Titz/Düren: Zwei Drogenkonsumenten machten dermaßen ungeschickt auf sich aufmerksam; da hätten sie auch gleich selbst die Polizei anrufen können.

Am späten Sonntagabend riefen Bewohner eines Titzer Mehrfamilienhauses kurz vor 23:00 Uhr die Polizei hinzu. Als sie nach Hause zurück gekehrt waren, ärgerten sie sich zum wiederholten Male über penetranten Cannabisgeruch, der offenbar aus der darunter liegenden Wohneinheit aufgestiegen und durch die geöffneten Fenster in ihr Domizil geweht war. Natürlich kontrollierte die Polizei die Zimmer des in Frage kommenden Mieters. Dann gab es keine Ausflüchte mehr. Denn auch der Geruchssinn der Beamten bestätigte: Der Beschuldigte hatte sich offenbar mit einem Joint gut eingeräuchert und dabei keine Rücksicht auf die obere Etage genommen. Das Corpus Delicti lag noch griffbereit auf einer Fensterbank und wurde als Beweismittel pflichtgemäß sichergestellt.

Der Montag hatte gegen 00:30 Uhr gerade erst begonnen, als eine andere Streifenwagenbesatzung zu einem Mehrfamilienhaus in die Dürener Kreuzstraße entsandt wurde. Dort beschwerten Anwohner sich über den Ruhe störenden Lärm, den ein Mitbewohner im Hausflur veranstaltete. Im Treppenhaus trafen sie auf den 23-Jährigen, der angeblich durch einen Laserstrahl aus seiner Wohnung hinaus genötigt worden war. Er bat die Beamten, dem störenden Lichtstrahl auf den Grund zu gehen. Bei der Begehung der Wohnung wurde dann allerdings kein verdächtiges Licht entdeckt. Dagegen zogen andere Dinge die Aufmerksamkeit der Ordnungshüter auf sich. Auf dem Wohnzimmertisch lagen mehrere Tütchen mit Marihuana, die in amtliche Verwahrung genommen wurden.

Gegen beide Männer wurden Strafverfahren eingeleitet.

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