Im Ausschuss für Soziales, Wohnen und Inklusion wurde am Mittwochabend (25.03.2026) der Sozialraumplan 2026 vorgestellt.

Düren: Die Stadt Düren hat ihren neuen Sozialraumplan vorgelegt. Mit der Fortschreibung und Weiterentwicklung des bisherigen Sozialraumberichts liegt jetzt ein umfassendes Instrument vor, das erstmals Sozialraumanalyse und Demografiemonitor miteinander verbindet. Ziel ist es, gesellschaftliche Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und eine verlässliche Grundlage für politische Entscheidungen und die Planung kommunaler Infrastruktur zu schaffen. 

„Nur mit verlässlichen und objektiven Daten lässt sich eine Planung gestalten, die den tatsächlichen Bedarfen der Menschen gerecht wird“, betont der zuständige Beigeordnete für Generationen, Demografie und Soziales, Christopher Löhr. „Der Sozialraumplan hilft uns, nicht nur auf aktuelle Herausforderungen zu reagieren, sondern die Stadt Düren aktiv und vorausschauend zu gestalten.“ 

Der neue Sozialraumplan analysiert unter anderem demografische Entwicklungen, Arbeitsmarkt- und Einkommensstrukturen, Wohnraumsituation, Gesundheitsdaten sowie Umwelt- und Sicherheitsaspekte. Dabei wird deutlich: Düren steht – wie viele Kommunen – vor tiefgreifenden Veränderungen. Eine alternde Gesellschaft, wachsende kulturelle Vielfalt und deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Stadtteilen prägen die Entwicklung. 

Mit rund 96.000 Einwohnerinnen und Einwohnern wächst die Stadt weiterhin moderat, gleichzeitig zeigen sich starke Unterschiede zwischen den Sozialräumen – etwa bei Altersstruktur, Bevölkerungsdichte oder sozialen Herausforderungen. Diese Unterschiede sichtbar zu machen und gezielt darauf zu reagieren, ist ein zentrales Anliegen des Sozialraumplans. 

Ein besonderer Fokus liegt auf der Verknüpfung von Daten und räumlicher Perspektive. Dadurch entsteht ein differenziertes Bild der Lebenslagen vor Ort. Der Plan geht damit bewusst über eine reine Bestandsaufnahme hinaus und liefert konkrete Ansatzpunkte für zukünftige Maßnahmen – von der Kitabedarfsplanung bis hin zu Angeboten für ältere Menschen.

„Der Sozialraumplan schafft Transparenz und macht Entwicklungen vergleichbar. Er ist damit eine belastbare Grundlage für vorausschauendes Handeln und eine nachhaltige Stadtentwicklung“, erklärt Marie Fischer von der Stabsstelle Sozialraumplanung im Dezernat für Generationen, Demografie und Soziales der Stadt Düren.

Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung und die Möglichkeit, neue Daten regelmäßig einfließen zu lassen, versteht sich der Sozialraumplan als „lebendiges Instrument“. Er soll Politik und Verwaltung dabei unterstützen, Ressourcen gezielt einzusetzen, soziale Angebote bedarfsgerecht weiterzuentwickeln und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Düren zu stärken.

Die Stadt Düren unterstreicht mit dem neuen Sozialraumplan ihren Anspruch, den demografischen Wandel aktiv zu gestalten und allen Dürenerinnen und Dürenern auch in Zukunft gute Lebensbedingungen zu bieten.

Der aktuelle Kinder- und Jugendförderplan ist auf den Internetseiten der Stadt Düren unter www.dueren.de/sozialraumplan2026_hochaufloesend oder www.dueren.de/sozialraumplan2026 einsehbar.

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