Bild: Polizei Symbolbild

Düren: Einen arbeitsintensiven Abend hatte die Dürener Polizei am Mittwoch auf der Annakirmes.

 

Erste Ausfallerscheinungen zeigten Besucher gegen 23:15 Uhr. Ein 22-Jähriger aus Niederzier fiel unangenehm auf, weil er auf die Terrasse einer Bierbude urinierte. Der Wirt rief den Sicherheitsdienst hinzu, der den jungen Mann des Platzes verwies. Dies klappte auch - für fünf Minuten. In Begleitung seines 60-jährigen Vaters erschien er wieder an besagter Bude. Der Vater machte nun auf sich aufmerksam, indem er herumpöbelte und die Bedienungen beleidigte. Die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes riefen schließlich die Polizei. Dem Älteren der Beiden sollte nun ein polizeilicher Platzverweis erteilt werden. Der Mann verhielt sich jedoch äußerst respektlos und beleidigend den Beamten gegenüber. Freiwillig wollte er seinen Personalausweis nicht vorzeigen. Zur Durchsetzung des Platzverweises sollte der Mann schließlich in Gewahrsam genommen werden. Dieser Maßnahme widersetzte er sich ebenfalls, sodass er gefesselt werden musste. Sein Sohn versuchte auf die Beamten einzuwirken und die Maßnahmen zu verhindern. Auch er wurde schließlich der Wache Düren zugeführt. Bei Vater und Sohn wurden Atemalkoholwerte von 1,28 und 1,6 Promille festgestellt.

Ähnlich alkoholisiert waren zwei eigentlich unbeteiligte Männer, die die Maßnahmen der Polizei in Frage stellten bzw. behinderten. Ein 26-Jähriger aus Niedersachsen und ein 46-Jähriger Dürener verbrachten ebenfalls die Nacht im Gewahrsam.

Beim Abschlussrundgang über den Kirmesplatz bemerkten Beamte der Dürener Polizei gegen 01:00 Uhr in einem Schankbetrieb eine Schlägerei. Ein 31-Jähriger Dürener und ein 33-Jähriger aus Köln wurden als Tatverdächtige identifiziert. Während der Jüngere seine Fäuste einsetzte, schwang der andere einen Barhocker und schlug damit in eine Personengruppe. Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt. Für die beiden Tatverdächtigen endete der Abend dann auch im Polizeigewahrsam. Dem 33-Jährigen wollte noch dessen 34-jähriger Bruder "zu Hilfe" kommen. Er störte massiv die polizeilichen Maßnahmen und bedrohte und beleidigte die Beamten. Auch er verbrachte die Nacht in einer Zelle, nachdem er zuvor einen medizinischen Notfall vorgetäuscht hatte. Die drei Männer wiesen Atemalkoholwerte von 0,48, 0,92 und 1,54 Promille auf.

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