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Ein gesunder und sicherer Arbeitsplatz ist die Grundvoraussetzung dafür, dass wir in unserem Job gute Leistungen bringen können. Der Gesetzgeber hat dazu sogar ein extra Gesetz erlassen – Das „Gesetz über die Durchführung von Maßnahmen des Arbeitsschutzes zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Beschäftigten bei der Arbeit“, auch als Arbeitsschutzgesetz bekannt. Darin wird genau definiert, was Arbeitsschutz bedeutet und welche Maßnahmen und Ziele es beinhaltet. Das Gesetz umfasst alle Tätigkeitsbereiche.

Erhöhtes Unfallrisiko: Das Arbeitsschutzgesetz

Vor allem an Arbeitsplätzen mit erhöhtem Unfallrisiko kommt kein Arbeitgeber um diese Vorschriften drum herum. So ist er unter anderem bei bestimmten Tätigkeiten in der Pflicht, den Angestellten geeignete Schuhe und Kleidung bereitzustellen. Ein Beispiel wäre der Arbeitseinsatz eines Schweißers. Dieser muss Hitzeschutzkleidung wie feuerfeste Handschuhe und Augenschutz tragen, um sich vor der glühenden Hitze und vor herumfliegenden Funken optimal schützen zu können. Der Arbeitnehmer wiederum ist dazu verpflichtet, die Schutzkleidung sachgerecht zu tragen und sie ordnungsgemäß instand zu halten. Nur so kann das Unfallrisiko effektiv gemindert werden.

Fit und vital im Büro

Ein Arbeitsplatz im Büro ist selten mit einem erhöhten Unfallrisiko verbunden. Ausnahmen bilden vielleicht mal blutende Finger durch scharfe Blattkanten oder gemeine Tackernadeln. Die Gesundheitsgefahr verbirgt sich hier an anderer Stelle: Falsche Sitzpositionen, unzureichende Bewegung, schlechte Luft, ungesunde Ernährung sowie Dauerstress machen vielen Büroangestellten zu schaffen. Das hat weitreichende Konsequenzen. Immer häufiger kommt es zu Arbeitsausfällen durch Überbelastung. Clevere Arbeitgeber sorgen hier mit den richtigen Maßnahmen vor und stellen nach einer genauen Analyse einen Fahrplan auf, um die Gesundheit der Mitarbeiter zu fördern.

Wohlbefinden am Arbeitsplatz steigern

Auch hier war das Bundesgesundheitsministerium fleißig und hat die betriebliche Gesundheitsförderung ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Belastungen der Arbeitnehmer zu verringern und gleichzeitig die persönlichen Ressourcen zu stärken. Dazu werden verschiedene Maßnahmen vorgeschlagen, wie ergonomische Arbeitsplätze, aktive Pausengestaltung mit Bewegungskursen, gesundes Essen in der Kantine, gratis Getränke und Obst sowie Mitarbeiterschulungen, um selbst geeignete Techniken für eine gute Work-Life-Balance zu entwickeln. Das sorgt in der Regel für einen echten Gewinn auf beiden Seiten: Die Mitarbeiter fühlen sich wohl, kommen gerne zur Arbeit und können, richtig motiviert, gute Leistungen bringen. Sind die Mitarbeiter rundum zufrieden, sinkt die Ausfallquote deutlich. Das kommt dem ganzen Unternehmen zugute. Weniger Mitarbeiterausfälle senken die Kosten und die gestärkte Arbeitsmentalität sorgt gleichzeitig für mehr Umsatz. Da lohnt es sich doch, einen sicheren und gesunden Arbeitsplatz zu schaffen.

 

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