Symbolbild Presseteam NRW J.Priebe

Kreis Düren: Der Einsatz im Hürtgenwald dauert an. Die Löscharbeiten laufen noch, doch die Lage entspannt sich weiter. Auch in der Nacht zu Sonntag gab es keine besonderen Vorkommnisse. Derzeit sind noch rund 900 Kräfte vor Ort.

In diesen Stunden geht es vor allem darum, die Glutnester einzudämmen. Es gibt keine offenen Flammen mehr. Das gesamte Gebiet ist nun mit einer Schneise (ca. 3 Meter) umgeben, so dass sich Flammen nicht weiter ausbreiten können.

Im Verlauf des Sonntags wird ein rund zwei Kilometer langer Weg von Ost nach West (ansetzend am Rennweg) gezogen, um das Gebiet besser erreichen können. Diese wird rund sechs Meter breit sein und dient vor allem den Einsatzfahrzeugen. Zudem wird ein Übergreifen etwaiger Funken eingedämmt.

Bereits am Samstagabend konnten die Anwohnerinnen und Anwohner aus Gey zurück in ihre Wohnungen und Häuser. Stand Sonntagmorgen waren rund zwei Drittel der Betroffenen wieder vor Ort. Menschen, die in Krankenhäusern beziehungsweise Pflege- oder Senioreneinrichtungen untergebracht sind und Unterstützung bei der Rückführung benötigen, melden sich bitte bei unserer Hilfe-Hotline unter: 02421/221011999. Weiterhin wird das Familienzentrum Kita Eifelzwerge ab Montag, 17. August, ganz normal öffnen. Eltern können ihre Kinder wie gewohnt in die Kindertagesstätte bringen.

Da Straßenzüge in Gey auch weiterhin für die Einsatzkräfte frei bleiben müssen, wird darum gebeten, dass ausschließlich Anlieger in die Ortschaft ein- und ausfahren. Entsprechende Schilder sind vorhanden.

Auch die Ferienbetreuung in der OGS in Straß findet ab Montag, 17. August, wie gewohnt statt.

Im Zuge der Löscharbeiten waren seit Freitag, 14. August, an der A4 die Autobahnausfahrten Düren und Langerwehe gesperrt. Die Sperrungen werden nun aufgehoben und die Ausfahrten für den Verkehr wieder freigegeben.

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