Wer hätte das vor der Saison gedacht? Nach acht Spieltagen steht der 1. FC Düren in der Mittelrheinliga blendend da und belegt derzeit den dritten Rang. Es scheint, als hätte der neue Trainer Giuseppe Brunetto die richtigen Mittel gefunden, um den Verein erstmals in seiner Geschichte in die nächsthöhere Spielklasse zu bringen. Die Saison ist zwar noch lang, aber bisher macht der FC einen sehr guten Eindruck. Wir werfen einen Blick auf die bisherige Saison des Vereins.

Vereint zum Aufstieg

Der Fußball in Düren hat eine lange Tradition. Im Jahre 1908 wurde der FC 08 Niederau-Krauthausen, welcher später unter dem Namen FC Düren-Niederau antrat, gegründet. Daneben hat sich in den 1930er Jahren der GFC Düren 99 aus dem Dürener SC und der SG Düren gebildet, welcher zuletzt in der Oberliga Nordrhein spielte. Vor knapp zwei Jahren, am 30. November 2017, wurde dann der 1. FC Düren gegründet. Mit dem Zusammenschluss der Dürener Vereine soll über kurz oder lang die Regionalliga erreicht werden. Zum Präsidenten des neuen Vereins wurde Wolfgang Spelthahn gewählt. Mit den Farben Gelb und Blau sollte dann in der vergangenen Saison der Startschuss des 1. FC Dürens erfolgen.

 
 
 
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Neustart nach verpatzter Debütsaison

Mit großen Ambitionen gestartet, mussten die Verantwortlichen schon bald feststellen, dass die Mittelrheinliga kein Selbstläufer wird. Als dann in der zweiten Saisonhälfte auch noch die Abstiegsränge immer näher rückten, zog Spelthahn die Reißleine und entließ das Trainerduo Bernd Lennartz und Sandro Bergs von seinen Aufgaben. Sportdirektor Frank Rombey übernahm den Job an der Seitenlinie bis zum Saisonende und führte den FC sogar noch auf den achten Tabellenplatz. Für die neue Saison wurde dann Giuseppe Brunetto vorgestellt. Den ganzen Sommer über hatte er also Zeit, seine Spielphilosophie auf den Verein zu übertragen – mit Erfolg wie es scheint. Zum Auftakt in die Saison 2019/20 gab es im Lokalduell mit Arnoldsweiler so bereits den ersten Sieg zu bejubeln. Und das trotz hochsommerlicher Temperaturen und sechs verletzter Stammspieler.

Düren setzt sich oben fest

Nach dem Auftakt in der Ferne sollte am zweiten Spieltag auch das erste Heimspiel des FCD stattfinden. Nachdem man bereits im Kreispokal gegen Freialdenhoven gewinnen konnte, gab es auch beim Ligaspiel einen glatten 3:0 Erfolg für Brunettos Jungs. Einen kleinen Dämpfer gab es dann zwar gegen den vermeintlich leichten Gegner aus Hürth, doch durch Philipp Simons Treffer in der Nachspielzeit konnte Düren wenigstens einen Punkt mitnehmen. Dass man das Toreschießen nicht verlernt hat, zeigte dann der Auftritt am darauf folgenden Wochenende. Gegen den Underdog SV Breining gab es einen überzeugenden 4:1 Erfolg. Mit zehn Punkten aus den ersten vier Spielen konnten die Dürener auf jeden Fall mehr aus Zufrieden sein.

Unnötige Unentschieden kosten Punkte

Am 5. Spieltag gab es dann das zweite Unentschieden der Saison. Gegen Eilendorf kam die Mannschaft nicht über ein 2:2 hinaus. Als dann im Spitzenspiel gegen Hennef 05 ebenfalls 2:2 gespielt wurde, ertönten schon erste Unkenrufe, laut welchen man es dem BVB, der mit Bundesliga-Quoten von 4,33 gelistet wird (Stand 04.11.), wohl nachmachen wolle. Dieser ging in den letzten Wochen nämlich ebenfalls häufiger mit dem selben Ergebnis vom Platz.

 
 
 
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Doch mit dem starken 4:0 Sieg gegen den BW Friesdorf wurden alle Zweifel letztendlich beseitigt. Die Aufstiegsränge sind immer noch in greifbarer Nähe. Mal schauen, ob das auch am Ende der Saison noch so sein wird.

1. FC Düren 2017 e. V.

Düren: Giuseppe Brunetto wird zur neuen Spielzeit das Ruder beim 1. FC Düren übernehmen. Derzeit zeichnet der 46-jährige Italiener noch für den TV Herkenrath in der Fußball-Regionalliga West verantwortlich. Zuvor stand er beim Mittelrheinligisten FC Blau-Weiß Friesdorf unter Vertrag. Seine erste Trainerstation war 2011/2012 der VfL Leverkusen, mit dem Brunetto 2014 in die höchste Liga im Verbandsgebiet aufstieg.

1. FC Düren 2017 e. V.

Düren: Seit einer Woche läuft der Vorverkauf für das Bitburger-Pokalspiel zwischen dem 1. FC Düren und Alemannia Aachen. Und die Nachfrage für das Halbfinale im Verbandspokal ist hoch.

Tobias Vogeleit

Düren: Frank Rombey hat am Dienstag interimsweise bis zum Saisonende den Trainerposten beim 1. FC Düren übernommen. Nun ist auch ein Co-Trainer für die Übergangszeit bis zum Saisonwechsel gefunden. Tobias Vogeleit, bisheriger U 15-Coach unterstützt Rombey bei der Mission Klassenerhalt.

Das Foto zeigt Frank Rombey. Foto: Kevin Teichmann

Düren: Bernd Lennartz und Sandro Bergs bilden nicht länger das Trainergespann des 1. FC Düren.

1. FC Düren 2017 e. V.

Düren: Neben der altehrwürdigen Helmut-von-den-Hoff-Tribüne wartet der 1. FC Düren beim Bitburger-Pokalhalbfinale gegen Alemannia Aachen – 1. Mai, 15 Uhr (Einlass ab 13 Uhr) – mit zwei mobilen Tribünen auf. Dank lokaler Sponsoren wird es je 519 zusätzliche Sitzplätze auf der Stadtwerke- und auf der Sparkassen-Tribüne geben. Die Stadtwerke-Tribüne und die Gegengerade sind dabei für die Fans der Alemannia vorgesehen. Erwartet werden mindestens 3000 Zuschauer.

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Düren: Der 1. FC Düren bietet in nächster Zeit wieder Termine im Franz-Josef-Keimes-Sportpark (Parkmöglichkeiten: Höhe Kreuzauer Straße 132, 52355 Düren) zum offenen Probetraining für die Jahrgänge 2006 bis 2013 an.

1. FC Düren 2017 e. V.

Düren: Dennis Dreyer, das Sturmtalent des 1. FC Düren, bindet sich langfristig an den Verein. Bis zum 30. Juni 2021 geht der neue Kontrakt.

Düren: Nach Maximilian Fichtl (Friesdorf) und Philipp Simon (Herkenrath) verpflichtet der 1. FC Düren bereits den dritten Wintertransfer. Mit Timo Braun wechselt ein Stürmer vom 1. FC Köln II zurück in die Papierstadt.

von links: Kommissarischer Senioren-Abteilungsleiter Udo Markgraf, Doğukan Türkmen und Sportdirektor Frank Rombey. Foto: 1. FC Düren

Düren: Dem 1. FC Düren ist eine Last-Minute-Verpflichtung gelungen. Doğukan Türkmen heißt der Neuzugang, durch den der Kader auf 24 Spieler erweitert wird.

Düren: Der 1. FC Düren bedauert das Ausscheiden von sechs verdienten Ehrenamtlern. Es gab generell unterschiedliche Auffassungen zwischen Senioren-Abteilung und Präsidium hinsichtlich der Einstellung eines Sportdirektors beziehungsweise dessen Kompetenzen.

Auf dem Foto von links: FCD-Co-Trainer Sandro Bergs und Dennis Dreyer. Foto: 1. FC Düren

Düren: Der 1. FC Düren holt mit Dennis Dreyer noch einen Stürmer. Dreyer, der in Winden aufwuchs, beim FC Niederau, Alemannia Aachen und Fortuna Düsseldorf in der Jugend ausgebildet wurde, hatte Ende der vergangenen Saison zwei Einsätze für die Regionalliga-Mannschaft des Bundesliga-Aufsteigers Düsseldorf.

Auf dem Foto von links: Mannschafts-Physio Luc Schoenmakers, Julian Wiersberg, FCD-Präsident Wolfgang Spelthahn und Vizepräsident Thomas Floßdorf. Foto: 1. FC Düren

Düren: Julian Wiersberg verstärkt die Defensive des 1. FC Düren. Der Abwehrspieler absolvierte in den vergangenen drei Spielzeiten 72 Einsätze für Borussia Freialdenhoven, ist somit bereits erfahren in Sachen Mittelrheinliga. In seiner Juniorenzeit trug der 23-Jährige das Trikot des FC Niederau. Auch in der Landesliga war er schon 24 Mal für den FCN am Ball.

1. FC Düren

Düren: Der 1. FC Düren verpflichtet mit Frank Rombey einen Sportdirektor. Damit konnte der Verein auch diese wichtige Personalie adäquat besetzen.

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