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Berlin: Der Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist am Samstagabend von einem schweren Zwischenfall überschattet worden. Nach Angaben der Polizei fuhr ein Fahrzeug im Bereich des Tiergartens in eine Menschenmenge. Dabei kam ein Mensch ums Leben, mehrere weitere Personen wurden verletzt.

Der Vorfall ereignete sich während der Abschlussveranstaltung des CSD. Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst rückten mit einem Großaufgebot an. Die Veranstaltung wurde daraufhin abgebrochen, Besucher wurden aufgefordert, den Bereich ruhig zu verlassen.

Nach aktuellem Stand wurden 16 weitere Menschen verletzt, einige von ihnen sollen schwere Verletzungen erlitten haben. Die Polizei fahndet nach dem Fahrer beziehungsweise den Tatverdächtigen. Zu den Hintergründen der Tat sowie einem möglichen Motiv machten die Ermittler zunächst keine Angaben.

Der Berliner CSD zählt zu den größten Veranstaltungen für die Rechte der LGBTQ+-Community in Europa. Zuvor hatten Hunderttausende Menschen friedlich demonstriert und gefeiert. Der tragische Zwischenfall beendete die Veranstaltung abrupt und löste einen Großeinsatz der Sicherheitskräfte aus.

Die Ermittlungen zum genauen Tathergang dauern an. Polizei und Staatsanwaltschaft prüfen derzeit alle Hintergründe. Weitere Informationen sollen im Laufe der Nacht beziehungsweise am Sonntag bekanntgegeben werden.

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