Bern, Hauptstadt des gleichnamigen Kantons, gehört mit seinen knapp 150.000 Einwohnern zu den größten Schweizer Gemeinden. Die Altstadt des größten Verwaltungszentrums der Schweiz wird von der Aare umflossen, ist seit 1983 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und unbedingt eine Reise wert. Von Düren sind es nach Bern etwa 600 Kilometer; die Fahrzeit mit dem Auto beträgt je nach Verkehrslage circa 6 Stunden. Mit der Bahn ist man je nach Verbindung zwischen 5,5 und 6,5 Stunden unterwegs und muss meist in Köln und Mannheim umsteigen. Will man nach dem Besuch in Bern weiterreisen oder schlicht die Kosten für Übernachtungen senken, bietet es sich an, vor Ort ein Wohnmobil zu mieten, beispielsweise über Campanda.de. Alternativ stehen hinreichend Hotels zur Verfügung.

Berner Vielfalt

Der Rosengarten ist ein Park östlich der Berner Altstadt und nur eines der Highlights, die Bern zu bieten hat. Mehrere Hundert Rhododendrenarten können dort bestaunt werden. Für Kinder ist ein großer Spielplatz vorhanden und wer Hunger hat, kann im gleichnamigen Restaurant seinen Appetit stillen. Im Herzen von Bern liegt der 1902 entstandene Bundesplatz, auf dem bis heute Staatsempfänge stattfinden, und jeweils dienstags und samstags ein Wochenmarkt. 26 auf dem Platz angebrachte Wasserfontänen repräsentieren die 26 Schweizer Kantons. Ein Gerücht besagt, die Schweiz bewahre ihr Vermögen in Form von Gold in Tunneln unter dem Bundesplatz auf. Physikliebhaber können das "Einstein Haus" besichtigen. 1902 kam Albert Einstein mit seiner Frau nach Bern und lebte einige Jahre in der Kramgasse 49. Kunstinteressierte besuchen das Zentrum Paul Klee, das nicht nur Werke des Künstlers ausstellt, sondern auch Events und Lesungen veranstaltet. Das Museumscafé und das Restaurant Schöngrün sorgen für das leibliche Wohl. Auch die St. Beatus-Höhlen zählen zu den beliebtesten Ausflugszielen der Schweiz. Sie liegen 60 Kilometer von Bern entfernt am Thunersee. In dem 14 Kilometer langen Höhlensystem kann man Tropfsteinformationen erkunden und die außergewöhnlichen Farben und Formen bewundern. Die Höhlen haben von Mitte März bis Ende Oktober täglich für Besucher geöffnet.

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