In diesem Beitrag werden ständig neue Informationen zur Lage im Waldbrandgebiet mitgeteilt:
19.55 Uhr
Der Kreis Düren teilt mit: Menschen, die wichtige Medikamente in ihren Wohnungen oder Häusern in Gey vergessen haben, können zur Förderschule Athenée Royal nach Düren fahren, Rudolf-Diesel-Straße 19, und sich dort melden. Boten der Hilfsdienste werden dies aufnehmen und mit den Menschen bei Bedarf in ihre Wohnung/ihr Haus fahren. WICHTIG: Schlüssel dabei haben.
19.45 Uhr
Der Kreis Düren teilt mit: Forstministerin Silke Gorißen hat sich am Nachmittag ein Bild von der Lage vor Ort gemacht und den Einsatzkräften sowie den Land- und Forstwirtinnen und -wirten gedankt: „Der große Dank gilt allen Einsatzkräften, die unter schwierigsten Bedingungen gegen diesen Waldbrand kämpfen und Außergewöhnliches leisten, um die Flammen einzudämmen und Menschen, Tiere und Natur zu schützen. Mein Dank gilt ebenso den Landwirtinnen und Landwirten, die mit Grubbern und Güllefässern helfen, Brandschneisen zu schaffen und Wasser bereitzustellen, um die Arbeit der Feuerwehr zu unterstützen. Diese praktische Hilfe ist in einer solchen Lage von unschätzbarem Wert.“
Weiter sagte die Ministerin: „Außerdem danke ich den Forstleuten, die ihre Wälder und die örtlichen Gegebenheiten kennen, die Einsatzkräfte beraten und mit ihrer Erfahrung einen wichtigen Beitrag zur Brandbekämpfung leisten. Was hier geleistet wird, zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen. Dafür gebührt allen Beteiligten mein aufrichtiger Dank und mein größter Respekt.“
Darüber hinaus wiederholte sie ihren Appell an die Bevölkerung: „Bitte halten Sie sich in diesen Tagen nicht im Wald auf. So können wir ihn am besten schützen. Seien Sie vorsichtig und melden Sie sofort jede Beobachtung! Wenn Sie Rauch oder Feuer sehen, wählen Sie sofort den Notruf 112.“
Derzeit gilt für nahezu die gesamte Landesfläche der Waldbrandgefahrenindex 4 von 5 möglichen Stufen.
18.10 Uhr
Der Kreis Düren teilt mit: Aktuell sind 400 Einsatzkräfte vor Ort. Sie setzen sich zusammen aus der Feuerwehr, der Polizei, der Bundeswehr, Wald & Holz, den Hilfsorganisationen wie THW, Johannitern, Maltesern und dem DRK. Zudem sind viele freiwillige Helfer im Einsatz und unterstützen. Unter ihnen insbesondere Land- und Forstwirte, die mit ihren Maschinen, ihrer Expertise und Möglichkeiten enorm helfen.
Bis einschließlich Montagmorgen ist die Bereitschaft von Einsatzkräften durchgetaktet, sodass das Feuer auch in der Nacht bekämpft werden kann. Schwierigkeiten ergeben sich in der Dunkelheit und bei zu hoher Rauchentwicklung. Dann können Löschhubschrauber nicht mehr fliegen. Aufgrund von beleuchteten Fahrzeugen und anderen Leuchtmitteln wird die Nacht über aber weiterhin vom Boden aus gegen das Feuer gearbeitet. Aktuell gibt es eine Mischung aus Boden- und Wipfelfeuern.
18.02 Uhr
Der Kreis Düren teilt mit: Durch ein weiteres Brandereignis im Hohen Venn kommt es im Bereich Monschau zu einer Geruchsbelästigung. Es besteht keine Gefahr. Meiden Sie das betroffene Gebiet, schließen Sie Fenster und Türen und schalten Sie Lüftungen und Klimaanlagen aus.
18.00 Uhr
Der Kreis Düren hat soeben eine Hotline für besorgte Bürgerinnen und Bürger freigeschaltet. Dies dient unter anderem dazu, die Leitstelle des Kreises zu entlasten. Rufen Sie bitte zunächst hier an: 02421/221011999, wenn es sich nicht um einen akuten Notfall handelt. Die Erreichbarkeit ist heute, 14. August, bis 22 Uhr, und am Samstag und Sonntag von 8 bis 18 Uhr.
18.00 Uhr
Der Kreis Düren teilt mit: Im Netz verbreiten sich Informationen über brennende Häuser. Wir können dies NICHT bestätigen. Das Feuer befindet sich immer noch 150 bis 200 Meter von Gey entfernt. Weitere Ortschaften sind nicht betroffen und werden auch nicht evakuiert.
17.55 Uhr
Im Zusammenhang mit dem Großbrand im Bereich Hürtgenwald hat die Polizei Köln das Hinweisportal NRW aktiviert. Bürgerinnen und Bürger können dort ab sofort Hinweise und Informationen, die mit dem Brandereignis in Zusammenhang stehen, unkompliziert und direkt an die Polizei übermitteln.
Die Polizei Köln bittet die Bevölkerung um Unterstützung bei den laufenden Ermittlungen. Von besonderem Interesse sind Hinweise und insbesondere Bild- und Videoaufnahmen aus dem Zeitraum der Brandentstehung. Solche Aufnahmen können wichtige Erkenntnisse liefern und die Ermittlungsarbeit maßgeblich unterstützen. Das Hinweisportal NRW ermöglicht eine einfache und sichere Übermittlung von Informationen und Dateien.
Jeder Hinweis kann für die Aufklärung der Brandursache von Bedeutung sein.
Informationen können über den folgenden Link https://nrw.hinweisportal.de/ übersandt werden.
16.50 Uhr
Der Kreis Düren teilt mit: Einsatzkräfte haben im Verlauf des Waldbrandes Explosionen von Weltkriegsmunition wahrgenommen.
Zudem wurde mit Gegenfeuern gearbeitet, um den Brand einzudämmen.
16.38 Uhr
Der Kreis Düren teilt mit: Weitere Kräfte sind zur Unterstützung angefordert. Neben allen Bürgerinnen und Bürgern wurden und werden auch Tiere in Gey evakuiert.
15.50 Uhr
Die Stadt Düren teilt mit: Durch den Brand kann es aktuell jetzt im gesamten Stadtgebiet von Düren zu Geruchsbelästigungen durch Brandrauch sowie zu Rußniederschlag kommen. Die Warnstufe der NINA-Warn-App wurde daher auf „Gefahreninformation“ (Orange) angepasst.
Eine Gefahr für die Bevölkerung im Stadtgebiet Düren besteht derzeit nicht. Vorsorglich wird jedoch weiterhin empfohlen, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Die Stadt Düren informiert über die weitere Entwicklung und eine mögliche Entwarnung. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, die aktuellen Informationen der Stadt Düren sowie die Hinweise der Warn-App NINA zu beachten.
15.47 Uhr
Die Löscharbeiten in halten an. Schwerpunkt der Brandbekämpung nach wie vor, dass ein Übergreifen der Flammen auf den Ortsteil Gey verhindert wird. Aktuell ist das Feuer noch 150 bis 200 Meter entfernt. Die Lage ist dynamisch, da sich der Wind dreht. Mehrere Löschhubschrauber sind im Einsatz.
Um auf alle möglichen Szenarien vorbereitet zu sein, werden Vorkehrungen getroffen, falls Evakuierte auch in der Nacht noch nicht zurück in ihre Wohnungen und Häuser können. Weitere Informationen dazu werden zeitnah mitgeteilt.
14.34 Uhr
Ein Feuerwehr Sprecher glaubt nicht an eine schnell Rückkehr der Bewohner von Gey. Der Löscheinsatz in Hürtgenwald könne noch Tage dauern so ein Sprecher der Feuerwehr Peter Berndgen. "Wir haben heute sehr ungünstige Bedingungen für eine Waldbrandbekämpfung", teilte er mit.
14.30 Uhr
Wie einer Reporterin mitgeteilt wurde, ist die Distanz zwischen den Häusern und dem brennenden Wald nur noch 150 Meter
13.30 Uhr
Hier gibt es Hilfe
11.34 Uhr
Die Bekämpfung des großflächigen Waldbrandes bei Hürtgenwald wird noch längere Zeit in Anspruch nehmen. Nach Einschätzung von Landrat Ralf Nolten wird es noch Tage dauern, bis der Brand vollständig gelöscht ist.
Die Einsatzkräfte stehen damit weiterhin vor einer umfangreichen Herausforderung. Aufgrund der Größe des betroffenen Waldgebietes müssen die Flammen nicht nur oberirdisch bekämpft, sondern auch zahlreiche Glutnester und Brandstellen im Boden kontrolliert und abgelöscht werden.
Keine weiteren Evakuierungen geplant
Nach derzeitiger Einschätzung des Landrats sind „erstmal“ keine weiteren Evakuierungen erforderlich. Die Lage werde weiterhin aufmerksam beobachtet und fortlaufend neu bewertet.
Nolten betonte zugleich, dass aktuell keine Menschen in Gefahr seien.
Die Einsatzkräfte bleiben weiterhin mit einem großen Kräfteaufgebot vor Ort. Aufgrund der dynamischen Lage können sich die Maßnahmen und Sperrungen jederzeit ändern.
11.22 Uhr
Betroffen sind insbesondere die Bereiche Gürzenich, Derichsweiler, Rölsdorf, Birgel, Lendersdorf, Konzendorf, Echtz, Mariaweiler, Merken und Berzbuir.
Die Stadt Düren bittet die Bevölkerung in den betroffenen Bereichen dringend, sofort geschlossene Räume aufzusuchen. Fenster und Türen sollten vorsorglich geschlossen bleiben. Klima- und Lüftungsanlagen sind abzuschalten, damit möglichst kein Rauch in Gebäude gelangt.
Die Bevölkerung wird zudem gebeten, das Radio eingeschaltet zu lassen und auf weitere behördliche Durchsagen und Informationen zu achten. Nachbarn, insbesondere hilfsbedürftige oder ältere Menschen, sollten bei Bedarf informiert werden.
Die Warnung gilt bis auf Weiteres. Die zuständigen Einsatzkräfte sind im Einsatz und beobachten die Lage. Über eine Entwarnung beziehungsweise weitere Entwicklungen wird die Stadt Düren informieren.
11.18 Uhr
Aktuell keine weiteren Maßnahmen der Stadt Düren vorgesehen
Die Stadt Düren beobachtet die aktuelle Lage und die weitere Entwicklung des Waldbrandes im Raum Hürtgenwald gemeinsam mit den zuständigen Einsatz- und Sicherheitsbehörden fortlaufend und mit hoher Aufmerksamkeit.
Hinweis für den Raum Düren-Merken: Aktuell kann es im Zusammenhang mit dem Waldbrand zu Rauch- und Rußniederschlag kommen. Die Bevölkerung wird gebeten, entsprechende Wahrnehmungen nicht als Hinweis auf einen örtlichen Brand zu interpretieren und die aktuellen Informationen und Warnhinweise der zuständigen Behörden zu beachten.
Nach aktuellem Stand sind seitens der Stadt Düren keine weiteren Maßnahmen, insbesondere Evakuierungen, vorgesehen. Sollte sich die Lage verändern und weitere Maßnahmen erforderlich werden, wird die Stadt Düren die Bevölkerung umgehend informieren.
Aktuelle Warnhinweise und wichtige Informationen werden zudem über die Warn-App NINA verbreitet. Die Bevölkerung wird gebeten, entsprechende Warnungen aufmerksam zu verfolgen und die darin enthaltenen Hinweise und Verhaltensempfehlungen unbedingt zu beachten.
10.56 Uhr
HITZE: Am heutigen Freitag verbreitet starke Wärmebelastung. Am Samstag vor allem in der Südhälfte erneut starke Wärmebelastung.
10.40 Uhr:
In der Stadt Düren im Bereich Gürzenich, Derichsweiler, Rölsdorf, Birgel, Lendersdorf, Konzendorf, Echtz, Mariaweiler, Merken und Berzbuir kommt es durch den Brand in Hürtgenwald zu Geruchsbelästigung und Rauchniederschlag. Gesundheitliche Beeinträchtigungen können nicht ausgeschlossen werden. Bitte begeben Sie sich in dem betroffenen Bereich sofort in geschlossene Räume.
10.32 Uhr:
Aufgrund der Dynamik der Lage werden derzeit alle Evakuierten, die sich in der Grundschule Straß und dem Sport- und Schützenheim eingefunden haben, nach Düren zur Förderschule Athenée Royal des Kreises Düren gebracht. Diese befindet sich an der Rudolf-Diesel-Straße 19.
10.30 Uhr
Nach Angaben der Autobahn GmbH sind ab sofort die Ausfahrten an den Anschlussstellen Düren und Langerwehe gesperrt. Die Zufahrten werden derzeit als Rettungszufahrten für die Einsatzkräfte benötigt.
Die Sperrungen sollen einen möglichst schnellen und ungehinderten Zugang der Rettungs- und Einsatzkräfte zum Einsatzgebiet ermöglichen. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Sperrungen zu beachten und die betroffenen Bereiche weiträumig zu umfahren.
Wie lange die Sperrungen bestehen bleiben, ist derzeit noch nicht abzusehen. Die Verkehrslage kann sich abhängig von der weiteren Entwicklung des Waldbrandes jederzeit ändern.