https://pixabay.com/de/users/ThorstenF-7677369/

Der Kauf neuer Reifen gehört zu den bedeutsamsten Entscheidungen rund um das Fahrzeug, denn sie sind die wichtigste Kontaktfläche zwischen Fahrzeug und Straße. Faktoren wie Lauffläche, Grip, Rollwiderstand und Verschleiß sollten daher bei der Auswahl berücksichtigt werden, denn diese Aspekte beeinflussen die Leistung und das Handling deutlich. Auch Reifengröße, Lastindex und Nenngeschwindigkeit müssen ermittelt werden. Der folgende Ratgeber erläutert nützliche Tipps zu den richtigen Reifen.

Welcher Reifen passt zum eigenen Auto?

Wenn die alten Reifen abgefahren sind, müssen neue her. Doch viele Autofahrer fragen sich: Welche Reifen sind für mein Auto passend? Wer einen alten Fahrzeugschein besitzt, findet die Antwort unter den Punkten 20 bis 23. Hier sind zudem alle Alternativen zur Standardbereifung angegeben. Bei neueren Fahrzeugen verhält es sich anders. Hier ist in Teil I der Zulassungsbescheinigung nur noch eine Reifengröße zu finden, selbst wenn weitere möglich sind. Bei einem neueren Fahrzeugschein ab 2005 finden Autobesitzer den Eintrag anhand der Ziffer 15. Weitere Informationen liefert die Bedienungsanleitung des Fahrzeugs oder es wird beim Händler nachgefragt. Bei oponeo.de können über den Reifenkonfigurator passende Reifen von namhaften Herstellern ausgewählt werden, die hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards entsprechen. Die Reifensuche ist nach Größe und Fahrzeug möglich.

Was gibt es beim Kauf neuer Reifen weiterhin zu beachten?

Nicht nur die richtige Größe ist entscheidend, sondern auch andere Kriterien sollten berücksichtigt werden. Auf der Seitenwand der Pneus sind alle wesentlichen Informationen zum Reifentyp erkennbar, beispielsweise die Reifenquerschnittsbreite und das optimale Verhältnis der Reifenhöhe zur Breite in Prozent. Des Weiteren sind auf den Reifen wichtige Angaben zum Felgendurchmesser und eine Kennziffer, die den Tragfähigkeitsindex des Reifen angibt, zu finden. Ein Kennbuchstabe verdeutlicht, für welche Höchstgeschwindigkeit er ausgelegt ist.

Beispiel 245/45 R 17 91 H:

- 245: Reifenbreite (245 Millimeter)
- /45: Verhältnis Höhe/Breite Reifenquerschnitt in Prozent
- R: Reifenbauart R bedeutet radialer Aufbau
- 17: Felgen-Nenndurchmesser des Reifens 17 Zoll
- 91: Kennzahl Belastbarkeit des Autoreifens
- 91: 615 Kilogramm
- H: zulässige Höchstgeschwindigkeit des Reifens 210 km/h

Daneben ist es wichtig, hin und wieder das Reifenprofil zu prüfen, das sich im Laufe der Jahre verschlechtert. Der Gesetzgeber gibt eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern vor. Der ADAC empfiehlt jedoch, die Sommerreifen schon ab einer Profiltiefe von 2,5 mm und Winterreifen ab 4 mm auszutauschen. Auf der Seitenwand des Reifens befindet sich die DOT-Nummer. Sie gibt das Produktionsdatum an. Die letzten vier Ziffern verdeutlichen die Produktionswoche der Pneus und das Jahr. 1014 bedeutet Kalenderwoche 10 und Jahr 2014. Sommer- und Winterreifen sollten spätestens alle acht Jahre durch neue ersetzt werden. Wenn das Profil schon früher stark abgenutzt ist, kann der Austausch eher notwendig sein. Das EU-Reifenlabel gibt dem Autofahrer bezüglich der Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und des Abrollgeräusches eine gute Richtschnur an die Hand. Bei den Faktoren Kraftstoffverbrauch und Nasshaftung erfolgt eine Einteilung in Buchstaben: A bedeutet sehr gut und G überdurchschnittlich schlecht.

Zusammenfassung

Ganz gleich, ob Sommer-, Winter- oder Ganzjahresreifen, schnell kommt die Frage auf: Welche Pneus darf ich fahren? Die einfachste und sicherste Methode, um die richtige Reifengröße zu ermitteln, ist der Fahrzeugschein. Daneben sollten die weiteren genannten Aspekte berücksichtigt werden. Es ist wichtig, keine Reifen zu fahren, wenn man sich unsicher ist, ob sie für das Fahrzeug ausgelegt sind. Es muss darauf geachtet werden, nur Reifen aufzuziehen, die wirklich für das Auto zugelassen sind. Der Reifenhändler kann bei Zweifeln Auskunft geben.

https://pixabay.com/de/users/webandi-1460261/

Gute Nachricht für alle Besitzer von Dieselfahrzeugen: Auch in der Zukunft sollen Autos, die mit diesem Brennstoff fahren, ihre Privilegien behalten. So jedenfalls sehen es die Spitzen der Großen Koalition. Zwar fordert zum Beispiel das Umweltbundesamt, bei der Mineralölsteuer bisherige Begünstigungen des Diesel-Kraftstoffs auf den Prüfstand zu stellen. Umsetzen aber lassen sich diese Forderungen bisher noch nicht. Denn die Vorteile für Dieselfahrzeuge gibt es unter anderem auch deshalb, weil diese viel weniger CO2 ausstoßen als Benziner. Deshalb heißt es aus dem Bundesfinanzministeriums, gibt es keinerlei Pläne für eine Abschaffung der Privilegien.

Beim Nachrüsten die Kosten im Blick

Allerdings darf man das Problem vieler Dieselfahrzeuge nicht verschweigen. Denn der Kraftstoff kann Mensch und Umwelt belasten. Die Rede ist von gefährlichen Rußpartikeln. Abgase älterer Modelle enthalten neben Ruß und Asche auch Rostpartikel und Metallabrieb. Gefährlich für Menschen mit einem schwachen Immunsystem sind darüber hinaus Sulfatpartikel und angelagerte Kohlenwasserstoffe.

Dabei lässt sich der Ausstoß der Schadstoffe von Dieselfahrzeugen durch einen Einbau von Rußpartikelfiltern leicht reduzieren. Die Kosten dieser Partikelfilter belaufen sich nach Angaben aus dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe je nach Anbieter AUF 650 und etwa 1.500 Euro. Ein Preisvergleich lohnt sich also. Wer sparen will, sollte gezielt nach preiswerten Modellen suchen. Ohne großen Aufwand kann man im Internet den richtigen Rußfilter bei Daparto finden. Das geht einfach: Fahrzeugmodell wählen, entsprechendes Ersatzteil suchen und Offerten vergleichen. Fertig.

Wann sich das Umrüsten lohnt

Für den Einbau eines Rußpartikelfilters in das Fahrzeug werden in der Werkstatt dann noch einmal bis etwa 100 Euro fällig. Experten empfehlen, hier nicht zu sparen, sondern einen Experten arbeiten zulassen. Der setzt den neuen Filter im Fahrzeug hinter den Katalysator. Ist das Fahrzeug schon etwas älter oder hat es bereits deutlich mehr als 80.000 km auf dem Tacho, muss dieser zusätzlich erneuert werden.

Ob sich der Aufwand lohnt, hängt vom Alter des Kfz ab und davon, was das gute Stück für eine Bedeutung für seinen Besitzer hat. Ein sehr altes Fahrzeug rechtfertigt den finanziellen Aufwand vor allem dann, wenn es sich um ein Liebhabermodell handelt. Für ein Auto, das noch einen ordentlichen Wert hat, schlägt die Investition ohnehin recht schnell zu Buche. Der Zeitwert eines Dieselfahrzeugs wird beim Verkauf sowieso nur dann erzielt, wenn das Kfz mit einem Rußlfilter ausgestattet ist. Fahrzeuge ohne einen solchen Filter sind in der näheren Umgebung von Umweltzonen weit unter ihrem Zeitwert oder bereits gar nicht mehr zu verkaufen.

Vorteile überwiegen

Es spricht eine Menge für den finanziellen Aufwand einer Umrüstung. Ganz oben auf der Liste der Vorteile steht neben dem Wiederverkaufswert auch die Mobilität. Zur Verbesserung der Luftqualität richten Immer mehr Städte und Kommunen Umweltzonen ein. Einfahren in diese Zonen dürfen nur noch Autos, die über eine grüne Umweltplakette verfügen. Lässt der Fahrzeughalter sein Auto mit einem Filter nachrüsten, erhält er eine entsprechende Bescheinigung. Damit fährt er zu seiner Zulassungsstelle und lässt dort den Einbau nachtragen. Das kostet nur eine kleine Gebühr. Für die Umweltplakette selbst kommen dann noch einmal Kosten ab fünf Euro hinzu.

Ob für den Campingwagen oder den Gasgrill - im Sommer steigt die Nachfrage nach Gasflaschen traditionell an. Beim Hantieren mit den Propan- oder Butangasbehältern ist jedoch Vorsicht geboten.

bast.de

Verkehr: Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) führt derzeit in Zusammenarbeit mit verschiedenen Kommunen einen Pilotversuch durch, um die grundsätzliche Umsetzbarkeit einer Grünpfeilregelung für den Radverkehr zu prüfen.

Our website is protected by DMC Firewall!