Düren (pm/dn) Und damit nicht genug: Als bester Spieler des Endspiels wurde der Niederauer Marvin Krischer geehrt, der mit einem direktverwandeltem Freistoßtor aus 18 Metern halb rechts auftrumpfte.

 

Paul Larue gratulierte und lobte die Vereinsarbeit: "Der FC Düren-Niederau ist ein attraktiver Verein für Nachwuchstalente und der Sieg in Dänemark ein toller Erfolg für euch und euren Club."

Sein Dank dafür galt nicht nur den jungen Spielern, die einstimmig auf die Frage, was ihre Hobbys sind, nur die eine Antwort gaben: "Fußballspielen!", sondern auch den Trainern, Betreuern und Eltern, "die das Mannschaftsleben mittragen."

Offensichtlich hatten die Teilnehmer am Dana-Cup in Dänemark gemeinsam viel Spaß. Rund 20.000 Spielerinnen und Spieler aus aller Welt treten dabei gegeneinander an. Der FC Düren-Niederau ist seit 1985 beim Dana-Cup dabei, den es seit 1983 gibt. Ingo Müller, seit 30 Jahren Jugendleiter des FC, ist stolz darauf, dass der Verein zum zweiten Mal in Folge als bester Club der 923 teilnehmenden Teams aus 44 Nationen ausgezeichnet wurde. Und er macht keinen Hehl aus seiner Freude darüber, dass die U13-Junioren als Sieger aus dem internationalen Turnier hervorgingen.  

Vom unterlegenen Finalgegner Norwegen wurden die jungen Spieler des Niederauer Vereins zu einem Turnier für ihren Jahrgang 2014 nach Norwegen eingeladen. "Eine positive Wertschätzung", sagt Trainer Arnold Lutete mit berechtigtem Stolz. "Es geht bei der Teilnahme am Turnier auch darum, dass man dort viel sieht und erlebt, was man hier nicht erlebt und das mit dem zu verbinden, was man gerne macht, nämlich Fußballspielen!", zieht er Bilanz.

Trainer, Jugendleiter und das Organisationsteam, unterstützt von engagierten Eltern, brauchen ein Jahr der Vorbereitung, damit vor Ort im beschaulichen Hjorring in Dänemark alles klappt, angefangen vom Bus für den Transport bis hin zu Ruhebank und Getränken am Spielfeldrand. Untergebracht sind die Spieler des FC Düren-Niederau in einer großen Halle, auf die sie aufgrund ihrer langjährigen kontinuierlichen Teilnahme am Cup so etwas wie ein "Heimrecht" erworben haben. "Wir haben uns in Dänemark einen guten Namen gemacht. Unsere Trikots werden wiedererkannt", sagt Ingo Müller, der seinerseits voll des Lobes ist für die dänischen Organisatoren.

Auf die Frage, wer im nächsten Jahr wieder am Turnier teilnehmen will, wenn er die Chance dazu bekommt, gibt es für die Junior-Fußballer wiederum nur eine Antwort: Alle!

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