Trier/Zemmer: Gegen 15.15 Uhr erreichten uns mehrere Notrufe, die den Absturz eines Flugzeugs im Bereich Zemmer-Rodt (Fidei) meldeten.

Mit zunehmender Professionalisierung nahm auch die Kommerzialisierung des Fußballs zu. Diese hat mittlerweile solche Ausmaße angenommen, dass sich Vereine und Fans entfremden. Das ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Der moderne Fußball kommt nicht überall gut an. Nicht ohne Grund zieht es mehr und mehr Fans auf die Straßen. Zwar ist Fußball nach wie vor der beliebteste Sport der Welt, jedoch ist seine Zukunft ungewiss. Schauen wir uns also gemeinsam die Folgen der zunehmenden Kommerzialisierung an.

Die Kluft zwischen den einzelnen Ligen

Die Kluft zwischen den niederen Spielklassen und dem Profifußball wird immer größer. Ein gutes Beispiel dafür ist die Situation der Regionalliga. Zur Saison 2008/2009 wurde die 3. Liga eingeführt. Ihr Zweck ist es als Bindeglied zwischen der zweiten Bundesliga und den Regionalligen zu fungieren. Durch die 3. Liga nahm die (ohnehin geringe) Bedeutung der Regionalliga massiv ab. Während die Erlöse der Bundesliga boomen, fehlt es den unteren Ligen schlicht und einfach an Geld. Viele Clubs müssen sich auflösen oder fusionieren. Auch die Anstoßzeiten zeigen, dass ein solidarisches Miteinander von Amateur- und Profifußball nicht gegeben ist.

Die Kluft zwischen den einzelnen Clubs

Viele Ligen auf der Welt haben das Problem, dass die Kluft zwischen den einzelnen Clubs zu groß ist. Diese Kluft hängt vor allem mit der ungleichen Verteilung von Geldern zusammen. Bei den deutschen Vereinen sind Fernsehgelder eine der wichtigsten Einnahmequellen. Allerdings richtet sich die Verteilung dieser Gelder am sportlichen Abschneiden der Clubs. Das führt zu einer Zementierung der Einnahmen. Von einem Wettbewerb kann leider kaum noch die Rede sein. Ganz zu schweigen davon, dass einige Clubs gut betuchte Investoren haben. Andere Clubs sind entweder nicht in der Lage solche an Land zu ziehen oder sie möchten es schlicht und einfach nicht.

Astronomische Spielergehälter

Es gab Zeiten, da ging es beim Fußball primär um Spaß. Wirklich viel verdient, haben nur die wenigsten Spieler. Mittlerweile jedoch belaufen sich Spielergehälter in den Profiligen auf astronomische Summen. Das mag alles passen. Zumindest solange der jeweilige Spieler auf einem hohen Niveau spielt. Sollte das Niveau allerdings nachlassen, kann es schnell passieren, dass die eigenen Fans über das hohe Gehalt erbost sind. Sie fühlen sich hintergegangen, da die Spieler nicht die Leistungen abrufen, die sie von ihnen erwarten.

Keine Verbundenheit zum Verein

Da Geld eine immer größere Rolle im Fußball spielt, hat das auch das Wesen der Spieler verändert. Viele sehen sich als Einzelunternehmer und versuchen während ihrer Karriere so viel Geld wie möglich zu verdienen. Das führt auch dazu, dass die Gier nach lukrativeren Verträgen steigt. Die Verbundenheit zum Verein spielt praktisch keine Rolle mehr. Dembélé und Götze sind die besten Beispiele dafür.

Das Dilemma mit den Vereinen und ihren Fans

Viele Fans sind mit ihren Vereinen unzufrieden. Das liegt vor allem daran, dass alles zunehmend teurer wird. Einige Fans können sich die teuren Karten fürs Stadion nicht mehr leisten. Ganz zu schweigen davon, dass auch die Preise für Getränke, Snacks und Trikots zunehmen. Leider sind selbst Traditionsclubs wie Liverpool nicht davon ausgenommen.

Oberlahr: Am Sonntag, 22.09.2019 stürzte gegen 18.03 Uhr ein mit 2 Personen besetzter Gyrocopter (Tragschrauber, der in seiner Funktionsweise einem Hubschrauber ähnelt) in 57641 Oberlahr im Bereich der Bahnhofstraße ab.

Bekanntlich spielt der 1. FC Düren derzeit in der Mittelrheinliga und ist damit weit entfernt von der Bundesliga. In der wird seit dem 16. August wieder gegen den Ball getreten – und die Fußballfans der Nation haben die Hoffnung, dass das Rennen um die Meisterschaft ähnlich spannend wie in der vergangenen Spielzeit wird. Die letzten sieben Meisterschaften holte der FC Bayern München, und zwar teilweise mit erheblichem Vorsprung. In der Saison 2013/2014 etwa waren es 19 Punkte vor Borussia Dortmund, in der Spielzeit 2017/2018 gingen die Münchner sogar mit 21 Zählern vor dem FC Schalke 04 über die Ziellinie. Somit war es ein Segen für die Millionen von Fußballfreunden, dass es in der vergangenen Saison endlich mal wieder zu einem aufregenden Zweikampf um die Meisterschaft kam. Borussia Dortmund bot den Bayern nicht nur Paroli, sondern konnte sich zeitweise mit neun Punkten Vorsprung vom Rekordmeister absetzen. In der Rückrunde kam es dann allerdings zu einem Einbruch der jungen Dortmunder Mannschaft, der dazu führte, dass München noch am BVB vorbeizog. Im Fernduell am letzten Spieltag hatte die Borussia noch die Chance, die Bayern auf der Ziellinie abzufangen, und erledigte seine Aufgabe dank eines 2:0-Sieges bei Borussia Mönchengladbach souverän. Allerdings schafften es die Bayern im Parallelspiel, Eintracht Frankfurt mit 5:1 zu besiegen, und retteten damit ihren Zwei-Punkte-Vorsprung ins Ziel.

Im Sommer rüstete Borussia Dortmund die Mannschaft ordentlich auf. Aus Hoffenheim kam Nico Schulz, aus Leverkusen Julian Brandt – beides aktuelle deutsche Nationalspieler. Dazu holte der BVB mit Mats Hummels einen Innenverteidiger aus München zurück, der für die nötige Stabilität in der Defensive sorgen soll.
Fast 130 Millionen Euro gaben die Verantwortlichen der Borussia in der sommerlichen Transferphase aus – inklusive der 21 Millionen Euro, die für die feste Verpflichtung des spanischen Stürmers Paco Alcácer vom FC Barcelona fällig waren, der schon in der vergangenen Saison auf Leihbasis in Dortmund gespielt hatte. Mit dieser Transferoffensive wurde der BVB plötzlich zum Meisterschaftsfavoriten, und nicht wenige, die online Fußball Wetten abschließen, setzten ihr Geld auf Dortmund als kommenden Titelträger.

Das lag auch daran, dass sich die Bayern zunächst schwertaten, den namhaften Einkäufen der Borussen etwas entgegenzusetzen. Die französischen Weltmeister Lucas Hernández (von Atlético Madrid) und Benjamin Pavard (vom Absteiger VfB Stuttgart) waren lange Zeit die einzigen nennenswerten Zugänge, die München verbuchen konnte. Dann kam der 16. August, an dem die Bayern einen großen Coup bekanntgaben: Leihweise kommt der Brasilianer Philippe Coutinho vom FC Barcelona an die Isar. Als Coutinho im Januar 2018 vom FC Liverpool zu Barça gewechselt war, hatte er die Spanier noch 145 Millionen Euro gekostet, konnte die hohe Summe allerdings nicht rechtfertigen. In München möchte der Brasilianer dies ändern.

Das Feld ist also bereitet für einen spannenden Zweikampf zwischen Dortmund und München. Was viele Experten jedoch zu Saisonbeginn außer Acht gelassen hatten: Es gibt noch mindestens zwei Clubs, die ebenfalls das Potential haben, um die Meisterschaft mitzuspielen, nämlich RB Leipzig und Bayer Leverkusen. Vor allem die Leipziger muss man nach den ersten drei Partien der Saison auf dem Zettel haben. Als einziges Team haben sie bislang keinen einzigen Punkt abgegeben und durchweg mit guten Leistungen überzeugt. Diesen Höhenflug hat der Verein einem Neuzugang zu verdanken, der jedoch nicht auf, sondern neben dem Platz tätig ist: Trainer Julian Nagelsmann. Als der im Februar 2016 die Profimannschaft der TSG Hoffenheim übernahm, war er mit 28 Jahren der jüngste Cheftrainer in der Geschichte der Bundesliga. Nagelsmann führte die Hoffenheimer zwei Mal in den Europapokal, 2017/2018 sogar in die Champions League. Im Sommer 2018 wurde dann bekannt, dass Nagelsmann ein Jahr später zu RB Leipzig gehen würde. Dort arbeitet er mit jungen Spielern zusammen, die bereits ihr großes Talent unter Beweis gestellt haben, darunter der 23-jährige Stürmer Timo Werner, der 22-jährige Mittelfeldspieler Konrad Laimer und der 21-jährige Verteidiger Nordi Mukiele.

Möglicherweise spielt auch Bayer Leverkusen eine Rolle im Meisterschaftskampf. Der offensive Stil des niederländischen Trainers Peter Bosz passt perfekt zum Kader der Leverkusener, dem schnellen und technisch starken Spieler wie Kai Havertz, Kevin Volland, Karim Bellarabi und Leon Bailey angehören. Auch Leverkusen ist stark in die neue Saison gestartet und nach drei Partien noch ungeschlagen. Halten Leipzig und Bayer ihre Form, dann kann aus dem Zwei- gut und gerne ein Vierkampf um die Meisterschaft werden.

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