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Fußballfans in ganz Deutschland verfolgen momentan begeistert die Bundesliga-Spiele. Der FC Düren ist stark in die Saison gestartet und kann sich eine echte Hoffnung auf den Aufstieg aus der Mittelrheinliga machen. In der Region sind die weiteren Fußballvereine ebenfalls stark in die Saison gestartet. So musste Köln zuletzt eine bittere 0:5 Niederlage hinnehmen, trotzdem überzeugt man die Fans mit attraktivem Fußball. Bayer 04 Leverkusen fand auch gut in die Saison und ist ein echter Titelkandidat für die Saison. Im Gegensatz dazu hat Alemannia Aachen einige Saisonen zum Vergessen hinter sich und auch in Gladbach ist Adi Hütter noch nicht richtig angekommen. Wir wollen uns die Taktik und Probleme der Gladbacher anschauen und was die große Änderung im vergangenen Sommer war.

Die Geschichte bis Heute

Seit Lucien Favre die Gladbacher übernommen hat, ging es für das Team stetig bergauf. Anstatt gegen den Abstieg zu spielen, konnte man sich regelmäßig für internationale Plätze qualifizieren und erreichte immer einen Platz in der oberen Tabellenhälfte. Unter Marco Rose konnte man sogar sensationell das Achtelfinale in der Champions League erreichen. In der Liga ging es nach der Bekanntgabe seines Abgangs jedoch bergab. Im Endeffekt konnte man nur den achten Rang erreichen, was nicht für einen der europäischen Bewerbe reichte. Dadurch muss man sich dieses Jahr auf die Liga konzentrieren. Dort ist man bei der Gesamtsiegerwette von Betway Sportwetten auch einer der Favoriten. Mit einer Fußball Wetten Quote von 67,00 wird man auf den sechsten Rang eingeschätzt, knapp hinter dem VfL Wolfsburg (Stand: 19. 19.). In Realität werden auch diese Saison die internationalen Plätze eine Herausforderung. Unter dem neuen Trainer Adi Hütter musste man bis zum vierten Spieltag auf den ersten Sieg warten und das Team findet sich nur auf dem elften Platz wieder. In den vergangenen Spielen gab es wenigstens einen Aufwärtstrend mit Siegen über Borussia Dortmund und Wolfsburg.

 

Die Sommer Transferperiode

Der schwerwiegendste Abgang im Sommer war der von Trainer Marco Rose. Der Erfolgstrainer konnte sein Können bereits in Salzburg unter Beweis stellen, mit welchen er das Halbfinale der Europa League erreichen konnte. In Gladbach begeisterte er die Fans mit attraktivem Fußball, der aus intelligentem Pressing und vertikalen Ballbesitzfußball bestand. Dadurch konnte er sich für einen Wechsel zu Dortmund präsentieren. Der neue Trainer Hütter hat ebenfalls eine Vergangenheit in Salzburg und ist ein weiterer Verfechter des Pressingfußballs. Um ihn von Eintracht Frankfurt loszueisen, legten die Gladbacher 7,5 Millionen Euro Ablöse auf den Tisch. Ansonsten gab es nur wenige Veränderungen im Team. Valentino Lazaro konnte nach seiner Leihe nicht gehalten werden und wechselte zu Benfica Lissabon. Der einzige echte Neuzugang ist Luca Netz von Hertha Berlin. Original wurde der 18-jährige als Investment für die Zukunft gesehen, mittlerweile ist er aber in den meisten Spielen in der Startelf zu finden.

Die Taktik

Hütter steht für einen attraktiven und begeisternden Fußball. Dabei will er aber auch die Defensive stärken. In der vergangenen Saison kassierten die Gladbacher mit 56 Gegentoren die meisten in der oberen Tabellenhälfte. Bisher geht das nur mäßig auf. Zehn Gegentreffer nach den ersten sieben Runden ist keine positive Entwicklung, wobei man mit dieser Quote, hochgerechnet auf 34 Runden, acht Tore weniger kassieren würde als in der vergangenen Saison. Hütter setzt bei Gladbach bisher auf ein 3-4-2-1 System, welches die Laufwege im Pressing verkürzen soll und den offensiven Außenverteidigern mehr Platz und weniger Defensivaufgaben verschafft. Dafür wird die Mitte dicht gemacht und die drei Innenverteidiger kreieren eine Überzahl bei gegnerischen Kontern. So will man weniger gegen lange Bälle anfällig sein, welche gegnerische Mannschaften gerne gegen pressingintensive Mannschaften anwenden. Kreative Offensivspieler gibt es interessanterweise nur wenige in der aktuellen Startelf. So liegt der Fokus auf dem Kapitän Lars Stindl. Er ist der Dreh und Angelpunkt im Spielaufbau und soll die Tore einleiten und auch verwerten. Ansonsten gibt es den Stürmer Breel Embolo, während Jonas Hofmann mehr als ein braver Arbeiter bekannt ist. Die derzeitige Offensivschwäche hängt auch mit dem Fehlen von Marcus Thuram zusammen, der in der vergangenen Saison auf insgesamt elf Tore und zwölf Vorlagen kam.

 

 
 
 
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Während andere Mannschaften aus der Dürener Gegend gut in die Saison gestartet sind, hat Gladbach unter dem neuen Trainer Hütter noch Anlaufschwierigkeiten. Bisher konnte er die Defensive nicht effizient genug stärken und auch in der Offensive fehlt derzeit noch die Kreativität. Um das zu beheben, wird noch mehr Zeit und Training wichtig sein. Ein neues System kann nicht nach ein paar Wochen eingelernt sein und mit der Rückkehr von Thuram sollte man dann auch in der Offensive wieder mehr Durchschlagskraft haben.

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Rheinland: Auch rund drei Monate nach der Flutkatastrophe stehen immer noch viele betroffene Menschen vor enormen Herausforderungen. Angehörige wurden getötet oder verletzt sowie Existenzen zerstört. Die traumatischen Ereignisse können für die Menschen schwerwiegend sein. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) bietet in seinen Traumaambulanzen den von der Flutkatastrophe betroffenen Menschen daher auch weiterhin psychotherapeutische Beratung oder Unterstützung zur Verarbeitung des Erlebten an. Die LVR-Kliniken und auch die Traumaambulanzen anderer Träger im Rheinland stehen diesen Menschen offen.

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NRW: Das Ministerium für Schule und Bildung hat heute die Schulen in Nordrhein-Westfalen über die Rahmenbedingungen für den Schulstart nach den Herbstferien informiert. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärte dazu: „Wir sind in dieses Schuljahr mit der Maßgabe gestartet, an unseren Schulen trotz strenger Vorgaben für die Hygiene und den Infektionsschutz stets so viel Normalität wie möglich zuzulassen. Auf diesem Weg sind wir erfolgreich vorangekommen. Unsere Maßnahmen wirken und sichern einen stabilen Unterrichtsbetrieb in Präsenz. Die Infektionslage hat sich in den vergangenen Wochen spürbar verbessert.“
 

VRS/Smilla Dankert

Köln: Die Herbstferien stehen vor der Tür und trotz der coronabedingten Einschränkungen ist der ÖPNV ein sicheres und klimafreundliches Transportmittel.

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