(v.li) Frank Peter Ullrich (Bürgermeister der Stadt Düren), Herbert Häner (Geschäftsführer R.A.T.H. GmbH), Dr. Ralf Nolten (Landrat des Kreises Düren), Ralph Schmitz (Geschäftsführender Gesellschafter der R.A.T.H. GmbH), Dr. Ing. René Zweigel (Geschäftsführer RATH Bahntechnik GmbH und Projektverantwortlicher)

Düren: Die R.A.T.H. GmbH mit allein rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Stammsitz Düren stellt gemeinsam mit ihren Tochterunternehmen Rurtalbus und Rurtalbahn den Bus- und Schienenpersonennahverkehr im Kreis sicher. Gleichzeitig wird vor Ort gewährleistet, dass die Fahrzeuge – auch jene Züge und Busse, die über den Heimatkreis hinaus in ganz NRW und deutschlandweit verkehren – jederzeit sicher und auf dem neuesten Stand sind. Der bisherige Werkstattstandort an der Kölner Landstraße stößt jedoch zunehmend an seine Kapazitätsgrenzen.

Daher errichtet die RATH Gruppe ab 2028 im nördlichen Bereich des Dürener Bahnhofs ein neues Technikzentrum mit Werkstatt- und Büroflächen. Der Spatenstich ist für Anfang 2028 geplant. Der konkrete Starttermin ist an die Freigabe von Fördermitteln aus dem Strukturwandelprogramm (InvKG) gebunden. Bis Mitte 2029 soll der Komplex fertiggestellt sein. Bei einem gemeinsamen Termin mit den Spitzen von Kreis und Stadt Düren am Donnerstag, 23. April, wurden die Planungen und Perspektiven vorgestellt. Im Zuge des Neubaus entstehen rund 150 neue Arbeitsplätze. Für die Umsetzung wird eine Investitionssumme von rund 30 Millionen Euro veranschlagt. Das Projekt ist technologieoffen angelegt, berücksichtigt moderne sowie alternative Antriebsarten und ist damit zukunftsfähig aufgestellt.

„Neue Aufträge und steigende technologische Anforderungen machen eine moderne Werkstattinfrastruktur notwendig, die effizient arbeitet und zusätzliche Arbeitsplätze in Stadt und Kreis Düren schafft“, sagt Herbert Häner, Mitglied der Geschäftsführung der R.A.T.H. GmbH. „Wir gehen hier ein wichtiges Infrastrukturprojekt an, das notwendige Werkstattkapazitäten in der Region schafft und damit den zukünftigen ÖPNV nachhaltig prägt und verbessert“, ergänzt Dr. René Zweigel, Geschäftsführer der RATH Bahntechnik GmbH und Projektverantwortlicher.

„Mit dem Neubau des Technikzentrums investieren wir gezielt in die Zukunft unseres Öffentlichen Nahverkehrs“, sagt Dr. Ralf Nolten, Landrat des Kreises Düren Gerade im Strukturwandel sei eine leistungsfähige und moderne Infrastruktur entscheidend, um Mobilität zuverlässig und attraktiv zu entwickeln. „Das Projekt steht zudem für neue Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung. Es zeigt aber auch, dass über einen aktiv gestalteten Strukturwandel die Daseinsfürsorge für die Menschen im Kreis Düren gesichert und verbessert wird.“

Dürens Bürgermeister Frank Peter Ullrich betont die Nähe zum städtischen Innovationsquartier, das südlich entlang der Bahnstrecke entsteht: „Auf über 115.000 Quadratmeter entsteht ein ganz neues Stadtviertel, das Wohnen, Arbeiten und Lernen verknüpft. Wir bauen Brücken zwischen Industrie und Wissenschaft. Die Ansiedlung des hochmodernen Technikzentrums passt hier hervorragend hinein!“ Ein erfolgreicher Strukturwandel brauche starke, regionale Unternehmen. „Deshalb freuen wir uns darauf, noch enger mit der RATH Gruppe im Innovationsquartier zusammen arbeiten zu können.“

Die Verantwortlichen der RATH Gruppe gehen das Vorhaben mit professionellem Weitblick an. „Unsere Erfahrung hilft uns, die Geräuschkulisse und weitere Einflüsse auf das Wohn- und Lebensumfeld in einem überschaubaren Rahmen zu halten“, betont René Zweigel. Gleichwohl lasse sich ein Bauprojekt nicht vollständig geräuschlos umsetzen – „wir bitten daher schon vorab um das Verständnis der Anwohnerschaft“. Das Ergebnis werde sich sehen lassen: „Unser Neubau ergänzt das derzeit entstehende moderne und innovative Stadtbild in diesem Teil Dürens rund um den Bahnhof“, ist Herbert Häner überzeugt.

Neues Technikzentrum der R.A.T.H. GmbH – Lageskizze (gelb markiert):

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Neues Technikzentrum der R.A.T.H. GmbH – Gebäudeskizze:

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