Bild: Polizei Symbolbild

Düren: Am Mittwoch wurden zahlreiche Lastkraftwagen angehalten und überprüft. Die Polizei Düren nahm gemeinsam mit dem Bundesamt für Güterverkehr, mit dem Straßenverkehrsamt und mit dem Kreisveterinäramt den Zustand von Kraftfahrern und ihren Fahrzeugen genau unter die Lupe.

Im Zeitraum von 08:00 Uhr bis 13:00 Uhr wurden insgesamt 57 Fahrzeuge kontrolliert. Hierbei wurden fünf Verstöße gegen die Vorschriften zur Einhaltung von Lenk- und Ruhezeiten der Berufskraftfahrer festgestellt. Neben weiteren Ordnungswidrigkeiten, wie beispielsweise verbotener Handynutzung am Steuer oder Missachten der Gurtpflicht, musste in elf Fällen mangelhafte Ladungssicherung zur Anzeige gebracht werden.

Mit 400 Kilogramm mehr Ladung an Bord als erlaubt wurde ein 34 Jahre alter Paketzusteller aus Aachen angehalten. Der Umstand der Überladung führte zur sofortigen Untersagung der Weiterfahrt. Auch die Tatsache, dass der Berufskraftfahrer keinerlei Nachweise über seine Lenk- und Ruhezeiten vorweisen konnte, hätte schon als alleinige Begründung für dieses Verbot ausgereicht.

Die Fahrt eines 44-Jährigen aus Duisburg wurde ebenfalls im Gewerbegebiet "Im Großen Tal" vorerst beendet. Erhebliche Mängel an der Ladungssicherheit sowie das beinahe vollständige Fehlen von Profil an den Lkw-Reifen führten hier zu dieser Maßnahme und der entsprechenden Anzeige.

Weitere fünf Lkw-Fahrer durften ihre Fahrten nach der Kontrolle erst fortsetzen, nachdem sie zum Teil umfangreiche Nachsicherungen der von ihnen transportierten Waren vorgenommen hatten.

Und obwohl es bei der Kontrolle eigentlich um den Schwerlastverkehr ging, wurde auch ein Zweirad gestoppt: ein Mofa brauste mit 60 Stundenkilometern durch die Kontrollstelle. Dies ist um einiges zu schnell für ein Mofa, und erst recht, da der 34-jährige Dürener nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis ist. Auch ihm wurde die Weiterfahrt verboten und ein Strafverfahren gegen ihn eröffnet.

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