Heimbach: Ein aufmerksamer Bankmitarbeiter verhinderte am gestrigen Mittag (15.01.2026) einen erfolgreichen Betrugsversuch falscher Polizeibeamter. Diese hatten zuvor einen 86-jährigen Mann aus Heimbach zum Abheben einer größeren Summe Bargeld verleitet.
Gegen 13:00 Uhr kontaktierten die falschen Polizisten den Senior telefonisch. Da in der Nachbarschaft eingebrochen worden sei, solle der Geschädigte Bargeld und Wertsachen zur Abholung durch die Polizei zuhause vorhalten.
Beim Versuch eine größere Menge Bargeld auf der Bank abzuheben, verhinderte schließlich ein aufmerksamer Mitarbeiter Schlimmeres, indem er den gutgläubigen Senior über die gängige Betrugsmasche der dreisten Straftäter aufklärte. Zum Eintritt eines finanziellen Schadens kam es dadurch letztlich nicht. Die richtige Polizei nahm eine Strafanzeige auf und hat Ermittlungen eingeleitet.
So schützen Sie sich und Ihre Angehörigen vor Betrug durch falsche Polizeibeamte:
- Die Polizei ruft Sie niemals mit der Notrufnummer 110 an. Lassen
Sie sich den Namen geben, legen Sie auf und rufen Sie selbst bei
Ihrer örtlichen Polizeibehörde zurück. Nutzen Sie dafür niemals
die Rückruftaste, sondern wählen Sie die Nummer manuell.
- Geben Sie niemals telefonisch Auskünfte über Bargeld, Schmuck,
Wertsachen oder Kontodaten.
- Die Polizei fordert niemals dazu auf, Geld oder Wertsachen zur
"Aufbewahrung" zu übergeben.
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit -
sprechen Sie mit Angehörigen oder vertrauten Personen.
- Wenn ein angeblicher Polizist vor Ihrer Tür steht: Lassen Sie
sich den Dienstausweis zeigen und rufen Sie im Zweifel die
Polizei unter der echten 110 an.
- Warnen Sie bitte auch ältere Familienmitglieder und Nachbarn vor
dieser Betrugsmasche!