Mit einem externen Monitor und einer Tastatur können Sie das MacBook auch zugeklappt verwenden. Dafür aktivieren Sie den Clamshell-Modus und das Gerät wird zum Ersatz eines typischen Desktop-Rechners. Die Einrichtung funktioniert schnell, wenn Sie die passende Hardware und etwas Zeit haben.

 

Was Sie für den Clamshell-Modus brauchen

Der sogenannte Closed-Display-Modus ist kein Trick, sondern von Apple so gewollt und vorgesehen. Ihr MacBook gibt sein Bild an einen von Ihnen angeschlossenen Monitor weiter, während das eingebaute Display ruht. Sie sparen sich damit Platz auf dem Schreibtisch, wenn Sie ein großes Display brauchen und den Mac nicht einfach herumstehen haben wollen.

Vor dem Start stellen Sie die Hardware bereit. Sie brauchen zusätzlich zum kompatiblen Monitor externe Peripherie wie Tastatur und Maus oder auch ein Trackpad. Je nach MacBook und Bildschirm brauchen Sie außerdem das passende Kabel, einen Adapter oder eine Dockingstation.

Schließen Sie den Monitor an das MacBook an und schalten Sie das Gerät ein. Öffnen Sie anschließend unter „Systemeinstellungen“ den Bereich „Displays“. Dort können Sie den externen Bildschirm auswählen und die Auflösung sowie Anordnung einstellen.

Eine ausführliche Anleitung zur Einrichtung des Clamshell-Modus finden Sie auch hier. Haben Sie Ihre Maus und Tastatur verbunden, können Sie anschließend ausprobieren, wie sich Ihr Arbeitsplatz mit geschlossenem MacBook verhält.

So wechseln Sie zum Betrieb mit geschlossenem Deckel

Melden Sie sich zunächst wie gewohnt an Ihrem MacBook an und prüfen Sie bei geöffnetem Deckel, ob die Peripheriegeräte und der Monitor funktionieren. Bei kabelgebundenen Eingabegeräten reicht die entsprechende Verbindung, Ihre Bluetooth-Geräte koppeln Sie entsprechend, bevor Sie den Deckel schließen.

Das MacBook kann jetzt in den Ruhezustand wechseln, mit einem Tastendruck oder Mausklick lässt es sich wieder aufwecken, sodass die Bildausgabe über den angeschlossenen Monitor erfolgt.

Falls der externe Bildschirm schwarz bleibt, prüfen Sie die Kabelverbindungen und den gewählten Eingang am Monitor. Bei Bedarf können Sie das Display kurz trennen und neu verbinden, sonst hilft ein Neustart weiter, wenn Ihre Verbindung nicht erkannt wird.

Welche Anschlüsse und wie viele externe Displays Ihr MacBook unterstützt, ist abhängig vom Modell. Bei mehreren Monitoren sollten Sie die technischen Daten des Gerätes prüfen, bevor Sie zusätzliche Adapter oder eine Dockingstation kaufen.

Geben Sie dem MacBook genug Platz

Ein geschlossenes MacBook sollte beim Arbeiten nicht zwischen Büchern oder Unterlagen liegen. Sorgen Sie stattdessen dafür, dass die Lüftungsbereiche frei bleiben und sich Wärme nicht unnötig staut. Eine freie Fläche oder ein geeigneter Laptopständer sind besser geeignet als ein enger Platz in der Schublade oder zwischen anderen Geräten.

Wenn Sie rechenintensive Aufgaben durchführen, kann sich das Gehäuse deutlich erwärmen. Das heißt alleine aber nicht, dass Ihr MacBook überhitzt. Werden allerdings Leistung und Betrieb auffällig, sollten Sie laufende Programme prüfen und dem Gerät ausreichend Platz zur Wärmeabgabe geben.

Möchten Sie wieder mit dem eingebauten Display arbeiten, öffnen Sie den Deckel und arbeiten wie gewohnt mit Ihrem MacBook weiter. Sie müssen den Clamshell-Modus nicht dauerhaft aktivieren oder umständlich abschalten. Es ist möglich, Ihr Gerät am Schreibtisch mit dem großen Monitor und unterwegs wie gewohnt mit dem eingebauten Display zu verwenden.