Situationen, in denen man Geld benötigt, sind meist nicht vorherzusehen. Einmal kurz nicht aufgepasst und ein anderes Auto touchiert, und schon geht der Schaden in die Tausende. Auch an die Vorsorge für das Alter sollte man früh genug denken, denn sich nur auf die gesetzliche Rente zu verlassen, ist keine Lösung.

Im Internet gibt es durchaus Ratschläge, wie man Geld am besten anlegt. Viele solcher Finanztipps lohnen sich allerdings erst dann, wenn man genügend Geld angespart hat, damit sich etwa die Investition in Aktien lohnt. Dennoch: Man kann bereits viel sparen, wenn man seinen alltäglichen Umgang mit Geld kritisch hinterfragt.

Ein großer Bereich, in dem man viel Geld sparen kann, sind Lebensmittel. Viele Menschen machen sich nicht klar, wie viel Geld sie die Gewohnheit kostet, sich morgens beim Bäcker ein belegtes Brötchen und einen Kaffee zu holen. Und auch die Mittagspause beim Italiener um die Ecke schlägt am Monatsende in der Abrechnung zu Buche. All dies sind Ausgaben, die man durch bewussteren Konsum reduzieren kann. Das bedeutet nicht, dass man sich nicht ab und an etwas gönnen sollte, doch wer jeden Tag auswärts isst, vergibt eine große Möglichkeit, Geld anzusparen.

Am besten setzt man sich ein Limit, wie häufig man im Monat mit Kollegen essen geht. Für die anderen Tagen kann man sich zu Hause etwas vorkochen und es mit zur Arbeit nehmen. Auch eine Einkaufsliste für den Besuch im Supermarkt bewahrt vor dem einen oder anderen unnötigen Spontankauf.

Was Stromverbrauch und Kosten für Mobilität angeht, können Verbraucher ebenfalls sparen. An schönen Tagen sollte man beispielsweise das Auto stehen lassen und zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren. Das spart nicht nur Sprit und senkt den CO2-Ausstoß, sondern fördert auch die Gesundheit.

Auch stromsparende LED-Leuchtmittel und der Verzicht auf die tägliche Nutzung mancher Elektrogeräte helfen, Geld zu sparen. Wer Laptop oder Fernseher ausgeschaltet lässt, betreibt obendrein digitales Detoxing. Das alles sind natürlich nur Tipps und keine Handlungsanweisungen. Wichtig ist, dass man sein tägliches Verhalten reflektiert und für sich die Posten ausmacht, bei denen man Sparpotenzial sieht. Verzicht ist zwar gut, doch man muss nicht in jeder Situation aufs Geld achten. Schließlich kostet beispielsweise ein Restaurantbesuch mit dem Partner zwar Geld, doch er stärkt auch die Beziehung.

 

 

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Kryptowährungen waren das große Phänomen, das sich Ende 2017 weltumspannend präsentierte. Wer bereits frühzeitig in Bitcoin & Co. investiert hatte, konnte sich zu Beginn des Jahres 2018 mit großen Gewinnen schmücken. Doch es folgte der Absturz und viele Expertenstimmen, die den Untergang der digitalen Währungen vorhersagten. Gekommen ist es dazu nicht – vielmehr können sich Investments noch immer lohnen, wenn sie richtig ausgeführt werden.

Kurzfristiges Investment kann langfristigem überlegen sein

Wer ein Investment in Kryptowährungen plant, der muss sich dies angesichts der aktuellen Entwicklungen gut überlegen. Beim Blick auf die Kurse von BTC, XRP oder ETH muss man sich angesichts der Einbußen in den vergangenen Monaten Sorgen machen, ob das Ende bereits erreicht ist oder ein weiterer negativer Tiefpunkt zu erwarten ist. Die Experten sind sich diesbezüglich nicht unbedingt einig. Während sich die Optimisten hinsichtlich des zukünftigen Wertes von Digitalgeldern recht weit aus dem Fenster lehnen, sehen die Pessimisten abermals das Ende bevorstehen.

Dazu kommt die große Volatilität, die sämtliche Kryptowährungen gemein haben. Hierbei richtet sich die aktuelle Preisentwicklung stets ausschließlich nach Angebot und Nachfrage, da keine Zentralinstanz tätig ist, die bei den herkömmlichen Währungen große Schwankungen in eine Richtung korrigieren kann. Deshalb kann es durchaus einmal vorkommen, dass sich der Wert über Nacht massiv verändert und bis zu 20% zu- respektive abnimmt. Selbst an Heilig Abend veränderte sich der Bitcoin Wert um rund 7% über Nacht.

Gleiches gilt entsprechend auch für die kleineren Währungen, die allesamt oftmals der Kursentwicklung von BTC folgen. Ein Beispiel für Kryptogelder, die sich für ein Investment besonders lohnen, ist Bitcoin Gold (BTG), das aus einem Fork des Marktführers entstand. Als Fork wird lediglich eine Weiterentwicklung beziehungsweise Modifizierung des existenten Quellcodes bezeichnet. Somit kann BTG auf viele der gleichen Eigenschaften zugreifen. Doch auch hier gilt dementsprechend eines: Angesichts der unsicheren Zukunft kann ein kurzfristiges Investment einem langfristigen überlegen sein.

Worauf ist bei einem Investment zu achten?

Wer sich nun also zu einem Investment in BTG durchgerungen hat, wird sich aller Voraussicht nach noch einigen Fragen gegenüber sehen. Eine fällt dabei in Punkto Aufbewahrung. Hier ist beim Trading auf einer Handelsplattform eine Bitcoin Gold Wallet vonnöten, um die Coins nach einem Kauf aufbewahren zu können. Es handelt sich um eine sichere Option, die Angriffe aus das eigene Geld vermeidet, allerdings einiges an Speicherplatz auf dem jeweiligen PC benötigt. Nichtsdestotrotz ist die Bedienung selbst wie beschrieben sehr einfach und sollte auch für Neulinge zu meistern sein.

Die zweite große Frage, die sich bei Finanzen stets stellt, ist jene nach der Sicherheit der genutzten Handelsplattform. Hier ist es recht einfach, sich online ein Bild über den jeweiligen Anbieter zu machen. Einige von ihnen sind ebenfalls nach EU-Standard reguliert und bieten damit eine höhere finanzielle Sicherheit, die bei Verlusten durch potentielle Hacks etc. zugreift. Die größten Plattformen sind meist zugleich die sichersten und lassen sich durch ein wenig Recherche problemlos auffinden. So kann auch aktuell noch ein Investment in eine Kryptowährung Sinn ergeben – ob diese am Ende Bitcoin Gold, Bitcoin oder einen anderen Namen trägt.

 

Risikobehaftete Entscheidungen gehören in der Geschäftswelt für viele zum Alltag. Je höher die Position, desto weitreichender können die Konsequenzen aus der Handlung sein. Das gilt sowohl im Positiven wie auch im Negativen. Unsere Beispiele zeigen, dass ein fortschrittlicher Geschäftssinn nicht auf eine Branche oder ein Alter beschränkt ist. Es folgen einige mutige Geschäftsentscheidungen, von denen sich manche ausgezahlten und andere erfolglos blieben.

Alter schränkt den Weitsinn nicht ein

Ein wunderbares Beispiel dafür, dass ein fortgeschrittenes Alter weder den Geschäftssinn noch die Risikobereitschaft beschränkt, ist der westfälische Unternehmer Heinrich August Schoeller. Der Papierfabrikant aus Düren war im 19. Jahrhundert einer der führenden Hersteller von hochwertigen Feinpapieren. Innovatives Denken und Investitionsfreude sorgten dafür, dass Schoellers Produkte immer eine ausgezeichnete Qualität aufwiesen. Selbst im hohen Alter schreckte der Unternehmer nicht davor zurück, hohe Summen in neue Technologien zu investieren, um den Fortbestand des Traditionsunternehmens zu sichern.

Blockbuster schätzt Netflix falsch ein

Vor den Zeiten großer Internet-Streamingdiensten wie Netflix, AmazonPrime und SkyGo gehörte Blockbuster LLC zu den größten Videovertrieben der Welt. Zum Angebot des US-amerikanischen Konzerns gehörten Videotheken, DVD-Mailorder und Video-On-Demand-Angebote. Im Jahr 2000 machten die Verantwortlichen einen kapitalen Fehler, als sie den Kauf von Netflix für 50 Millionen US-Dollar ablehnten. Der damalige CEO John Antioco sah in dem neuen Videostreamingportal nur ein kleines Nischengeschäft. Betway beschreibt dies als eine der schlechtesten Geschäftsentscheidungen aller Zeiten, wie sich im Nachhinein herausstellen sollte. Denn heute gehört Netflix zu den größten Streaminganbietern der Welt und ist ein Vielfaches mehr Wert als die 50 Millionen Dollar von damals.

Smarte Köpfe bei Microsoft

Eine ähnlich großen Fehlentscheidung trafen die Verantwortlichen von Electronic Data Systems im Jahr 1979. Es war die Pionierzeit der digitalen Revolutionäre. Einer von ihnen war Bill Gates; und während er und ein paar seiner Kollegen an ihren bahnbrechenden Visionen glaubten, taten dies die Leute von EDS nicht. Android Mag erläutert, dass EDS 50 Millionen damals zuviel waren. Heute ist Microsoft über 750 Milliarden US-Dollar wert. Im Jahr 2008 war Microsoft dann selbst der große Hai. Das Handelsblatt berichtet, dass Microsoft der Suchmaschine Yahoo ein Angebot von 45 Milliarden Dollar unterbreitete. Doch die Verantwortlichen lehnten ab. Im Nachhinein eine smarte Entscheidung von Microsoft, nicht zu erhöhen, da die Suchmaschine heute nur noch knapp 32 Milliarden Dollar wert ist.

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Ein Internetmarkplatz setzt sich durch

Auch die Geschichte von eBay ist eine unglaubliche Erfolgsstory des digitalen Wandels. Als der digitale Markplatz im September 1995 gegründet wurde, glaubten nur die Wenigsten an den Erfolg der Plattform. Wer würde schon viel Geld für eine Ware ausgeben, die er vorher nicht wirklich gesehen hat? Doch das Modell setzte sich durch und revolutionierte das Kauf- beziehungsweise Konsumverhalten im Internet in dessen Grundzügen. Heute liegt der Jahresumsatz von eBay bei rund neun Milliarden US-Dollar. Auch die innovative Online-Bezahlmethode PayPal hat seinen Ursprung bei eBay. Über das neuartige Transaktionssystem konnten ein gleichberechtigter Schutz für Käufer und Verkäufer präsentiert werden, welcher ein Grundpfeiler für das Vertrauen in eBay als Marktplatz darstellt. Heute gehört PayPal zu den größten Finanzdienstleistern der Welt und hat sich weit über den eBay hinaus als Bezahlmethode On- und Offline durchgesetzt.

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Statistiken zufolge wird jeder vierte Arbeitnehmer in Deutschland vor dem Eintritt in die Rente berufsunfähig. Doch nur etwa 43 Prozent der deutschen Angestellten haben eine Berufsunfähigkeitsversicherung (kurz BU). Vielen ist die Police zu teuer. Doch sie ist grundsätzlich für jedermann nützlich.

 

Jeder kann betroffen sein

Tritt der Ernstfall ein und man wird berufsunfähig, reicht das Geld meist nicht, um den gewohnten Lebensstandard aufrecht zu erhalten. Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente, die man dann erhält, macht nur einen Bruchteil des Gehalts aus. Selbstständige und Freiberufler erhalten diesen staatlichen Zuschuss erst gar nicht. Da man nicht weiß, wann und ob man überhaupt berufsunfähig wird, kann man schwer für den Notfall vorsparen. Viele sind der Meinung, ausschließlich Arbeitnehmer in gefährlichen Berufen (Bauarbeiter oder Köche) würden vorzeitig erwerbsunfähig. Doch Analysen über die Gründe des vorzeitigen Berufsaustritts zeigen deutlich, dass es jeden treffen kann. Wie in diesem Überblick zur Berufsunfähigkeitsversicherung aufgelistet, zählen Nervenkrankheiten und Krankheiten des Bewegungsapparates zu den häufigsten Ursachen der Erwerbsunfähigkeit. Burnout und Depression sowie Bandscheibenvorfälle und Arthrose sind keine Einzelfälle und in jeder Berufs- sowie Altersgruppe vertreten. Statistisch gesehen liegt die Wahrscheinlichkeit einer Berufsunfähigkeit bei 20- und 30-Jährigen bei etwa 40 Prozent. Die Berufsunfähigkeitsversicherung gilt daher für fast alle als beste Möglichkeit, sich für diesen Notfall abzusichern.

Berufsanfänger und Selbstständige profitieren am meisten

Um staatliche Zuschüsse zur Berufsunfähigkeit zu bekommen, muss man mindestens fünf Jahre lang in die gesetzliche Rentenkasse eingezahlt haben. Berufsanfänger, die weniger als fünf Jahre gearbeitet haben, haben demnach keinen Anspruch auf Beihilfe. Zudem haben sie in der Regel noch keine großen Ersparnisse aufgebaut und müssen sich im Ernstfall ihr Leben lang irgendwie selbst versorgen. Sie profitieren deshalb besonders stark von der Berufsunfähigkeitsversicherung, denn einerseits erhalten sie die finanzielle Unterstützung, andererseits zahlen sie nur sehr geringe Beiträge in die Versicherungspolice. Je früher man einen BU-Vertrag abschließt, desto günstiger sind nämlich die Konditionen. Auch Selbstständige und Freiberufler sollten eine Berufsunfähigkeitsversicherung besitzen, denn auch sie haben aufgrund der fehlenden Einzahlungen in die gesetzliche Rentenkasse keinen Anspruch auf staatliche Erwerbsminderungsrente.

Wer sollte nach Alternativen schauen?

Nicht jeder kann von einer BU-Police profitieren, denn nicht jeder erhält einen BU-Vertrag. Viele Versicherer fordern einen Gesundheitscheck. Je nach Grad der Vorerkrankungen können die Beiträge für eine Police enorm hoch sein oder ein Versicherungsvertrag gänzlich abgelehnt werden. Die Gründe für eine Verweigerung sind vielseitig. Manche Versicherer lehnen einige risikoreiche Berufe kategorisch ab. Gefährliche Hobbys können ebenfalls zu einer Verweigerung führen. Wer Vorerkrankungen wie Sportverletzungen, chronische Erkrankungen wie Asthma oder Diabetes, oder bereits Störungen im Bewegungsapparat hat, wird in der Regel ebenfalls keine Police erhalten. Einmal abgelehnte Antragssteller werden auch bei anderen Anbietern keinen Vertrag bekommen und sollten sich deshalb nach Alternativen umsehen. Gängige Mittel, um zumindest einige Fälle der Berufsunfähigkeit abzusichern, sind Erwerbsunfähigkeitspolice, Grundfähigkeitsversicherung, Unfallversicherung oder auch Multi-Risk Versicherung. Mehr Informationen zu den Alternativen findet man hier

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