Gesundheit und Verantwortung im Netz

Heutzutage verbringen Menschen unglaublich viel Zeit im Internet. Ob auf Google, YouTube, Instagram, jeglichen Spieleplattformen, bis hin zu Newspaper und Blogs. Das Smartphone liegt beim Essen neben dem Teller und sogar auf die Toilette wird es mitgenommen.

Doch wie wichtig ist Verantwortung im Netz und wie kann sich die Nutzung des Internets auf die Gesundheit auswirken?

"Sich krank googeln" - Wie vertrauenswürdig ist Google?

Immer mehr Patienten wenden sich an Google anstatt einen Arzt zu besuchen. Wikipedia und diverse Gesundheitsportale zählen zu den meistbesuchten Webseiten auf Google, denn sie erscheinen ganz oben auf den Suchergebnissen auf, wenn man Krankheitssymptome in die Suchleiste eingibt. Doch ein hohes Google Ranking ist noch lange keine Garantie für Qualität. Wer über Krankheitssymptome im Internet recherchiert, landet meist auf Portalen in denen Diagnosen allgemein und übertrieben dargestellt werden. Viele Menschen stufen ihre eigenen Symptome deshalb auch oft schlimmer ein als sie tatsächlich sind. Wer Symptome im Internet recherchiert stößt schnell auf unheilbare Krankheiten oder Krebs, was bei vielen Patienten einen sogenannten Nocebo-Effekt auslöst. Das kann dazu führen, dass sich Patienten krank fühlen, obwohl es ihnen eigentlich an gar nichts fehlt. Vor allem in Foren wird viel über Krankheiten diskutiert, jedoch nicht von Medizinern, weshalb man auf diese Quellen nicht vertrauen sollte. Wer nach Krankheiten im Netz googelt sollte sich immer über die Aktualität, den Urheber und der Quelle des Textes informieren und nicht immer alles glauben, was gelesen wird.

Verantwortungsvolles Spielen im Netz - Was ist zu viel?

Im Internet zu spielen macht Spaß, jedoch können die Spiele auch süchtig machen. Vor allem in den letzten Jahren hat sich der Trend des Online-Gamings stark verstärkt. Tolle Grafiken und innovative 3D-Funktionen bieten Spielern die Möglichkeit die reale Welt hinter sich zu lassen und in die virtuelle Welt einzutauchen. Viele Jugendliche sitzen stundenlange vor dem Computer um Missionen auszuführen und Abenteuer zu erleben. Oftmals kommt es hierbei jedoch zum Realitätsverlust. Ebenso gefährlich kann es bei Online-Glücksspielen werden.

Wenn sich aus Spaß ein Drang entwickelt, sollte man den Konsum definitiv zurückschrauben.

Spielen mit Verantwortung bedeutet sich Zeitlimits zu setzen und auch sein Budget nicht zu überschreiten. Anzeichen der Spielsucht sollten unbedingt beachtet werden und keinesfalls unterschätzt werden. Spiele im Internet sollten Familie, Arbeit, Freunde und Freizeitaktivitäten auf keinen Fall ersetzen.

 

Wie sich Social Media auf die Psyche auswirkt?

Social Media hat viele positive Seiten, doch wenn es den Alltag zu stark beeinflusst, kann es schnell zu einem großen Problem werden. Die Abhängigkeit der sozialen Plattformen kann sich sowohl negativ auf Beziehungen, als auch auf die Arbeitsleistung auswirken. Social Media wirkt sich vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen stark auf die Psyche aus.

Bilder von Freunden im Urlaub, der perfekten Figur und Erfolgserlebnissen fördern Gefühle von Angst, Druck und Depressionen. Die Bilder sind oft weit entfernt von der Realität, jedoch sorgen sie für unrealistische Erwartungen des eigenen Lebens und wirken sich deshalb auch sehr negativ auf die Psyche aus. Der ständige Vergleich des eigenen Lebens mit dem der anderen führt zu Zweifel und Unsicherheit. Wer zu viel Zeit online verbringt, sollte sich auch einmal eine Zeit lang aus den sozialen Plattformen zurückziehen und sich Zeit für Freunde, Familie und Hobbies nehmen um das eigene Wohlbefinden wieder zu stärken.

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