Zülpich: Ein ausgedehnter Feldbrand zwischen Zülpich-Enzen und Zülpich-Dürscheven hat am Freitagabend einen Großeinsatz von Feuerwehr und Hilfsorganisationen ausgelöst. Auf einem bereits abgeernteten Gerstefeld breitete sich ein Feuer rasch aus und sorgte für einen stundenlangen Einsatz.

Die Feuerwehr wurde am Nachmittag alarmiert, nachdem Flammen auf dem trockenen Feld gemeldet worden waren. Begünstigt durch die anhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen konnte sich das Feuer schnell über die Fläche ausbreiten.

Mit mehr als 120 Einsatzkräften kämpfte die Feuerwehr gegen die Flammen. Die Löscharbeiten zogen sich bis in den Abend – gegen 19:30 Uhr waren die Kräfte weiterhin vor Ort mit Nachlöscharbeiten beschäftigt.

Unterstützung erhielt die Feuerwehr vom Technisches Hilfswerk (THW). Mithilfe von Radladern wurden brennende Strohballen auseinandergezogen, um versteckte Glutnester freizulegen und gezielt ablöschen zu können.

Zusätzlich kam moderne Technik zum Einsatz: Eine Drohne unterstützte die Einsatzleitung aus der Luft. Durch die Wärmebilder konnten Glutnester und besonders gefährdete Bereiche schneller lokalisiert werden.

Angesichts der hohen Temperaturen stellte auch das Deutsches Rotes Kreuz (DRK) die Versorgung der Einsatzkräfte sicher. Vor Ort wurden Wasser und Verpflegung ausgegeben, um Dehydrierung und hitzebedingte Kreislaufprobleme zu verhindern.

Die aktuelle Hitzewelle erhöht das Risiko für Vegetations- und Feldbrände erheblich. Bereits ein kleiner Funke kann ausreichen, um trockenes Stroh oder Gras in Brand zu setzen.

Zur Brandursache liegen derzeit noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Die Ermittlungen dauern an.