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Fernreisen sind gefragt und erlauben das Erkunden spannender Kulturen und Kontinente. Damit Hin- und Rückreise nach Asien, Amerika, Australien und Co. möglichst stressfrei erfolgen, sollten sich Touristen allerdings frühzeitig mit den Vorbereitungen auf die Langstreckenflüge beschäftigen. Unter anderem ist es empfehlenswert die Fluggastrechte zu kennen, um bei Flugverspätungen richtig zu handeln. Nachfolgend werden zentrale Fakten zu Leistungsansprüchen sowie Gesundheitstipps erläutert.

Wenn sich Flüge verspäten: Wissenswertes zur EU-Fluggastrechte-Verordnung

Verspätet sich der Flug, schmälert das die Vorfreude auf den Urlaub nicht unwesentlich. Aber auch bei der Heimreise ist eine Verspätung äußerst ärgerlich und strapaziert die Nerven. Schließlich ist der Flug bereits lang genug. Ändern lässt sich die Situation allerdings ohnehin nicht, weshalb es sinnvoll ist das Beste aus der Situation zu machen. Abhängig von der Ursache für die Verspätung haben Flugpassagiere laut EU-Verordnung 261/2004 das Recht auf verschiedene Leistungen. Diese Verordnung gilt auch für Flüge in Länder außerhalb der Europäischen Union. Der Gültigkeitsbereich umfasst Flüge, die in der EU starten beziehungsweise landen. Unter anderem besteht das Recht auf eine Entschädigung, wenn die Airline für die Verspätung verantwortlich ist. Bei Flügen ab 3.500 Kilometern und einer Verspätung ab vier Stunden beträgt die Leistung 600 Euro pro Passagier. Folgende Gründe können einen Anspruch auf diese Entschädigungssumme auslösen:

  • technischer Defekt
  • Personalausfälle
  • Erkrankung von Piloten
  • Airline hat sich auf Wetterverhältnisse nicht angemessen vorbereitet

Liegen außergewöhnliche Umstände vor, wie es bei Streik, Unwetter, Blitzschlag oder Turbinenschaden durch Vögel der Fall sein kann, steht Fluggästen keine Entschädigungszahlung zu. Die Verbraucherrechtshilfe für Fluggäste, Flightright, macht in einem Ratgeber über Flugverspätungen auf weitere Leistungsansprüche aufmerksam: „Unabhängig davon, ob die Airline selbst Schuld am verzögerten Start oder der Flugannullierung hat oder nicht - sie muss Ihnen Versorgungsleistungen zukommen lassen.“ Demnach sind davon „Snacks beziehungsweise Mahlzeiten und Getränke sowie zwei Telefonate, Faxe oder E-Mails“ umfasst. Ein Anspruch darauf liegt vor, sobald die Verspätung drei Stunden beträgt. Befindet sich der Fluggast zum Zeitpunkt des verspäteten Flugs außerhalb der EU sind es vier Stunden. Unter Umständen muss die Fluggesellschaft Reisenden ergänzend Transfer und Hotel bezahlen.

Grundsätzlich sollten Betroffene von der Airline eine schriftliche Bestätigung der Verzögerung verlangen. Das Schreiben dokumentiert den Grund und die exakte Zeitspanne der Verspätung. Auch der Austausch von Kontaktdaten mit anderen Passagieren kann helfen, um im Nachhinein entsprechende Ansprüche geltend zu machen. Belege von Mahlzeiten, Taxifahrten und Hotels gut aufbewahren! Sie könnten bei einer Auseinandersetzung mit der Fluggesellschaft wichtig sein.

Der WDR hat die Fluggastrechte ebenfalls thematisiert und geht auf Entschädigungsleistungen ein:

Gesundheitstipps für Langstreckenflüge

Langstreckenflüge verlangen dem Körper einiges ab. Das Sitzen über Stunden kann schnell zur Reisethrombose führen. Dabei verkleben Blutplättchen, was Blutgerinnsel auslöst und die Vene verstopft. Der Blutfluss wird behindert. Gerade beim Fliegen sind Bein- und Beckenvenen betroffen. Schmerzen und Schwellungen können die Folge sein. Allerdings darf das Gesundheitsrisiko nicht unterschätzt werden. Löst sich ein derartiges Gerinnsel von der Venenwand, kann es über die Blutbahn direkt in die Lunge wandern. „Blockiert es dort ein wichtiges Blutgefäß, entsteht eine Lungen­embolie. Sie kann tödlich sein“, erklärt Stiftung Warentest in einem Artikel zur Thrombose. Bei Langstreckenflügen ist das Risiko aufgrund des Bewegungsmangels über viele Stunden erhöht. Der Kreislauf ist extrem gefordert, um das Blut von den Beinen zurück zum Herz zu befördern. Hinzu kommt der geringe Luftdruck, der im Flugzeug in tausenden Metern Höhe herrscht und den Sauerstofftransport von der Atemluft in das Blut beeinträchtigt. Mit folgenden Tipps können Reisende ihren Organismus unterstützen und einer Thrombose vorbeugen:

  • Während des Flugs regelmäßig aufstehen und einige Schritte gehen.
  • Beim Sitzen die Wadenmuskulatur regelmäßig anspannen, die Beine ausstrecken und mit den Füßen wippen.
  • Viel trinken! Am besten Wasser oder ungesüßten Tee. Alkohol und Kaffee meiden.
  • Das Tragen medizinischer Kompressionsstrümpfe hilft den Venen das Blut von unten aus den Beinen zum Herz zu pumpen. Kniehohe Modelle reichen in der Regel aus.

Mehr Beinfreiheit genießen

Wichtig ist außerdem, rechtzeitig an die Reservierung des Sitzplatzes zu denken. Die Beinfreiheit variiert je nach Flugzeugmodell und Fluggesellschaft. Auch innerhalb eines Fliegers gibt es Unterschiede. Sehr große Menschen sind beispielsweise mit einem Platz am Notausgang gut beraten, da dort mehr Freiraum herrscht. Das gilt in vielen Maschinen auch für die Plätze in der ersten Reihe zwischen Economy Class und dem nächsten Abteil. Plätze mit mehr Beinfreiheit kosten bei vielen Airlines extra. Passagiere, die noch mehr Komfort wünschen, buchen direkt First oder Business Class.

Richtig anziehen mit dem Zwiebelprinzip

Während Langstreckenflügen kann es wegen der Klimaanlage relativ kühl im Flugzeug werden. Um Erkältungen zu verhindern, ist es ratsam mehrere Kleidungsstücke übereinander zu tragen. Das erleichtert es auf die Temperaturveränderungen einzugehen. Warme Socken und ein Schal gegen Zugluft sind immer eine gute Wahl. Auch im Sommer.

Weitere Ratgeber für Urlauber:

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Seit 1997 findet die größte Demonstration für die Legalisierung von Cannabis als Rohstoff, Medizin und Genussmittel in Deutschland statt. Jedes Jahr versammeln sich Leute, die der Meinung sind, dass man grünes Licht für die Legalisierung geben soll. Die Hanfparade findet im Berlin statt. Wo die Geschichte 1997 begonnen hat, wird sie am 11. August 2018 weitergeschrieben. Los gehts um 12 Uhr am Neptunbrunnen, in unmittelbarer Nähe zum S+U Bahnhof Alexanderplatz mit dem weltberühmten Berliner Fernsehturm.

Dass Nordrhein-Westfalen wunderschöne Städte zu bieten hat, muss an dieser Stelle nicht noch extra erwähnt werden. Doch neben Köln, Aachen, Münster und natürlich Düren gibt noch eine Vielzahl weiterer Orte, die mehr Lebensqualität, Kultur und Sehenswürdigkeiten bieten, als gemeinhin angenommen wird. Unser Ratgeber präsentiert drei Geheimtipps und verrät, warum es sich lohnt, dort zu leben.

Recklinghausen: Heimat der Ruhrfestspiele

Recklinghausen ist vor allem für Kulturfans interessant: Alljährlich finden dort die über die Landesgrenzen hinaus bekannten Ruhrfestspiele statt. Das Theaterfestival gilt nicht nur als das älteste Europas, sondern gehört auch zu den größten und renommiertesten europäischen Theaterfestspielen. Die Geschichte des Festivals geht bis in die Nachkriegszeit zurück; seit 1965 findet es alljährlich im Ruhrfestspielhaus statt. Doch Recklinghausen bietet noch viel mehr: Im Ikonen-Museum gibt es die größte Sammlung ostkirchlicher Kunst in Westeuropa zu bestaunen. Darüber hinaus lädt die pittoreske Altstadt zum Bummel ein; einzelne Gebäude werden alljährlich im Oktober während der Veranstaltungsreihe "RE leuchtet" festlich angestrahlt. Für hohe Lebensqualität sorgt auch die Vielzahl günstiger und renovierter Wohnungen, die sich leicht über die Websites von Hausverwaltungen wie Grand City Property finden lassen. Ausgleich zum Arbeitsalltag findet man in den zahlreichen Parks und in der umliegenden Bergehaldenlandschaft.

Bielefeld existiert - und wie!

Bielefeld ist vor allem dadurch bekannt, dass satirische Verschwörungstheorien besagen, es gäbe die Stadt gar nicht. Dabei hat die westfälische Großstadt weit mehr als Witze über ihre Nichtexistenz zu bieten: Die Lage direkt am Teutoburger Wald macht sie zum idealen Wohnort für Familien, die Ruhe und Erholung in der Natur suchen. Ob Ausflüge zu den Externsteinen oder zum Hermannsdenkmal: Von Bielefeld aus erreicht man viele Naherholungsorte in kürzester Zeit. Doch auch in Bielefeld selbst gibt es einiges zu entdecken: Wer zum Entspannen die Stadt nicht verlassen möchte, legt sich mit seiner Decke in den Bürgerpark oder schlendert durch den Japanischen Garten in Gadderbaum. Kulturliebhaber kommen hingegen im Historischen Museum, in der Kunsthalle oder in den zahlreichen Theatern der Stadt auf ihre Kosten. Eine gute Verkehrsanbindung via Bahn an den Nah- und Fernverkehr sowie ein großes Spektrum unterschiedlicher Wohnungen tragen ebenfalls zu der hohen Lebensqualität des Ortes bei.

Beatles-Museum und barocke Kunst in Siegen

In der Geburtsstadt des weltberühmten Barockmalers Peter Paul Rubens kommen Natur- und Kulturliebhaber gleichermaßen auf ihre Kosten: Gemälde von Rubens kann man im Oberen Schloss auf dem 307 Meter hohen Siegberg bestaunen. Großes Theater gibt es im Apollo und Musikfans können im weltweit kleinsten Beatles-Museum über 15.000 Tonträger, Plakate und Souvenirs bestaunen. Die Zahl der Exponate wird umso beeindruckender, wenn man die dafür zur Verfügung stehende Fläche in Relation sieht: Gerade einmal 27 Quadratmeter misst die Ausstellung. In Siegen wohnt es sich beschaulich: Die Stadt zählt mit nur etwas über 100.000 Einwohnern gerade noch zu den Großstädten. Trotzdem ist sie alles andere als verschlafen und via Bahn bestens angebunden. Auch Wohnungen findet man in aller Regel schnell und zu günstigen Preisen über gängige Immobilienportale.

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Wer in der Freizeit nicht nur sportlich aktiv sein will, sondern sich daneben auch noch im direkten Zweikampf messen möchte, dem steht in Form von Paintball ein neues Actionabenteuer zur Verfügung. Beim Paintball wird mit speziellen Gewehren, den Druckluftgeräten, und Farbpatronen auf die gegnerische Mannschaft geschossen. Die Regeln sind denkbar einfach: Wer mittels Farbpatrone markiert wird, hat verloren. Wer am Ende übrig bleibt, gewinnt – Paintball bietet daneben aber zahlreiche weitere Spielmodi.

obs/ADAC/ADAC e.V.

Urlaub: Wer seine Urlaubskasse nicht unnötig mit Bußgeldern belasten will, sollte sich an die Tempolimits in Europa halten - denn im Ausland drohen oft hohe Strafen. Autofahrer sollten sich daher laut ADAC vor der Reise über die jeweiligen Geschwindigkeitsbeschränkungen, vor allem in Durchreiseländern, informieren. Aktuell ändert zum Beispiel Frankreich zum 1. Juli 2018 das Tempolimit auf Landstraßen: Hier dürfen Pkw nur noch 80 km/h statt bislang 90 km/h fahren.

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