Nideggen: Nicht „Betreten auf eigene Gefahr“, sondern „Betreten verboten“ gilt für den Stadtwald Nideggen die nächsten 3 Tage. Wer dennoch hineingeht, riskiert nicht nur seine Gesundheit, sondern auch ein Bußgeld. Aber es geht an der Stelle nicht um Bußgelder, sondern Ihre eigene Sicherheit! Aufgrund der Auswirkungen des Orkans „Sabine“ hat sich die Sicherheitslage in unseren Wäldern verschärft.

 

Etliche Waldwege sind durch umgefallene Bäume nicht nutzbar und müssen frei geschnitten werden. Selbst wenn der Wind nachgelassen hat, können im Wald auch Tage später noch Bäume um- und Äste herabfallen. Es besteht Lebensgefahr. In den Fichtenwäldern hat sich der Borkenkäfer massenhaft vermehrt und großflächige Schäden verursacht. Durch die anhaltende Dürre und die Hitze im letzten Sommer und Herbst leiden aber auch andere Baumarten. Sie verlieren an Vitalität und werden anfällig für Schaderreger wie Insekten und Pilze. Auch Buchen sind hiervon betroffen. Sie warfen vielfach bereits früh ihr Laub ab. Das Holz der absterbenden Buchen wird durch Pilzbefall schnell brüchig, sodass auch sogar bei Windstille mit dem unvermittelten Abbruch, teilweise auch noch belaubter Äste und Kronenteile gerechnet werden muss. Jetzt kommt der Sturm und der vom Regen durchnässte Boden hinzu. Insgesamt also eine Lage, wo es auch nach dem Sturm noch zu Astbrüchen und umstürzenden Bäumen kommen kann. Darum gilt für den Stadtwald Nideggen bis einschließlich Mittwoch Betretungsverbot. In dem Zusammenhang wird auch auf die letzte Bekanntmachung zu diesem Thema hingewiesen, wo von einer grundsätzlichen Gefährdungslage ausgegangen wird und vom Betreten des Waldes abgeraten wird.

DMC Firewall is a Joomla Security extension!
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.