Österreich, der Schweiz, Frankreich und Großbritannien sollte es zu keinen gesundheitlichen Schwierigkeiten kommen, wenn man das Wasser aus der Leitung trinkt. Am Wasser, das in Spanien aus dem Hahn läuft, sollte man sich allerdings nicht bedienen. Außerhalb Europas gibt es nur wenige Länder, in denen man bedenkenlos das Leitungswasser trinken kann. Die USA und Kanada gehören dazu, Mexiko, Brasilien und die karibischen Staaten dagegen nicht. Auch in beliebten Reiseländern wie Indonesien, Thailand und Indien ist das Wasser aus der Leitung nicht genießbar. Stattdessen sollte man Wasserflaschen kaufen, die industriell abgefüllt wurden. Mit diesem Wasser sollte man sich dann auch die Zähne putzen.

obs/Blumenbüro/Pflanzenfreude.de

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