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Düren: Wie der Strukturwandel im Rheinischen Revier durch Innovationen, neue Technologien und starke Partnerschaften vor Ort gestaltet wird, stand im Mittelpunkt des Besuchs von NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur in Düren. Im Rahmen ihrer Sommerreise informierte sie sich über zentrale Zukunftsprojekte im Innovationsquartier Düren (IQD).

Im Vortragssaal der Stadtwerke Düren präsentierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Forschung beispielhaft, wie neue Wertschöpfung entsteht. Im Fokus standen die Modellfabrik Papier, das Dürener Start-up HanRAW sowie die Zusammenarbeit zwischen dem Start-up KuroVia und dem Industrieunternehmen Sihl. Die Projekte verdeutlichten, wie innovative Ideen in Düren entwickelt, erprobt und gemeinsam mit Unternehmen in die Anwendung gebracht werden.

„Das Rheinische Revier zeigt, wie Strukturwandel gelingen kann. Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung ziehen hier in Düren an einem Strang, um gemeinsam die Herausforderungen der energieintensiven Papierproduktion anzugehen – für eine nachhaltige, effizientere und ressourcenschonende Produktion. Düren nimmt mit dem Ankerprojekt „Modellfabrik Papier“ eine wichtige Rolle ein. Das ist Innovationskraft made in NRW: wenn nachhaltige Industrie und wirtschaftliche Entwicklung Hand in Hand gehen“, sagte NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur.

In kurzen Fachvorträgen erhielt Frau Ministerin Neubaur Einblicke in die unterschiedlichen Projekte. Im Anschluss bot eine Fragerunde Gelegenheit zum Austausch mit den Projektverantwortlichen. Danach wechselte die Delegation zur Baustelle der Modellfabrik Papier, wo die Fortschritte des Zukunftsprojekts bei einer Führung vorgestellt wurden.

„Mit der Modellfabrik Papier schaffen wir einen Ort, an dem neue Technologien unter realen Bedingungen entwickelt, getestet und gemeinsam mit Unternehmen in die industrielle Praxis überführt werden können. Damit stärken wir nicht nur die Zukunft der Papierindustrie, sondern den gesamten Innovationsstandort Rheinisches Revier“, erklärte Peter Bekaert, Geschäftsführer der Modellfabrik Papier gGmbH.

Der Besuch der Ministerin unterstreicht die Bedeutung Dürens als Innovationsstandort im Rheinischen Revier. Die vorgestellten Projekte leisten einen wichtigen Beitrag dazu, nachhaltige Produktionsprozesse zu entwickeln, neue Geschäftsmodelle zu ermöglichen und die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft langfristig zu stärken. Gleichzeitig machen sie sichtbar, wie der Strukturwandel vor Ort konkrete Zukunftsaussichten schafft und die Region als Wirtschafts- und Innovationsstandort weiterentwickelt.

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