/Kreis Düren

Hürtgenwald: Die Hilfe-Hotline des Kreises Düren ist wieder aktiv. Bürgerinnen und Bürger können sich am Sonntag, 17. August, noch bis 18 Uhr sowie am Montag, 18. August, von 8 bis 18 Uhr unter 02421/221011999 melden.

Unterdessen ist die Solidarität nach dem seit Donnerstag andauernden Großbrand in der Gemeinde Hürtgenwald groß. Zahlreiche Menschen möchten die Betroffenen und Einsatzkräfte finanziell unterstützen. In Abstimmung zwischen dem Kreis Düren und der Gemeinde Hürtgenwald wurde deshalb ein Spendenkonto eingerichtet.

Spendenkonto:
Empfänger: Gemeinde Hürtgenwald
IBAN: DE30 3955 0110 0000 1326 54
Verwendungszweck: Waldbrand

Wer eine Spendenbescheinigung benötigt, wird gebeten, bei der Überweisung seinen Namen und seine vollständige Adresse anzugeben.

Die eingehenden Spenden werden zunächst bei der Gemeinde gesammelt. Sobald sich die Lage beruhigt hat, soll ermittelt werden, wo die finanziellen Mittel am dringendsten benötigt werden. Nach Angaben der Gemeinde steht bereits fest, dass das Geld den Helferinnen und Helfern zugutekommen soll.

Lage weiterhin unter Kontrolle

Die Lage im Hürtgenwald ist weiterhin unter Kontrolle. Von einem Ende des Großbrandes kann allerdings noch keine Rede sein. Nach wie vor gibt es zahlreiche Glutnester, die von den Einsatzkräften kontrolliert und abgelöscht werden müssen. Offene Flammen gibt es derzeit nicht.

In der Nacht zum Sonntag waren rund 400 Einsatzkräfte vor Ort. Für den Sonntag tagsüber wurde das Kräfteaufkommen auf rund 800 Helferinnen und Helfer erhöht. Dabei sollen zunehmend auch lokale Einsatzkräfte eingebunden werden.

Zur Unterstützung aus der Luft sollen zudem wieder zwei Hubschrauber eingesetzt werden. Voraussetzung dafür sind entsprechende Wetterbedingungen.

Der Großbrand hält die Einsatzkräfte damit weiterhin in Atem. Gleichzeitig zeigt die große Spendenbereitschaft, wie hoch die Solidarität in der Region mit den Einsatzkräften und allen vom Waldbrand Betroffenen ist.

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