cc-by-2.0 I Craig from Glasgow, Scotland

So lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben – das wünscht sich wohl ein jeder von uns. Oft ist es aber so, dass mit zunehmendem Alter mehr und mehr Aufgaben im Haushalt und auch in Bezug auf die Körperpflege nicht mehr selbstständig erledigt werden können. Familienangehörige haben aufgrund der Berufstätigkeit oft nicht ausreichend Zeit, um sich zu kümmern oder sind gar nicht vor Ort. Da bietet es sich an, sich Unterstützung direkt ins Haus zu holen – die 24-Stunden-Pflegekraft. Diese ist mit der Arbeit vertraut und verfügt über notwendige Fachkenntnisse. Entsprechend ihrer fachlichen Ausbildung erledigt sie verschiedene Aufgaben.

Welche Aufgaben übernimmt die 24-Stunden-Pflegekraft?

Die 24-Stunden-Pflegekraft unterstützt, wie der Name schon sagt, grundsätzlich rund um die Uhr. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie für sämtliche Tag- und Nachtdienste ununterbrochen zur Verfügung steht. Auch sie hat natürlich Anspruch auf Freizeit. Bei sämtlichen pflegerischen Tätigkeiten wird immer darauf geachtet, dass der Pflegende so viele Aufgaben wie möglich nach wie vor selbst ausführt. Hilfe zur Selbsthilfe ist in diesem Fall das Motto. Die Pflegekraft verrichtet nur Aufgaben, die derjenige selbst nicht mehr ausführen kann oder leistet Unterstützung soweit das nötig ist. Die Pflegekraft hat die Aufgabe, sämtliche erbrachte Leistungen sowie Veränderungen am Pflegenden zu dokumentieren. Des Weiteren fallen für sie folgende Tätigkeitsbereiche an:

Pflegerische Aufgaben

Die 24-Stunden-Pflegekraft übernimmt Aufgaben aus dem Bereich der Grundpflege. Dabei handelt es sich um Pflegestandards wie

  • Unterstützung beim An- und Ausziehen
  • Hilfe bei der Körperhygiene
  • Begleitung beim Toilettengang
  • Assistenz beim Essen und Trinken

Maßnahmen der Behandlungspflege müssen von einem Arzt verordnet werden und dürfen ausschließlich von dafür ausgebildetem Pflegepersonal durchgeführt werden. Das sind examinierte Pflegefachkräfte wie Krankenschwestern oder Altenpflegekräfte. Über eine solche Ausbildung muss auch die 24-Stunden-Betreuungskraft verfügen, wenn sie Maßnahmen der Behandlungspflege übernehmen soll. Andernfalls müssen diese von externen Pflegediensten geleistet werden.

Zur Behandlungspflege zählen unter anderem:

  • Das Anlegen und Versorgen mit Infusionen
  • Wechsel von Verbänden
  • Die Verabreichung von Medikamenten
  • Blutabnahmen
  • Katheterisierungen oder die Versorgung eines Stoma

Die Behandlungspflege ist eine Leistung der Krankenkasse und unabhängig von dem Pflegegrad. Dennoch bringt die Pflegereform seit 01.01.2017 eine Veränderung mit sich: Die zuvor bestehenden drei Pflegestufen werden von fünf Pflegegraden ersetzt.

Hauswirtschaftliche Tätigkeiten

24-Stunden-Pflegekräfte übernehmen auch Aufgaben, die im Haushalt anfallen. Dazu gehören:

  • Wäsche waschen
  • Übernahme des Einkaufs
  • Unterstützung beim Kochen und Putzen

Gestaltung des Alltags

Das Pflegepersonal begleitet auf Wunsch auch zu Arztbesuchen oder bei Behördengängen. Es unterstützt dabei, den Tag in Wach- und Schlafzeiten zu gliedern und regelmäßige Essenszeiten einzuhalten. Tagsüber kann die gemeinsame Zeit genutzt werden für:

  • Gespräche
  • Besuch von Gottesdiensten
  • Gesellschaftsspiele
  • Eingehen auf individuelle Interessen

Die richtige Pflegekraft zu finden, ist sicher nicht einfach. Natürlich will man sich selbst wie auch seine Angehörigen gut versorgt wissen. Dabei mag man auch nicht jede Person in seinen eigenen vier Wänden leben lassen. Gerade eine Tag- und Nachtbetreuung bringt es mit sich, dass die Pflegekraft und der zu Pflegende sehr viel Zeit miteinander verbringen. Sympathie und eine vertrauensvolle Beziehung sind da Voraussetzung. Agenturen wie die Deutsche Seniorenbetreuung unterstützen bei der Vermittlung und der Auswahl der passenden Pflegekraft. Oft kommen diese aus Polen oder anderen Ländern Osteuropas. Sie werden von ihrem dortigen Arbeitgeber für die berufliche Tätigkeit in Deutschland entsendet.

24-Stunden-Betreuung und Pflege – Die Vorteile auf einem Blick     

  • Professionelle Betreuung, die rund um die Uhr gewährleistet wird.
  • Gutes Gefühl und damit Entlastung, weil man Angehörige sicher versorgt weiß.
  • Betreute können in den eigenen vier Wänden leben bleiben und sich dort in ihrer gewohnten und vertrauten Umgebung wohl fühlen. Sie müssen nicht in hohem Alter in ein Heim umziehen.
  • Gerade wenn Angehörige nicht vor Ort oder Freunde bereits verstorben sind, kann die Pflegekraft eine Bezugsperson und ein vertrauter Ansprechpartner in unterschiedlichsten Belangen sein.

Rund 25 Prozent aller Deutschen leiden an Schlafstörungen. Diese können sowohl den Körper als auch den Geist langfristig beeinträchtigen und zu schwerwiegenden Schäden führen. Doch nicht jedes Schlafproblem ist wirklich eine Störung. Tatsächlich ist es so, dass viele Menschen ihren Schlaf falsch einschätzen. Das kann dazu führen, dass sie sich entweder ihren Schlafstörungen nicht bewusst sind oder glauben, eine zu besitzen, obwohl keine vorliegt. Wie geht man also mit kurz- und langfristigen Problemen um?

Schlafstörungen – ja oder nein?

Im Allgemeinen wird erst von einer Schlafstörung gesprochen, wenn die Beschwerden länger als vier Wochen und mehr als zweimal die Woche auftreten. Alles, was unter dieser Grenze liegt, sind Mangelerscheinungen, die der Körper durch einen erholsamen Schlaf am Wochenende wieder kompensieren kann. Es ist auch falsch anzunehmen, man leide unter Schlafproblemen, nur weil man die angeblichen acht Stunden für einen gesunden Schlaf entweder über- oder unterschreitet. Fakt ist, dass die Schlafdauer bei jedem Menschen unterschiedlich ist. Es gibt sogenannte Kurzschläfer, die mit sechs oder weniger Stunden Schlaf täglich auskommen, ebenso wie Normalschläfer oder die Langschläfer, die acht oder mehr Stunden Schlaf benötigen. Enormen Einfluss auf das Schlafverhalten nimmt auch der individuelle Rhythmus. Wer beispielsweise arbeitsbedingt sehr früh aufsteht, wird natürlich auch abends schneller müder. Während als „Nacht-Eulen“ bezeichnete Menschen erst nach Mitternacht ins Bett gehen und demnach länger schlafen. Wird dieser feste Rhythmus unterbrochen, kann es zwischenzeitlich zu Problemen beim Ein-, Durch- oder Ausschlafen kommen. Das ist vollkommen normal und nicht weiter bedenklich.

Was man unter Schlafstörungen versteht

Mediziner unterteilen Schlafstörungen in drei Arten:

  • Einschlafstörungen
  • Durchschlafstörungen
  • Ausschlafstörungen

Circa 20 von 100 Menschen leiden unter einem der drei genannten Phänomene. Sie haben dauerhaft zu kurzen oder langen Schlaf und verspüren am nächsten Morgen keinerlei Erholung. Auch häufige Unterbrechungen in der Nacht sind keine Seltenheit. Einschlafprobleme können verschiedene Ursachen haben: Sehr häufig sind es entweder körperliche Beschwerden oder psychische Belastungen, die Menschen am Einschlafen hindern. Sorgen und Konflikte lassen den Kopf auch in der Einschlafphase nicht zur Ruhe kommen. Diese Symptome können auch bei Durchschlafstörungen auftreten. Wer häufig in der Nacht aufwacht und nicht wieder einschlafen kann, erreicht die dringend notwendige Tiefschlafphase nicht. Diese ist jedoch wichtig für viele körperliche Vorgänge, wie beispielsweise das Senken des Blutdrucks, Förderung der Verdauung oder Regeneration des Herz-Kreislauf-Systems.

Gesund und erholt durch die Nacht

Wer das Optimum aus seinem Schlaf herausholen möchte, sollte einige Dinge beachten. So haben beispielsweise Medikamente, Alkohol, Nikotin und Koffein kurz vor dem Einschlafen einen negativen Einfluss auf den Körper. Auch auf schwere Mahlzeiten sollte verzichtet werden, weil diese die Verdauung stark beanspruchen. Dadurch wird der Schlaf beeinträchtigt.

Durch Entspannungstechniken oder Massagen kann man dem Körper beim Entspannen helfen. Sie sorgen außerdem für einen klaren Kopf und vertreiben negative Gedanken. Es ist zwar durchaus verständlich, dass man kurz vor dem Einschlafen den Tag noch einmal Revue passieren lässt, wer allerdings zu viel nachdenkt, schadet sich und seiner Psyche mehr als das man sich selbst hilft. Ohne Verspannungen und Blockaden ins Bett zu gehen, hilft daher enorm beim Ein- und Durchschlafen – Schließlich arbeiten Körper und Geist auch während des Schlafes weiter!

Ausführliche Informationen zum Thema „Gesunder Schlaf“ findet man in diesem kostenlosen Ebook. Darin setzt man sich sehr detailliert und umfassend mit Schlafstörungen und –problemen auseinander.

Wer Pech hat, den begleitet eine schniefende Nase im Winter über mehrere Wochen. Doch man kann den Krankheitserregern entgegenwirken, indem man sein Immunsystem stärkt. Mit einfachen, aber vor allem regelmäßigen Anwendungen kann man seine Abwehrkräfte erfolgreich stärken. Dafür sind nicht einmal Mittel aus der Apotheke nötig. Wir erklären, mit welchen Tipps Sie gesund durch den Winter kommen.

Abwehrkräfte von innen aufbauen

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung trägt einen großen Teil zu einem starken Immunsystem bei. Dabei sollte insbesondere auf die Zufuhr von ausreichend Vitaminen und Mineralien geachtet werden. Vor allem Vitamin C und Zink liefern dem Körper eine Menge Power. Vitamin C ist vor allem in Obst und Gemüse wie Spinat, Kohl, Paprika, Brokkoli, Orangen und Guave enthalten, Zink in Käse, Nüssen, Haferflocken, Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten. Unterstützend ist zu empfehlen, im Winter regelmäßig eine Heiße Zitrone mit Ingwer zu trinken. Ingwer ist eine wahre Wunderknolle und reich an nützlichen ätherischen Ölen und Scharfstoffen. Außerdem hat er nachweislich eine stimulierende Wirkung auf das Immunsystem. Nicht nur zur Vorbeugung einer Erkältung, auch bei Schmerzen und Übelkeit kann das Knollengemüse Beschwerden lindern.

Hygiene & Wechselbäder

Wer Wert auf Hygiene legt, vermindert das Risiko einer Erkältung. Regelmäßiges Händewaschen sollte deshalb Pflicht sein. Auch Wechselbäder bzw. -duschen, egal, ob morgens oder abends, stärken das Abwehrsystem des Körpers. Im 19. Jahrhundert entdeckte Sebastian Kneipp die heilende Wirkung von Wasser und gilt somit als Begründer von Wechselbädern. Durch die schwankenden Wassertemperaturen wird die Durchblutung angeregt und der Kreislauf gestärkt. Leichter fällt es, den wohlig warmen Duschstrahl eiskalt zu drehen, wenn man eine Walk-In-Dusche hat, die man schnell wieder verlassen kann, und wenn das Badezimmer vorgeheizt ist. Hier finden Sie eine Auswahl an Duschkabinen und Inspirationen für einen Duschbereich zum Wohlfühlen. Grundsätzlich gilt: Frische Luft und Kälte sollten keineswegs gemieden werden: Je öfter der Körper kalten Temperaturen ausgesetzt ist, desto besser kann er sich gegen Krankheitserreger wehren.

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Dauerbelastung, Zeitdruck und Überstunden gehören für viele Arbeitnehmer zum Berufsalltag. Dabei kann sich außergewöhnlicher Stress über einen längeren Zeitraum negativ auf die Gesundheit auswirken – das bewies zuletzt eine Studie der "Initiative Gesundheit und Arbeit". Die Ergebnisse der Studie zeigen ein deutliches Bild der Gefahren von Stress. Neben psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Burn-Out ist Stress auch für viele Bluthochdruck-, Muskel- oder Herzkrankheiten mitverantwortlich. Zu den größten Krankmachern im Job gehören eine hohe Arbeitsbelastung, fehlende Anerkennung, geringe Handlungsspielräume, hohe Lärmbelastung, Mobbing oder befristete Verträge.

Unruhe und Krankheit

Die steigende Arbeitsbelastung zeigt sich auch an der Vielzahl an Krankheitstagen – diese erreichte mit einem Anteil von 4,1 Prozent im vergangenen Jahr einen Höchstwert. Dabei litten die meisten Menschen unter Muskelerkrankungen oder psychischen Leiden, also unter jenen Auswirkungen, die Stress besonders häufig auslösen. Arbeitnehmer, die eine Alternative haben, sollten sich daher nach Jobs mit einem gesunderen Arbeitsumfeld umsehen. Alle anderen sollten sich nach Wegen umsehen, um den Auswirkungen des Stresses entgegen zu wirken.

Strategien gegen Stress

Gegen Stress am Arbeitsplatz gibt es keine allgemeingültigen Mittel. Allerdings lässt sich durch eine gesunde Ernährung, Bewegung und ausreichend Entspannung die Widerstandsfähigkeit dagegen deutlich erhöhen.

  • Das wichtigste Mittel gegen eine ungesunde Arbeitsumgebung ist ausreichend viel Entspannung. Besonders ein erholsamer Schlaf wirkt Wunder gegen Stress: Wer schläft, der entspannt. Leider sorgt ein unruhiger Arbeitsplatz meistens dafür, dass man den Stress nicht abschütteln kann und daher unruhig schläft. Hier können Hausmittel wie Baldrian helfen. Bleibt der gewünschte Erfolg aus, kann man auf Mittel wie Neurexan zurückgreifen, die auf der Passionsblume basieren – diese findet man unkompliziert im Netz. Solche homöopathischen Mittel beruhigen die Nerven und ermöglichen einen geruhsamen Schlaf.
  • Stressbekämpfung beginnt bereits beim Essen. Wer während der Arbeit beispielsweise Schokolade, Fast Food oder Cola zu sich nimmt, bekommt zwar einen kurzfristigen Energieschub. Allerdings folgt darauf meist eine Phase der Müdigkeit, weshalb Arbeitnehmer lieber auf langanhaltende Energiespender wie Obst und Nüsse umsteigen sollten. Diese enthalten viel Magnesium und Vitamine, die für Konzentrationsfähigkeit und Widerstandskraft sorgen.
  • Besonders in Bürojobs verbindet sich der Alltagsstress häufig mit einem Bewegungsdefizit. Beides zusammen kann Schlafstörungen und generell Müdigkeit zur Folge haben, was die Widerstandsfähigkeit gegen Stress weiter verringert. Betroffene sollten daher zum Ausgleich Sport betreiben und sich in regelmäßigen Abständen bewegen. Dabei muss es sich keineswegs um Ausdauer- oder gar Leistungssport handeln. Bereits Spaziergänge oder eine kleine Tour mit dem Fahrrad zeigen Wirkung – das regt den Kreislauf an und sorgt für die Ausschüttung von Glückshormonen.

 

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Bild: Symbolbild Polizei

Als Badesalze, Lufterfrischer oder Kräutermischungen werden sie angeboten und im Internet als scheinbar legale Alternative zu illegalen Drogen angeboten. Auf den Webseiten werden sie als professionell hergestellte Produkte dargestellt, die keine gesundheitsgefährdenden Inhaltsstoffe enthalten.

Gesundheit macht glücklich. Doch in unserer Gesellschaft steht die Zeit nie still das Leben ist oftmals geprägt von Stress und Unzufriedenheit. Die folgenden drei Tipps sollen dabei helfen, das Leben, sich selbst und seine Umwelt lieben zu lernen.

Statistik: Was glauben Sie, was macht einen Menschen glücklich? | Statista
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Die kleinen Dinge im Leben schätzen lernen

Der Alltag der meisten Menschen ist durch Routine gekennzeichnet. Das ist auch gut so, denn durch Organisation und Struktur wird das Leben produktiv – in beruflicher wie privater Hinsicht. Meist sind es aber die selbstverständlich erscheinenden Momente, die das Dasein kostbar machen. So kann bereits ein Regenbogen, der Geruch eines Kiefernwaldes oder ein unbeschwertes Kinderlachen den Stress des Alltages vergessen machen und die Zeit für ein paar Sekunden anhalten. Diese Augenblicke sollten mit allen Sinnen bewusst wahrgenommen und durch Offenheit gegenüber neuen Dingen zugelassen werden.

Glücklicher werden dank Selbstfindung

Dass sich Toleranz gegenüber Andersdenkenden und -fühlenden Menschen auch im 21. Jahrhundert noch nicht in der ganzen Gesellschaft eingestellt hat, zeigen die immer wieder aufkeimenden Diskussionen über das Thema Homosexualität. Doch auch andere persönliche Entscheidungen werden ständig kontrovers diskutiert, sodass sich viele Menschen den wichtigen Fragen, wer sie sind und wo sie hin wollen, gar nicht erst stellen. Doch wer mit sich selbst zufrieden sein will, der sollte zu seinen Gefühlen und Ideen stehen. Dadurch werden schwierige Entscheidungen im Leben erleichtert und man braucht sich nicht zu verstellen. Eine professionelle Beratung hilft bei der Selbstfindung und kann bei Portalen wie Questico in Anspruch genommen werden.

Fit und glücklich durch gesunde Ernährung

Dem französischen Star-Koch Paul Bocuse zufolge haben viele Menschen "das Essen verlernt. Sie können nur noch schlucken." Dabei gehört die bewusste Aufnahme von Lebensmitteln zu den Grundbausteinen einer gesunden Ernährung. Ein Wochenplan, das Zählen von Kalorien oder einfach die Wahl kleinerer Portionen können hier Abhilfe schaffen. Wer häufig große Mengen an Fleisch verzehrt, sollte für das eigene Wohlbefinden einen vegetarischen Tag pro Woche einlegen und von dunklem auf helles Fleisch umsteigen. Um den Bedarf an Flüssigkeit zu decken, reicht natürliches Mineralwasser vollkommen aus. Fruchtsäfte und Erfrischungsgetränke enthalten dagegen viel Zucker sowie Kalorien. Zusammen mit regelmäßiger sportlicher Bewegung ist die gesunde Ernährung ein Hauptfaktor für ein glückliches Lebensgefühl.

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Der Frühling ist da. Das bedeutet die höchste Alarmstufe für Pollen-Allergiker. Und das sind laut Deutschem Allergie- und Asthmabund rund 16 Prozent der Deutschen. In der Hochsaison Allergiker zu sein, heißt jedoch nicht, dass man sich in der Wohnung verkriechen und mit brennenden und juckenden Augen vor sich hin vegetieren muss. Mit einfachen Tricks lässt sich auch die Pollensaison gut überstehen.

Frische Luft in der Wohnung

Viele Allergiker fürchten das geöffnete Fenster in der Pollensaison, denn sie möchten die Wohnung so pollenfrei wie möglich halten. Dennoch müssen sie nicht auf eine ordentliche Belüftung der Innenräume verzichten, denn zu bestimmten Zeiten ist die Pollenkonzentration in der Luft nur sehr gering. Wer in einer Stadt wohnt, sollte vor allem zwischen 6 und 8 Uhr morgens die Fenster öffnen. In ländlichen Regionen ist die Zeit zwischen 20 und 24 Uhr am besten dafür geeignet. Auch die Zeit nach einem längeren Regenschauer eignet sich gut zum Lüften. Da der Regen einen Großteil der Pollen aus der Luft wäscht, kann man die Gelegenheit für einen ausgiebigen Spaziergang durch die Natur nutzen.

Brille statt Kontaktlinsen

Kontaktlinsenträger haben es in der Pollensaison besonders schwer. Die Augen sind trocken, weshalb man die Linsen unangenehm im Auge spürt. Neben der Linse selbst sorgt auch das ständige Reiben für eine zusätzliche Reizung der Augen. Wer auf eine Sehhilfe angewiesen ist, sollte im Frühjahr und im Sommer der Gesundheit zuliebe eine Brille tragen. Eine umfassende Beratung bekommt man beispielsweise beim Marktführer Fielmann. Die Adresse der Filiale in Düren findet man hier. Je weniger Stress die Augen haben, desto weniger gestresst fühlt man sich auch insgesamt. Allgemein gilt, Stress so gut wie möglich zu vermeiden, denn er ist ein Mitauslöser und Verstärker von Allergien.

Urlaub machen

Auch ein Urlaub wirkt Wunder, denn dabei kann man Stress abbauen und gezielt der Pollenbelastung entfliehen. Feuchte Meeresluft oder Bergluft ab 2.000 Meter Höhe sind fast pollenfrei, sodass ein Ausflug in die Berge oder ans Meer für Allergiker oft pure Erholung bietet. Im Mai sollte man jedoch von einem Alpenausflug Abstand nehmen, denn dann wirbeln dort die Pollen der Erle durch die Luft. Wer an die Ost- oder Nordsee reisen möchte, sollte beim Wetterdienst einsehen, woher der Wind weht. Kommt er von der Küste, ist die Luft pollenfrei. Eine der am besten für Allergiker geeigneten Urlaubsinseln Deutschlands ist übrigens Helgoland. Wer allergisch auf Birkenpollen reagiert, sollte in den Süden Europas reisen, denn diese findet man dort kaum.

Richtig ernähren

Auch über die Ernährung kann man Allergien ein Stück weit in den Griff bekommen. In der Pollenzeit sollte man auf histaminhaltige Lebensmittel wie Käse, Salami oder Nüsse verzichten. Histamin fördert nämlich die Symptome einer Allergie. Stattdessen sollten Allergiker Lebensmittel mit Zink, Selen und Magnesium zu sich nehmen. Vor allem Magnesium ist ein natürliches Mittel, um die Histaminabgabe in den Blutkreislauf zu verhindern. In der Pollensaison sollte man deshalb vermehrt Vollkornprodukte, Meeresfrüchte, Sonnenblumenkerne und Haferflocken essen. Auch ungeschälte Äpfel, Grünkohl und grüne Bohnen blockieren die Histaminfreisetzung. Zudem ist es wichtig, viel zu trinken, damit die Schleimhäute feucht bleiben. Jasmintee und Wasser eignen sich dafür besonders gut.

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Niesen, laufende Nase, Kratzen im Hals: Im Frühling vermuten dabei viele die Anzeichen einer Pollenallergie. Doch in vielen Fällen können es Symptome einer Erkältung sein. Welche Erkältungstipps helfen in der Übergangszeit? Alle freuen sich auf die warmen Sonnenstrahlen und die steigenden Temperaturen. Doch morgens ist es oft noch kühl und nachts sogar häufig frostig kalt. In der Übergangszeit ist das Immunsystem oftmals geschwächt und unvorbereitet auf starke Temperaturschwankungen.

Erkältung vorbeugen

In den ersten Wochen des Frühlings überschätzen viele die Intensität der Sonne. Das Wetter ist oft unbeständig und die vom Wetterdienst versprochenen Temperaturen im zweistelligen Bereich fühlen sich deutlich kälter an als erwartet. Einige gehen dann viel zu leicht bekleidet raus und holen sich eine Erkältung. Deshalb ist es wichtig, sich von den morgendlichen Sonnenstrahlen nicht täuschen zu lassen und sich wettergemäß anzuziehen. Ein Outfit aus mehreren Kleidungsschichten – zum Beispiel Shirt, dünner Pulli und Jacke, ist in der Übergangszeit am praktischsten. Bei Bedarf kann man einfache eine Schicht ablegen, um nicht ins Schwitzen zu geraten. Im Frühling und Sommer bekommt man frisches Obst und Gemüse aus der Region. Da sollte jetzt jeder beherzt zugreifen. Denn, wie alle wissen, ist eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen wichtig, um einer Erkältung vorzubeugen.

Erkältungsbeschwerden mildern

Viele versuchen, ihre Erkältung mit Hausmitteln und Medikamenten zu heilen. Doch es gibt keine wissenschaftlichen Studien, die die Wirksamkeit von Zwiebelwickeln und Vitamin-C-Präparaten gegen die Erkältungsviren belegen. Eine Erkältung heilt von allein, getreu dem Motto: "Ohne Arzt dauert sie eine Woche, mit Arzt sieben Tage." Die Symptome lassen sich jedoch lindern. Am besten hilft ganz viel Ruhe, damit der Organismus sich auf den Kampf gegen die Erkältungsviren konzentrieren kann. Des Weiteren benötigt der Körper in dieser Zeit ausreichend Schlaf. Spaziergänge an der frischen Luft tun ebenfalls gut, körperliche Anstrengung sollte jedoch vermieden werden. Wer erkältet ist, leidet oft unter verstopfter Nase und schmerzenden Nebenhöhlen. Gerade eine verschleppte Erkältung kann zu Sinusitis, also einer Entzündung der Nasennebenhöhlen führen. Um dieser vorzubeugen, den Schleim zu lösen und wieder frei durchatmen zu können, helfen zum Beispiel Ingwertee oder GeloMyrtol forte Kapseln. Das pflanzliche Arzneimittel ist rezeptfrei und auch online zum Beispiel bei mycare.de erhältlich. Die sowohl in Ingwer als auch in den Kapseln enthaltenen ätherischen Öle wärmen von innen und fördern die Durchblutung. Gegen eine verstopfte Nase helfen außerdem Nasensprays auf Meersalzbasis. Sie lassen die Nasenschleimhaut sanft abschwellen, erleichtern das Durchatmen und wirken ebenfalls einer Sinusitis entgegen. Bei Husten wird allgemein empfohlen, viel zu trinken. Doch ältere Menschen sollten vorsichtig sein. Menschen mit schwachem Herzen können unter Umständen, beispielsweise wenn sie an einer Lungenentzündung leiden, bei übermäßiger Flüssigkeitszufuhr in Atemnot geraten. Sie sollten sich deshalb mehr an ihrem Durstgefühl orientieren. Ein Arzt kann ihnen individuelle Empfehlungen geben. Gegen Halsschmerzen haben sich Lutschpastillen mit Salbei und Isländisch Moos bewährt. Gurgeln mit lauwarmem Salzwasser oder Kräutertees aus Salbei, Kamille und Malve wirken entzündungshemmend und beruhigen die gereizten Schleimhäute. Hustenstiller sind mit Vorsicht zu genießen. Sie verhindern das Abhusten des festsitzenden Schleims und stören so den Heilungsprozess. Pflanzliche Präparate zum Beispiel mit Efeu können den Reiz bei trockenem Husten mildern. Wenn sich nach sieben Tagen keine Besserung einstellt, sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen.

 

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Grillen: Sommerzeit ist Grillzeit. Damit der Spaß auch kulinarisch ein voller Erfolg wird, hat unsere Redaktion ein paar Tipps zur Brennstoffwahl zusammengestellt. Schließlich wird der Geschmack maßgeblich vom verwendeten Brennstoff beeinflusst. Und hier gilt das Gleiche wie beim Grillgut: Auf die Qualität kommt es an!

Manche gehen rechtzeitig ins Bett, wachen am Morgen auf und fühlen sich wie gerädert. Andere können gar nicht erst einschlafen, oder wälzen sich unruhig im Bett herum. Viele haben sogar mit Schlafstörungen zu kämpfen. Was sind die Ursachen, und was kann man dagegen tun?

Unausgeschlafen?

Jeder kennt die Nächte, in denen man nicht fest schläft. Sobald der Wecker klingelt, hat man das Gefühl, lediglich wenige Stunden geschlafen zu haben. Oft liegt der Grund darin, dass man in dieser Zeit besonders gestresst ist oder sich mit einer Erkältung herumquält. Auch Albträumen können eine Erklärung sein, weshalb man unruhig schläft. Sollten diese öfter auftreten, kann es helfen die Träume in einem Traumtagebuch festzuhalten. Dann kann man versuchen, sie zu deuten und somit den Dingen auf den Grund zu gehen, die einen im Unterbewusstsein beschäftigen. Die Webseite Viversum.de bietet hier eine kleine Übersicht über mögliche Deutungen an. Sollten die Albträume häufiger als einmal pro Woche vorkommen, ist es ratsam sich ärztlichen Rat zu holen. Schließlich wirkt sich der psychische Zustand einer Person auf deren Träume aus.

Insomnie – wenn zu wenig Schlaf zur Krankheit wird

In Deutschland leiden laut Statista.de rund 47 % unter Einschlaf- oder Durchschlafproblemen. Solange diese Probleme nicht zur Gewohnheit werden und die Gründe offensichtlich sind, beispielsweise Stress, private Probleme oder eine Erkältung und man bald wieder zum gewohnten Schlafrhythmus zurückkehrt, braucht man sich keine Gedanken zu machen. In der Regel verschwinden Schlafprobleme, die durch Stresssituationen ausgelöst werden, innerhalb weniger Tage oder Wochen. Von Insomnie spricht man, sobald man seit mehr als einem Monat drei oder mehr Nächte in der Woche unter Schlafproblemen leidet. Das heißt der Betroffene benötigt regelmäßig länger als 30 Minuten um einzuschlafen und schläft in der Nacht weniger als fünf Stunden. In diesem Fall sollte man dringend einen Arzt aufsuchen.

Statistik: Leiden Sie unter Schlafproblemen? | Statista
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Einschlafrituale einführen

Wer nur ab und zu mit Einschlaf- oder Durchschlafproblemen zu kämpfen hat, kann versuchen diese mit ein paar Tricks in den Griff zu bekommen. Oft hilft es schon, am Abend eine bestimmte Routine vor dem Schlafengehen zu etablieren: im Badezimmer in Ruhe bettfertig machen, vielleicht eine besondere Hautpflege mit beruhigenden Ölen verwenden, danach einen Tee trinken und ein wenig lesen. Der Körper kommt zur Ruhe und gewöhnt sich an die Rituale, die ihm signalisieren: Es ist Schlafenszeit. Damit einhergehend ist es wichtig den Schlafrhythmus zu trainieren, in dem man wenigstens an den Wochentagen zur gleichen Zeit ins Bett geht. Außerdem ist es wichtig, dass es im Schlafzimmer nicht zu hell und nicht zu warm ist; eine Temperatur von 18 Grad reicht völlig aus. Wenn das Zimmer nicht dunkel genug ist, sollte man zu einer Schlafbrille greifen, denn zu helle Räume suggerieren dem Körper, dass es noch nicht Zeit zum Schlafen ist.

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obs/Andrea Klostermann/BfT

Tiere: Sie ist nur winzig klein, hat aber viele Namen. Zoologen nennen sie Neotrombicula autumnalis, in Gärtnerkreisen heißt sie Heumilbe, Herbst- oder Pfirsichlaus. In der Dermatologie, also der Lehre von den Hauterkrankungen, ist ein Befall mit Herbstgrasmilben als "Sendlinger Beiß" bekannt.

obs/Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft/BG BAU/ fotalia

Gesundheit: Die Hitzewelle rollt: Wer sich nicht ausreichend vor Hitze und UV-Strahlen schützt, dem drohen Hitze- und Hautschäden. Dann steigt sogar das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, denn ungehindert einwirkendes UV-Licht schwächt den körpereigenen Schutz. Darauf hat die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) am 1. Juli 2015 in Berlin hingewiesen.

obs/Sanofi Pasteur MSD GmbH

Gartenarbeit und seine Gefahr: Im Frühjahr und Sommer herrscht Hochsaison für Hobbygärtner. Blumen werden gepflanzt, Unkraut wird gejätet, Rasen bearbeitet. Bevor jedoch die Verschönerung des Gartens beginnen kann, sollte der eigene Impfpass kontrolliert werden.

BG ETEM

Arbeitsunfall: Die Hände waren 2014 das bei einem Arbeitsunfall am häufigsten verletzte Körperteil. Das geht aus der aktuellen Unfallstatistik der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) hervor.