Kreis Düren: Im Laufe des Montags, 17.8., hat sich die Lage im Hürtgenwald weiter entspannt. Die Löscharbeiten zeigen ihre Wirkung und auch der Regen, der über Tag immer wieder vom Himmel fiel, hat geholfen. „Petrus ist ein guter Feuerwehrmann“, so Landrat Dr. Ralf Nolten.
Die Zahl der Einsatzkräfte lag in der Spitze bei 1800. Derzeit sind noch rund 400 Kräfte vor Ort. Die Anzahl wird jedoch perspektivisch immer weiter reduziert. Auch die Löscharbeiten durch Lösch-Hubschrauber sind nicht mehr nötig. Offene Flammen gibt es keine mehr, nur Glutnester sind nach wie vor vorhanden.
Das Gebiet rund um den Brandherd wird nun genauestens beobachtet. Dazu werden Drohnen eingesetzt, die auch über Infrarotkameras verfügen.
In diesen Stunden kann der Kreis Düren aufatmen. Die Löscharbeiten werden dennoch vorerst anhalten.
Durch die derzeit entspanntere Einsatzlage rund um den Waldbrand in Hürtgenwald ist die an der Bundesstraße B399 zwischen den Ortschaften Gey und Kleinhau temporär angeordnete Vollsperrung der Straße seit Montag, 17.8., 15.30 Uhr, wieder aufgehoben worden.
Da die Straße aber immer noch von Einsatzfahrzeugen genutzt wird, gilt für die betroffenen Abschnitte bis auf Weiteres eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h.