Sicher ist eine Zigarre kein Genussmittel für jedermann. Wer Rauchen prinzipiell ablehnt, wird auch an einer edlen Zigarre keine Freude haben. Wer aber den Glimmstengel probiert und für gut empfunden hat, der schwört häufig auf die Zigarre als Hilfsmittel für die Entspannung. Das Zigarre rauchen, oder besser gesagt paffen, will allerdings erstmal gelernt sein. Denn die noch mehr oder weniger ungeschriebenen Gesetze der Aficionados beschreiben ganz genau, wie eine Zigarre gepafft werden muss – und das bedarf doch ein wenig Übung. Denn nur durch das richtige Paffen wird man letztlich auch erfahren, welche Aromen eine Zigarre zu bieten hat. Zu einem der am weitesten verbreiteten Fehler gehört das Abbeißen des Zigarrenkopfes. In vielen Filmen als männliche und urige Methode dargestellt, ist es letztlich nur eines: völlig unnütz. Wird ein Zigarrenkopf nicht vernünftig mit einem dafür vorgesehenen Zigarrencutter abgeschnitten, können das Deckblatt beschädigt und die Zigarre ungenießbar gemacht werden. Zusätzlich können die Krümel des Tabaks beim Rauchen im Mund störend wirken und für einen extrem eingeschränkten Genuss sorgen. Beim Rauchen einer Zigarre wird der Rauch nicht wie bei einer Zigarre inhaliert, sondern nur in die Mundhöhle eingesogen. Darum spricht man auch eher vom Zigarre paffen. Das Anzünden, Paffen und Genießen einer Zigarre sind Wissenschaften für sich. Im Lexikon von Noblego gibt es exakte Informationen dazu, wie die Zigarre zu einem echten Rauchgenuss werden kann.

Herkunft und Format

Aber nicht nur das Rauchen selbst, auch der Auswahl der Zigarre kommt eine große Bedeutung zu. Zigarren gibt es in den unterschiedlichsten Formen, Längen, Dicken und Sorten. Nicht nur der Tabak hat Auswirkungen auf den Geschmack, auch Länge und Durchmesser spielen in das Gesamterlebnis ein und können den Geschmack beeinflussen. Zigarrenformate wie Cigarillo, Corona oder Robusto sind also bei der Auswahl der Zigarre ebenso wichtig wie Herkunft und Marke. Während die Cigarillo für Anfänger besonders gut geeignet ist, da sie ein relativ kurze Raucherlebnis (Smoke) bietet, ist die Robusto eher etwas für geübte Aficionados, die eine starke Zigarre gewöhnt sind. Letztlich ist auch das Herkunftsland von großer Wichtigkeit. Auch wenn viele südamerikanische und auch asiatische Länder bereits seit Jahrzehnten in der Zigarrenproduktion tätig sind, so gelten doch immer noch kubanische Havannas als die besten Zigarren der Welt. Wer sich also das erste Mal an einer Zigarre probieren möchte, der sollte eine kubanische Cigarillo in Erwägung ziehen.

Bildrechte: Michael Hartwich / pixelio.de

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